Unternehmen / Gesundheit

Corona gibt Zur Rose einen Zusatzschub

Analyse | Der Online-Versand von Medikamenten wird rascher expandieren als bis anhin. Die Mittelfristziele werden erhöht.

Zur Rose hat 2019 die Erwartungen einigermassen erfüllt. Wegen akquisitionsbedingt höherer Abschreibungen weitete sich der Verlust allerdings mehr aus als angenommen. Die Expansion hatte zudem einen erheblichen negativen freien Cashflow und verschlechterte Bilanzrelationen zur Folge.

Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr kräftig in den Marktausbau investiert, vor allem in Deutschland. Dort stieg der Umsatz 45%. Die Integration der zugekauften Online-Apotheke Apo-Rot erwies sich als aufwendiger als geplant.

Ausserdem trat Zur Rose in den französischen Markt ein, der ebenfalls schrittweise liberalisiert wird. In der Schweiz ist das Unternehmen mit einem Umsatzplus von 5% über dem Markt gewachsen. Die Kooperation mit Migros wurde erweitert.

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