Unternehmen / Gesundheit

Zur Rose profitiert weniger von der Krise als erwartet

Analyse | Der Online-Handel mit Medikamenten wächst zwar stark, das Management wagt aber keine Anpassung der Jahresprognose.

Zur Rose könnte zu den grossen Profiteuren der Coronakrise gehören. Im Vorfeld der Präsentation der Umsatzzahlen für das erste Quartal wurde eine dynamische Entwicklung der auf Online-Medikamentenverkauf fokussierten Gesellschaft erwartet. Das Plus lässt sich mit 11,6% auf knapp 427 Mio. Fr. denn auch sehen. Der starke Franken schmälert das Ergebnis aber erheblich. In Lokalwährungen hätte das Wachstum für die gesamte Gruppe 15,9% betragen.

Sie umfasst auch die im vergangenen Jahr erworbene Medpex, Deutschlands drittgrösste Online-Apotheke. Ohne Medpex ist der Umsatz ebenfalls 11,6% auf 365 Mio. Fr. gestiegen (+15,6% in Lokalwährungen, also zu konstantem Euro-Franken-Kurs). Gewinnzahlen werden erst mit dem Halbjahresbericht wieder publiziert.

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