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Unternehmen / Finanz

Zurich verkauft britisches Pensionskassengeschäft

Der Versicherer tritt 2018 das Pensionskassengeschäft in Grossbritannien an Lloyds Banking ab. Im Gegenzug darf er über die Bank mehr Risikoversicherungen absetzen.

(AWP/TH) Der Versicherungskonzern Zurich tritt sein Pensionskassengeschäft in Grossbritannien an die Lloyds Banking Group ab. Teil der Transaktion ist ein exklusives Vertriebsrecht für Zurich für Kollektivlebensversicherungen bei gewissen grossen Firmenkunden von Lloyds.

Der Verkauf soll laut Mitteilung vom Donnerstag im ersten Quartal des kommenden Jahres über die Bühne gehen. Er muss zudem noch von den Behörden geprüft werden. Über den Transaktionspreis wurden keine Angaben gemacht.

Das britische Pensionskassengeschäft von Zurich umfasst Anlagevermögen in Höhe von über 15 Mrd. £ (knapp 20 Mrd. $) und zählt rund eine halbe Mio. Kunden. Die dafür tätigen 200 Mitarbeiter werden von Lloyds übernommen. Lloyds will gemäss eigenen Angaben mit dem Zukauf das Pensions- und Anlagegeschäft ihrer Tochter Scottish Widows stärken.

Der Schweizer Konzern gliedert ein Geschäftsfeld aus, das wegen Kapital- und Zinsgarantien der Vorsorgeverträge viel Eigenkapital bindet. Allerdings bleibt Zurich Kooperationspartner für die in Vorsorgekontrakten eingebauten Deckungen des Todesfalls- und Invaliditätsrisikos. Es sind diese Elemente sowie Vorsorgepolicen für Private, die prioritär sind für die Unternehmensstrategie des Schweizer Konzerns im britischen Markt.