Von Walter Hönscheidt

Nach dem Ende des Kalten Krieges und dem Fall des Eisernen Vorhangs hat sich die Politik zur Disziplinierung des Volks Neues einfallen lassen: Treibhauseffekt und Klimawandel. Dass sich das Klima ändert, ist nicht unwahrscheinlich. In den letzten 800000 Jahren gab es immer wieder extreme Klimaschwankungen, die einem strengen Rhythmus folgten. Auf Warmzeiten folgte jeweils eine Periode der Abkühlung. Als Grund dafür sehen Experten regelmässige Änderungen der Erdbahn-Parameter. So läuft die Erde nur alle 100000 Jahre auf exakt derselben Bahn um die Sonne, und auch die Neigung der Erdachse bleibt nicht konstant: Sie pendelt zwischen 21,8 und 24,4 Grad; derzeit liegt sie bei 23,5 Grad. Diese sogenannten «Milankovich-Zyklen» beeinflussen die Sonneneinstrahlung und damit Wetter und Temperaturen.
«Das Bild von der Erde als Treibhaus ist allerdings nichts als ein Wunschbild, das keinen Bezug zur Wirklichkeit hat und auch nicht mit dem gläsernen Gewächshaus eines Gärtners vergleichbar ist», betont der Meteorologe Dr. Wolfgang Thüne, vielen TV-Zuschauern noch aus den Siebziger- und Achtzigerjahren vom ZDF-Wetterbericht her bekannt. Als Soziologe befasst sich Thüne auch mit den gesellschaftspolitischen Implikationen der Klimapolitik. «Die konstruierte und in 6000 m Höhe angesiedelte ‹Spiegelschicht›, an der die Wärmestrahlen der Erde abgefangen (absorbiert) und zu ihr zurückgestrahlt (re-emittiert) werden sollen, ist pures Blendwerk. Den Beweis liefern die täglich von den Wettersatelliten gemachten Infrarotaufnahmen von der Erde. Warum
Das CO2-Molekül mit seiner Absorptionsbande bei 15 mm kann nie und nimmer das stets offene ‹atmosphärische Strahlungsfenster› zwischen 7 und 13 mm schliessen, um einen abgeschlossenen Wärmestauraum zu erzeugen. CO2 in der Luft ist unverzichtbar als Grundnahrungsmittel für alle grünen Pflanzen und damit für alles Leben auf der Erde. Es als ‹umweltschädlich› zu bezeichnen, ist eine der vielen Ungereimtheiten lebensfeindlicher grüner Ideologie.»
Der tschechische Präsident Vaclav Klaus sagte dem Finanzblatt «Hospodárské Noviny»: «Global warming ist ein Mythos, und ich denke, dass jeder ernsthafte Mensch und Wissenschaftler dies auch sagt. Es ist nicht in Ordnung, sich auf das UN-Gremium zu berufen. IPCC ist kein wissenschaftliches Gremium: Es ist eine politische Institution, eine Art Nicht-Regierungs-Organisation mit grünem Charakter. Es ist kein Forum von neutralen Wissenschaftlern oder eine ausgewogene Gruppe von Wissenschaftlern. Seine Mitglieder sind politisierte Wissenschaftler, die sich mit einseitiger Meinung und mit einseitigem Auftrag dort einfinden. Wenn die Europäische Kommission prompt auf so einen Trick hereinfällt, ist das ein weiterer sehr guter Grund dafür, dass die Staaten selbst und nicht die Kommission über solche Dinge entscheiden sollten.»
Auf die Frage, warum kein europäischer Staatsmann vergleichbaren Ranges seinen Standpunkt öffentlich unterstütze, antwortete Klaus, Träger der Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Dresden: «Andere hochrangige Politiker drücken ihre Zweifel nicht aus, weil die Peitsche der politischen Korrektheit ihnen die Stimme abwürgt.» Über den deutschen Umweltminister Gabriel ergoss sich derweil der Spott des Chemikers Dr. Hans Penner: «Hingebungsvoll bemühen Sie sich darum, die Norddeutsche Tiefebene vor der Überflutung durch den abschmelzenden Nordpol zu retten. Die schlaue Uno hat schon die Höhe des Meeresspiegels in 100 Jahren auf 10 Zentimeter genau berechnet. Die Grundstückspreise im höher gelegenen Süddeutschland steigen bereits. Sehr schön kann man diesen Sachverhalt experimentell demonstrieren: Bitte, bringen Sie Eisstücke in einen mit Coca-Cola gefüllten Becher. Nach Ihrer Physik muss der Becher überlaufen, wenn das Eis schmilzt.»
Und da laut Umweltbundesamt nur 1,2% der Kohlendioxidemission technischen Ursprungs ist, genüge bei Schonung der Natur bereits eine einprozentige Senkung der Emission, um Deutschland zu entindustrialisieren.

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