Unternehmen / Finanz

Zuger Kantonalbank steigert Dividende

Analyse | Das Institut leidet unter den tiefen Zinsen, profitiert aber von aktiveren Anlagekunden. Den Gewinn steigert sie nur, weil weniger Reserven gebildet werden.

Die Zuger Kantonalbank leidet unter dem Tiefzinsumfeld. Da auslaufende Hypotheken zu immer tieferen Konditionen erneuert werden, sinkt der Zinsertrag. Insgesamt reduzierte er sich in der Berichtsperiode 7,8% auf 199,4 Mio. Fr. Dieser Rückgang konnte nicht durch den rückläufigen Zinsaufwand wettgemacht werden. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft, dem Kerngeschäft der Bank, reduzierte sich 3,3% auf 149, 5 Mio. Fr.

Obwohl zahlreiche Kunden mangels Anlagealternativen das Tiefzinsumfeld für Amortisationen nutzten, stieg das Hypothekarvolumen 1,4% auf 11,5 Mrd. Fr. Davon sind 98,4% Festhypotheken. Aufgrund dieses hohen Anteils ist der Ertrag längerfristig auf niedrigem Niveau fixiert. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?