Unternehmen / Gesundheit

Zur Rose hält scharfem Preiskampf in Deutschland stand

Analyse | Die E-Commerce-Apotheke wächst 30% im ersten Semester. Der Verlust ist etwas geringer als erwartet.

Im Halbjahresbericht von Zur Rose ist keine gröbere Negativüberraschung verborgen. Das ist mit Blick auf das hohe Wachstumstempo der Online-Apothekengruppe nicht selbstverständlich.

Wie im Vorjahressemester ist das Unternehmen vor allem dank Akquisitionen fast 30% grösser geworden. Dieses Mal hat dazu hauptsächlich der Kauf von Medpex beigetragen, der früheren Nummer drei im deutschen Markt für Versandapotheken. Akquisitionsbereinigt und in Lokalwährung wuchs Zur Rose 13%. In der Schweiz, wo Zur Rose namentlich Ärzte beliefert, nahm der Umsatz 4,3% zu.

Wie der Gesamtumsatz fielen auch die Verlustzahlen im Rahmen der Erwartungen aus. Wegen der anhaltend hohen Investitionen in den Marktaufbau in Europa war zum Vornherein klar, dass Zur Rose keinen Gewinn ausweisen würde.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.