Unternehmen / Finanz

Zurich richtet Geschäft stärker auf den digitalen Wandel aus

Der Versicherer setzt künftig stärker auf digitale Dienstleistungen und gründet dafür eine neue Sparte.

(AWP/TH) Der Zurich-Gruppe richtet sich stärker auf den digitalen Wandel am Versicherungsmarkt aus und gründet dazu eine neue Einheit. Im Gefäss «Global Business Platforms» will der weltweit tätige Versicherer seine digitalen Dienstleistungen bündeln und ausbauen, wie es in der Mitteilung vom Mittwoch heisst.

Zuletzt hatte das Management die Ertragsprobleme des dominierenden Firmenkundengeschäfts mit gutem Erfolg repariert. Nun ist es entschlossen, für das Segment Privatkunden die Angebote, die Beratung und den Vertrieb digital zu modernisieren.

Im Zuge der sich wandelnden Lebensgewohnheiten wünschten sich die Konsumenten heute personalisierte, bequeme und transparente Interaktionen, wird Zurich-Chef Mario Greco zitiert. Diesem Wandel will die Gruppe mit weiteren innovativen Angeboten begegnen. Den Rahmen dazu werde die neue Einheit geben.

Die Leitung von Global Business Platforms übernimmt ab Anfang 2021 Jack Howell. Er ist derzeit Chef des Geschäfts der Zurich in der Region Asien-Pazifik. Howell habe da bewiesen, dass er über die Kompetenzen verfüge, seine Visionen in innovative Dienstleistungen umzusetzen.

In seiner neuen Rolle wird Howell von Ericson Chan als Leiter Information and Digital unterstützt. Chan wechselt vom chinesischen Konkurrenten Ping An zur Zurich, wo er den Bereich Technology leitet. Zudem wird die Nordamerika-Chefin Kathleen Savio zur «Chief Transformation Officer» ernannt.

Die Umbesetzungen im Konzernmanagement sind nach Ansicht von «Finanz und Wirtschaft» auf erste Sicht dienlich, die auf allen Kontinenten weit verzweigten Zurich-Geschäftseinheiten auf dem Weg zu Onlinediensten voran zu bringen.

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