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Zurich Insurance kommt Zielen rasch näher

Der Versicherer stellt einen hohen Cashflow in Aussicht. CEO Mario Greco kündigt an einer Investorentagung für 2019 weitere Erfolge an.

(AWP/TH) Der Versicherungskonzern Zurich Insurance (ZURN 295.9 0.48%) sieht sich auf Kurs, die Ziele für den Zeitraum von 2017 bis 2019 vollständig zu erreichen. Bis Ende Jahr werde die Gruppe den Kostenblock von 10 Mrd. $ per 2015 um 1,1 Mrd. verringert haben, sagte CEO Mario Greco am Mittwoch an einer Investorentagung: «Bis Ende 2019 werden weitere 0,4 Mrd. $ eingespart».

Gemäss Finanzchef George Quinn ist es wahrscheinlich, dass im Zeitraum 2017 bis 2019 mehr als die budgetierten 9,5 Mrd. $ Cashflow angehäuft werden. Davon seien über 7 Mrd. $ bereits in den Jahren 2017 und 2018 geschafft.

Dividendenniveau kein Problem

Die Fähigkeit zu ausserordentlich hohen Dividenden bleibe intakt, ergänzte Greco. Für 2017 hatte das Unternehmen die Ausschüttung von 17 auf 18 Fr. je Aktie erhöht, wofür in Summe umgerechnet 2,8 Mrd. $ aufgewendet wurden. «Eine Ausschüttungsquote von 75% des Gewinns kann Zurich Insurance dauerhaft beibehalten, weil Kapital mehr als reichlich vorhanden ist».

Die Zurich-Gruppe habe gemessen am firmeneigenen Modell das 1,3-Fache des gewünschten Eigenmittelbestands, sagte Finanzchef Quinn. Die interne Zielvorstellung für die Verhältniszahl steht auf dem 1 bis 1,2-Fachen.

Vermehrt Private und KMU im Fokus

Der Betriebsgewinn des Konzerns machte im ersten Halbjahr bezogen auf das Eigenkapital 12,3% aus. Die Ambition des Managements sind 12% im Mehrjahresschnitt.

Das Zurich-Management fördert den Absatz margenstarker Versicherungsangebote, um den Überschuss in den kommenden Jahren zu steigern. Gemäss CEO Greco gehöre dazu, das Neugeschäft aus der Industrieversicherung vermehrt in die Kundensegmente KMU und Privathaushalte zu verschieben. Für den Zeitraum ab 2020 will die Konzernleitung nächstes Jahr neue ambitionierte Ziele festlegen.

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