Das Wichtigste zum Börsenstart

Der FuW-Morgen-Report


Overnight

Asien

Die asiatischen Aktienbörsen haben die Woche freundlich, aber doch mit Vorsicht gestartet. Der Regionenindex MSCI Asien-Pazifik steht am Nachmittag Ortszeit 0,4% höher als Ende der vergangenen Woche. Kräftig zieht die Hongkonger Börse. Der Hang-Seng-Index avanciert 0,7%. Ganz anders jedoch der Shanghai Composite in China, der 0,7% verliert. Hier überwiegen Bedenken der Anleger über weitere Auswirkungen des Handelsstreits USA-China.

Der japanische Aktienmarkt handelt am Montagnachmittag gemessen am Nikkei-225-Index praktisch unverändert. Nach einem optimistischen Handelsstart begannen die Kurse zu bröckeln. Diese Woche stehen im Inselstaat politische Gespräche mit Vertretern der USA an. Die Aktien von Mitsubishi Heavy Industries verlieren heute 2,8%. Unter den Gewinnern reihen sich die Fahrzeughersteller Suzuki (+4,2%) und Isuzu (+3,3%) ein.

USA

Der amerikanische Aktienmarkt hat die vergangenen fünf Handelstage wenig verändert beendet. Am Freitag jedoch gewann der Standardindex Dow Jones Industrial 0,5% auf 25’462,6. Im gleichen Umfang stieg auch der breit gefasste S&P 500 auf 2840,4. Der Nasdaq-100-Index, der vornehmlich auf Aktien der Technologiebranchen berechnet wird, verbesserte sich 0,3% auf 7395,5.

Auffallend waren der 8,5%-Sprung in den Aktien des Nahrungsmittelherstellers Kraft Heinz und das 2,5%-Plus des Wettbewerbers Campbell Soup. Treiber waren gute Zwischenzahlen und aufgewärmte Gerüchte, ein Übernahmedeal würde bevorstehen.

Spekulativ getrieben waren auch die Papiere des Tech-Unternehmens IBM (+3,3%). Ein aktivistischer Investor suche Einfluss, wurde an der Börse herumgeboten. Die Aktien Apple hielten mit einem Plus von 0,3% den beliebten Gerätehersteller klar oberhalb der 1-Billion-Dollar-Marktkapitalisierung.


News Vorbörse Schweiz

Belimo: Der Gebäudetechniker Belimo (BEAN 4345 -2.9%) hat im ersten Halbjahr 2018 seinen Umsatz 12,7% auf 325,1 Mio. Fr. gesteigert. Der Gewinn kletterte 24% gegenüber Vorjahr auf 47.6 Mio. Fr. und liegt über den Analystenprognosen von 42,9 Mio. Fr. Trotz Zuversicht dürfte das Wachstum laut Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte etwas nachlassen. (Lesen Sie hier mehr.)

Glarner KB: Die Glarner Kantonalbank (GLKBN 29.2 1.39%) hat den Betriebsertrag im ersten Halbjahr 5,4% auf 36,7 Mio. Fr. gesteigert. Der Gewinn legte gut 10% auf 11 Mio. Fr. zu. Das Institut hat in allen Geschäftsbereichen zugelegt. (Lesen Sie hier mehr.)

Ceva: Der Logisitkkonzern Ceva hat die Refinanzierung von 1,4 Mrd. Fr. abgeschlossen und senkt damit die Zinskosten pro Jahr um 100 Mio. Fr. Durch diesen Schritt soll das Wachstum beschleunigt werden.

Also: Der IT-Distributor Also (ALSN 111.2 -2.8%) übernimmt per 1. November 2018 das Vertriebs- und Servicegeschäft von Hewlett-Packard (HPQ 23.94 -0.71%) in der Ukraine, Weissrussland und Litauen. Dazu richtet Also eigene Gesellschaften in den betreffenden Ländern ein.

Emmi: Die Milchverarbeiterin Emmi (EMMN 691.5 -2.61%) hat ihre Beteiligung an Emmi Ambrosi France von 51% auf 85% erhöht. Die verbleibenden 15% besitzt die italienische Ambrosi-Gruppe. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart.

Vifor: Der Verwaltungsratspräsident  des Biotech-Unternehmens Vifor Pharma (VIFN 138.15 -3.26%), Etienne Jornod, hält in einem Interview in der «Finanz und Wirtschaft» an seinem Umsatzziel von 2 Mrd. Fr. für 2020 fest. Auch darüber hinaus bestehen Wachstumschancen. (Lesen Sie hier mehr.)

Gurit: Der Spezialkunststoffhersteller Gurit (GUR 884 0.8%) verkauft in China eine Fabrik zur PVC-Herstellung an Qingdao Zhengyu Sunshine Industrial. Die Transaktion soll im Oktober abgeschlossen sein. Der Preis ist nicht bekannt.


SMI-Markttechnik: Auf keinen Fall kaufen

Der Swiss Market Index bleibt überhitzt, was das Potenzial nach oben deutlich verringert. (Lesen Sie hier mehr.)


Die wichtigsten Makroindikatoren der Woche

In der neuen Woche stehen kaum Wirtschaftsdaten auf der Agenda. In den USA zeigt der Konsumentenpreisindex am Freitag, wie sich die Inflation entwickelt.

In der Schweiz wird am Dienstag der Bestand der Devisenreserven bekanntgegeben. Am Donnerstag folgen Angaben zur Arbeitslosigkeit.