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Das Wichtigste zum Börsenstart

Der FuW-Morgen-Report

Overnight

An der amerikanischen Börse gewann der S&P 500 1,1% auf 2488,11 und notierte damit auf einem neuen Rekord. Der Dow Jones Industrial avancierte 1,2% auf 22’057,37, und der Nasdaq 100 stieg 1,1% auf 5980,53.

Zu den Gewinnern zählten Aktien von Versicherern. So könnte der durch «Irma» angerichtete Schaden kleiner ausfallen als bislang erwartet. Die Anteile von Travelers, Progressive und AIG legten jeweils 2% zu.

Im Fokus stehen zudem Apple (+2%). Gut zehn Jahre nach der Vorstellung der ersten iPhone-Generation wird der IT-Konzern am heutigen Dienstag ein neues Gerät präsentieren.

Tesla legten 5,9% zu. Der Elektroautohersteller will Schnellladestationen in amerikanischen Metropolen aufbauen. Die Valoren von Teva kletterten 19%. Kare Schultz wird den Chefposten beim weltgrössten Generikahersteller übernehmen.

Die freundlichen Vorgaben von Wallstreet verhalfen auch den asiatischen Aktienmärkten zu Gewinnen. In Tokio legte der Nikkei 1,2% zu. Der Shanghai Composite avancierte 0,1%, und in Südkorea gewann der Kospi 0,2%. In Hongkong notierte der Hang Seng leicht schwächer.


News Vorbörse Schweiz

Dormakaba: Der Umsatz des Schliesstechnikkonzerns Dormakaba (DOKA 936 -0.69%) ist im Geschäftsjahr 2016/17 auch dank Zukäufen um 9,4% auf 2,5 Mrd. Fr. gestiegen. Auf Stufe Betriebsgewinn Ebitda resultierte ein 16% besseres Ergebnis von 387,3 Mio. Fr. Unter dem Strich wurde der Reingewinn auf 224,6 Mio. Fr. beinahe verdoppelt. Die Dividende soll um 2 Fr. auf 14 Fr. erhöht werden. Lesen Sie hier mehr.»

Partners Group: Die höheren verwalteten Vermögen haben den Ertrag von Partners Group (PGHN 660.5 0.3%) um 25% auf 565 Mio. Fr. steigen lassen. Der Betriebsgewinn Ebitda erreichte 374 Mio. Fr. (+34%), der Reingewinn stieg um 42% auf 359 Mio. Fr. Wie bereits bekannt verwaltete die Gruppe per Ende Juni Vermögen von 57,8 Mrd. €. Lesen Sie hier mehr.»

Romande Energie: Der Versorger Romande Energie (HREN 1202 -1.88%) hat im ersten Semester mit 276,9 Mio. Fr. 5,1% weniger Umsatz erzielt. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebit ging um 35% auf 37,4 Mio. Fr. zurück. Der Reingewinn sank um 38,5% auf 34 Mio. Fr. Lesen Sie hier mehr.»

Alpiq, BKW: Ein Konsortium aus den Stromkonzernen Alpiq (Alpiq 65.5 -0.68%), Axpo und BKW (BKW 56.3 -0.62%) löst den Vertrag für Strombezug aus dem französischen Atomkraftwerk Fessenheim per Ende 2017 auf. An der Kernkraftwerk-Beteiligungsgesellschaft AG sind die Unternehmen zu je einem Drittel beteiligt, die Lieferung umfasste jährlich rund 1700 GWh Strom.

Repower: Rückwirkend auf Anfang 2017 will der Energieproduzent Repower (Repower 0 0%) auf den Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER wechseln.

Basilea: Das Pharmaunternehmen Basilea (BSLN 75.8 -0.26%) hat eine Vertriebsvereinbarung mit Cardiome Pharma abgeschlossen. Cardiome kann dadurch das Antibiotikum Zevtera/Mabelio in mehr als dreissig Ländern exklusiv vermarkten. Basilea fliessen 5 Mio. Fr. zu, und sie hat Anspruch auf spätere, an Meilensteine geknüpfte Zahlungen.

SF Retail Properties: Der Immobilienfonds SF Retail Properties strebt nach einer Kapitalerhöhung von maximal 105 Mio. Fr. an die Schweizer Börse SIX. Geplanter Handelsbeginn ist der 3. Oktober.


SMI-Markttechnik: Ausbruch gelingt

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Der Swiss Market Index findet erstmals seit Wochen wieder genug Käufer, um eine wichtige markttechnische Hürde hinter sich zu lassen. Lesen Sie hier mehr.»


Ausblick Rohstoffe

Drohende Nachfrageschwäche in den USA belastet Rohölpreis

Der Ölpreis hat sich im Vergleich zur letzten Woche deutlich abgeschwächt. Ein Fass US-Leichtöl West Texas Intermediate (WTI (WTI 56.4 2.08%)) kostete am Montagmittag wieder knapp 48 $ und damit gut 1 $ weniger als noch am Freitagnachmittag. Nordseeöl der Sorte Brent (Brent 62.758 2.09%) verbilligte sich auf 53.85 $ je Fass, nachdem die Notierung Ende Woche bei fast 55 $ den höchsten Stand seit Mitte April erreicht hatte.

Der Grund für den Kursverlust insbesondere beim US-Rohöl ist gemäss der Nachrichtenagentur Reuters die Angst vor einer schwächelnden Nachfrage wegen Wirbelsturm «Irma». Der Hurrikan hat am Wochenende den dicht besiedelten Bundesstaat Florida erreicht. Mehr als 4,5 Mio. Haushalte und Unternehmen waren zum Wochenauftakt ohne Strom. Im Verlauf des Montags dürfte sich das Unwetter auf dem Festland zwar abschwächen, dennoch erwarten die Analysten der US-Grossbank Goldman Sachs (GS 238.02 -0.56%) einen weiteren Ausfall in der Rohölverarbeitung und infolgedessen einen geringeren Rohölbedarf.

Bereits vergangene Woche mussten einige Raffinerien im Bundesstaat Texas wegen Wirbelsturm «Harvey» den Betrieb einstellen. Dadurch verbilligte sich WTI gegenüber Brent deutlich. Die Preisdifferenz beträgt derzeit mit 12,5% so viel wie zuletzt Anfang 2016.

Insgesamt hat sich die Aussicht am Ölmarkt in den letzten Monaten deutlich aufgehellt. Im zweiten Quartal resultierte dank der Förderkürzung der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ein leichtes Angebotsdefizit, wie aus den jüngsten Zahlen der Internationalen Energieagentur hervorgeht. Auch der Lagerbestand ist weltweit rückläufig.

Angesichts des Ausfalls in der US-Ölindustrie sind Bestands- und damit Preisprognosen derzeit aber schwierig. Zum einen bleibt abzuwarten, wie schnell die Raffinerien in den USA den Betrieb wieder aufnehmen und ob die Schieferölförderer ihre Produktion tatsächlich, wie von einigen Analysten erwartet, weiter ausbauen können. Andererseits ist eine Stabilisierung des Ölmarktes nur möglich, wenn die Opec und Russland sich weiter an die nationalen Förderquoten halten und sie beim Treffen im November gar über März 2018 hinaus verlängern.