Unternehmen / Finanz

Zurich Insurance macht gute Geschäfte

Analyse | Der Versicherungskonzern wird weniger als befürchtet gebremst und zahlt erneut eine Riesendividende. 2021 gibt es auch Sorgenpunkte.

Die Pandemie hat den Versicherungskonzern Zurich Insurance netto rund 850 Mio. $ gekostet. Aber günstige Währungsveränderungen und Gewinne bei den gut 200 Mrd. $ grossen Vermögensanlagen verminderten die finanzielle Belastung. Der Gewinn schrumpfte deshalb lediglich 8% auf 3,8 Mrd. $.

Konzernchef Mario Greco verwies an der Telefonkonferenz auf «die Stärke des Geschäftsmodells und die rechtzeitige Digitalisierung» des Unternehmens. Die Zurich-Gruppe habe 2020 Sonderleistungen an die Mitarbeiter und die Kunden erbracht sowie bei neuen Versicherungsverträgen und den Vermögensanlagen noch mehr auf Klimaschutz und Förderung einer nachhaltigen Wirtschaft geachtet. Zurich wolle ihr Geschäft gut machen und eben im mehrfachen Sinn auch gute Geschäfte machen, betonte Greco.

Ausschüttung über der Zielquote

Er beleuchtete zudem das Vorgehen bei der europäisch-russischen Pipelinegesellschaft Nord Stream 2, für die der Zurich-Konzern – wie letzthin bekannt geworden ist – einer der Versicherer ist. Die Bedingungen der Police würden die Kündigung erlauben, falls Vertragsparteien von Sanktionen betroffen werden, wie es in diesem Zusammenhang die USA androhen.

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