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Zurich-CEO Mario Greco ist seit März 2016 im Amt.
Der Versicherer Zurich Insurance ist wählerisch. Im Erstquartal sind die Einnahmen weniger als 4% gestiegen, weil das Management nur wirklich lukrative Kontrakte will. Wegen Wechselkursveränderungen resultiert damals in der Konzernwährung Dollar gar ein niedrigerer Quartalsumsatz.
Beim Semesterabschluss, der am Donnerstag vorgelegt wird, darf ein ähnliches Ergebnis erwartet werden. Frühere Angaben des Managements deuten darauf, dass bei Sach- und Haftpflichtdeckungen zuletzt höhere Tarife drinlagen. Zudem haben Effizienzmassnahmen den Kostenblock abgeschliffen.
12% Rendite angepeilt
Deshalb gilt die Prognose, die für 2019 gesetzten Ziele würden erreicht oder übertroffen. Zu den Ambitionen des Versicherers gehört, dass der Betriebsgewinn bezogen auf das Eigenkapital mindestens 12% Rendite ergibt und dass der Cashflow mehr als das 1,2-Fache dessen erreicht, was für die Weiterzahlung der Dividende benötigt wird.
Finanz und Wirtschaft