Unternehmen / Finanz

Zwei Rezepte für ein Problem

Die Genfer und die Graubündner Kantonalbank diversifizieren ihr Geschäft in unterschiedliche Richtungen, um dem Tiefzinsumfeld zu entgehen.

JEFFREY HOCHEGGER UND STEFAN KRÄHENBÜHL

Sie repräsentieren in der Schweizer Bankenbranche den östlichsten und den westlichsten Kanton: die Graubündner (GKB) und die Genfer Kantonalbank (BCGE). Doch so weit die Kantonsgrenzen voneinander entfernt liegen, so nah beieinander liegen die Probleme, mit denen die Banken konfrontiert sind.

Beide leiden unter den tiefen Zinsen. Wo sie sich unterscheiden, ist in ihrer Strategie, die Abhängigkeit von den Zinsen zu reduzieren. In Chur liegen die Hoffnungen auf der Zürcher Bank Bellerive und Vermögensverwalter Albin Kistler. Dank der beiden soll künftig ein Drittel der Erträge aus dem Schweizer Anlagegeschäft kommen. In Genf wird indes bereits fast ein Drittel des Ertrags im Ausland erwirtschaftet.

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