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Das Wichtigste zum Börsenstart

Der FuW-Morgen-Report

Overnight

In den USA bewegten sich die Börsen am Mittwoch uneinheitlich. Der Dow Jones Industrial stieg erstmals über 23’900 und schloss 0,4% höher auf 23’940. Der breiter diversifizierte S&P 500 avancierte zuerst ebenfalls, beendete den Tag dann aber mit einem kleinen Verlust von knapp 0,1% auf 2626. Der technologielastige Nasdaq 100 hingegen sank 1,7%, nachdem er am Vortag einen Rekord erreicht hatte.

Die sogenannten FANG-Aktien, das sind Facebook, Amazon, Netflix und Google (respektive ihre Muttergesellschaft Alphabet), büssten allesamt mindestens 2% an Terrain ein. Auch Apple verloren 2%. Händler befürchteten, die von der US-Regierung geplanten Steuersenkungen könnten Technologieunternehmen weniger begünstigen als andere Branchen.

Die Aktien der Pizzakette Domino’s stiegen 4%, sie profitierten von einer Kaufempfehlung des Analysehauses Nomura. Tiffany sanken 1,6%. Der Umsatz des Juweliers enttäuschte, der Gewinn pro Titel hingegen übertraf die Erwartungen. Die Titel des Pharmakonzerns Allergan gewannen 2,2%, Grund dafür war eine Hochstufung durch Morgan Stanley (MS 53.4356 0.63%).

Auf den Raketentest Nordkoreas vom Dienstag reagierten die Aktienmärkte gelassen. Das US-Handelsministerium revidierte das Wirtschaftswachstum nach oben. Das Bruttoinlandprodukt sei im dritten Quartal 3,3% gestiegen und nicht nur 3% wie zuvor kalkuliert. Notenbankpräsidentin Janet Yellen bekräftigte in einer Rede vor dem Kongress den Fahrplan für den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik.

An den Börsen in Asien zeigte sich am Donnerstag ebenfalls kein einheitliches Bild. In Japan stieg der Nikkei 225 um 0,6% und der breiter diversifizierte Topix 0,3%. Der Hongkonger Hang Seng dagegen sank 1,6%, dort handelten die Aktien des Internetunternehmens Tencent 2,9% tiefer. Auf dem chinesischen Festland verlor der CSI 300 gut 1,4%. In Südkorea gab der Kospi 1,5% nach. Der MSCI Asia Pacific handelte knapp 0,1% im Minus.


News Vorbörse Schweiz

Credit Suisse (1): CEO Tidjane Thiam gibt zum Investorentag einen optimistischen Ausblick und betont, Credit Suisse (CSGN 17.57 0.57%) werde die für 2018 anvisierten Ziele erreichen. Er bestätigt die Ziele für den adjustierten Vorsteuergewinn für alle Divisionen ausser für Wealth Management Asien, wo der Zielgewinn für 2018 von 700 auf 850 Mio. Fr. heraufgesetzt wird. (Lesen Sie hier mehr.)

Credit Suisse (2): Die Grossbank will ab 2019 50% des Reingewinns an die Aktionäre zurückgeben, hauptsächlich durch Aktienrückkäufe.

Credit Suisse (3): Am Investorentag verschärft Credit Suisse Group das Kostenprogramm. Bis 2019/20 soll die Kostenbasis auf 16,5 bis 17 Mrd. Fr. gesenkt werden.

Meyer Burger: Der Zulieferer für die Solarindustrie Meyer Burger (MBTN 1.6 1.27%) zeigt sich am Technology Day optimistisch zum Geschäftsgang. Von Januar bis Oktober stieg der Auftragseingang 26% auf 503 Mio. Fr. (Lesen Sie hier mehr.)

Forbo: Die Industriegruppe Forbo (FORN 1498 -0.13%) hat das vor rund zwei Wochen lancierte Aktienrückkaufprogramm zum Festpreis beendet. Es wurden 63’105 Titel oder 3,5% des Aktienkapitals angedient. Die Maximalquote von 90’000 Valoren wurde nicht angedient.


SMI-Markttechnik: Grenzen werden spürbar

Der Index verläuft am oberen Rand seines in den Vormonaten gezeigten Schwankungsspielraums. Das hat Auswirkungen. Lesen Sie hier mehr dazu.


Ausblick Zinsen und Devisen

Die Stimmung in der Schweiz ist so gut wie vor der Eurokrise. Das geht aus der jüngsten Monatsumfrage hervor, die Credit Suisse (CSGN 17.57 0.57%) (CS) und CFA Society Switzerland unter Schweizer Finanzanalysten durchführen. Demnach liegt der Credit-Suisse-CFA-Society-Switzerland-Indikator im November mit 40,7 deutlich über dem Vormonat (32) und auf dem höchsten Stand seit Mitte 2010.

Die Mehrheit der befragten Finanzanalysten erwartet steigende Aktienkurse in der Schweiz und der Eurozone. 44% rechnen mit einer anhaltenden Verbesserung in der Schweiz, während 52% davon ausgehen, dass sich das Konjunkturumfeld in ähnlichem Rahmen bewegen wird wie bisher.

Die Erwartungen für die wirtschaftliche Entwicklung der wichtigsten Handelspartner sind mehrheitlich positiv. Ein Drittel der Umfrageteilnehmer geht von sich verbessernden Bedingungen in der Eurozone aus, und kaum jemand erwartet eine negative Trendwende im nächsten Halbjahr. Für die USA, wo der Konjunkturzyklus am weitesten fortgeschritten ist, rechnen nur noch 19% der Befragten mit einer Beschleunigung des Wachstums, 70% meinen, es bleibe unverändert.

Die Abwertungserwartungen für den Franken fallen im November etwas weniger ausgeprägt aus als im Oktober: Ein Drittel der Befragten glaubt, dass sich der Franken zum Euro abschwächen wird, 22% erwarten eine Aufwertung des Frankens. Auch zum Dollar dürfte der Franken der Umfrage zufolge künftig an Wert einbüssen. 41% der Finanzanalysten sehen eine Abwertung zum Dollar, ebenso viele erwarten keine Wechselkursveränderung.

Die Mehrheit (67%) der befragten Analysten sieht in sechs Monaten höhere langfristige Zinsen in der Schweiz sowie in Deutschland (62%) und den USA (81%). Im Gegensatz dazu glauben fast alle Befragten (96%) an konstante kurzfristige Zinsen in der Schweiz über die nächsten sechs Monate.

Eine Zinsanhebung der SNB (SNBN 3973 1.87%) scheint demnach für die grosse Mehrheit der Analysten nicht unmittelbar bevorzustehen. Während zudem 89% der Umfrageteilnehmer keine Veränderung der kurzfristigen Zinsen in der Eurozone erwarten, rechnen 93% mit höheren kurzen Sätzen in den USA und somit mit einer Zinsanhebung der US-Notenbank innerhalb von sechs Monaten. Ähnlich wie in den Vormonaten erwartet mindestens die Hälfte der Umfrageteilnehmer keine Veränderung der Inflationsrate in der Schweiz, der Eurozone und den USA über die nächsten sechs Monate.