Unternehmen / Industrie

Tornos muss bereits wieder kämpfen

Analyse | Der Drehmaschinenbauer muss neue Kundenmärkte erschliessen. Eine schnelle Erholung ist unwahrscheinlich.

Tornos stehen harte Zeiten bevor. Einen Vorgeschmack bietet das Resultat von letztem Jahr mit einem Bestellungseinbruch um 45% auf 135 Mio. Fr. und einem Rückgang des Betriebsgewinns Ebit um 59% auf 6,4 Mio. Fr. Als Gewinn werden 5,9 Mio. Fr. ausgewiesen (–61%). Auf die Dividendenausschüttung soll verzichtet werden. Der Rückgang des Umsatzes mutet mit 4% auf 205 Mio. Fr. noch moderat an. Doch das hinkt der Realität hinterher.

Der Trendbruch kam unter dem Jahr. Konnten im ersten Halbjahr noch ein Umsatz von 117 Mio. Fr. und ein Ebit von 9 Mio. Fr. verbucht werden, waren es in der zweiten Jahreshälfte bloss noch 88 Mio. Fr., verbunden mit einem Betriebsverlust von 2,6 Mio. Fr. Damit endet ein erst zweieinhalbjähriger Aufschwung. Noch 2016 hat Tornos 3 Mio. Fr. Verlust geschrieben, mit einem Umsatz etwa in der Grössenordnung des letztjährigen Bestellaufkommens. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Peter W. Ulli 09.03.2020 - 16:57

Zum Titel : Meine Beobachtung Tornos ist gar nie aus dem Kämpfen herausgekommen. Die Schweizer Industrieunternehmen müssen alle kämpfen und die Politik müsste endlich Nägel mit Köpfen machen, wenn es um die Industriepolitik geht , anstatt Jahr für Jahr Bundesordner von neuen Vorschriften zu erlassen.