Unternehmen / Gesundheit

Zur Rose leidet unter Amazon

Der Internetkonzern steigt definitiv in die Pharmazie ein.

Thorsten Riedl & Arno Schmocker

Die Rede war schon öfter davon. Nun ist es offiziell: Am Dienstag hat der Internetkonzern Amazon seine Online-Apotheke gestartet. Die Aktien von US-Pharmaziedienstleistern wie Rite Aid, Walgreens und CVS Health verloren. Auch Zur Rose notierten nach Bekanntgabe der Neuigkeiten deutlich im Minus.

Wenn Amazon ein Segment betritt, ist die digitale Disruption ausgemachte Sache. Schon 2018 gab es erste Gerüchte, die Internetgesellschaft werde als Online-Apotheke aktiv. Damals, vor zwei Jahren, hatte Amazon das Drogerie-Start-up Pill Pack für mehr als 700 Mio. $ übernommen. Das Unternehmen besitzt die Lizenz, um Medikamente in fünfzig US-Bundesstaaten auszuliefern, und versendet sie in bereits vorbereiteten Dosen, um der Klientel die tägliche Einnahme zu erleichtern. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Donat von Däniken 17.11.2020 - 18:16

“Erst wenn Amazon den Markteintritt auch hier ins Auge fasst, sollten Anleger Zur Rose neu bewerten”. Aber dann ist es schon zu spät!!! Welch schwache Schlussfolgerung!!

Sibyl Kade 17.11.2020 - 20:55

An Donat: Ich bin davon überzeugt, dass der Autor selbstverständlich meinte, wenn wir davon erfahren, dass ein solcher Markteintritt nach Europa geplant und bewilligt ist!