Unternehmen / Gesundheit

Zulassungserfolg für Basilea in China

Das Biopharmaunternehmen meldet die Zulassung für eine weitere Darreichungsform von Cresemba in China.

(AWP) Das Basilea-Medikament Cresemba darf in China neu auch intravenös verabreicht werden. Der Lizenzpartner Pfizer (PFE 52.31 -0.23%) hat dafür in China von der Gesundheitsbehörde eine Zulassung erhalten, wie Basilea (BSLN 38.90 +0.78%) am Freitag mitteilte. Zuvor war Cresemba dort bereits für die orale Einnahme zugelassen gewesen.

Cresemba (Isavuconazol) ist ein Antimykotikum zur Behandlung der beiden lebensbedrohlichen Pilzinfektionen invasive Aspergillose und invasive Mukormykose. Es ist den Angaben zufolge bereits in 68 Ländern zugelassen und wird in 57 Ländern vermarktet. Die «In-Market»-Umsätze von Cresemba beliefen sich 2021 weltweit auf 324 Mio. $.

Mit einem Anteil von rund 20% an den weltweit erzielten Umsätzen mit neuartigen Antimykotika sei China wirtschaftlich ein sehr bedeutender Markt, wird Basilea-Chef David Veitch in der Mitteilung zitiert.

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