Das Wichtigste zum Börsenstart

Der FuW-Morgen-Report


Overnight

Die amerikanischen Aktienmärkte schlossen am Montag mit Gewinn. Der S&P 500 rückte 0,4% auf 2850,40 vor und der Dow Jones Industrial gewann 0,2% auf 25‘502,18. Der Technologieindex Nasdaq Composite avancierte 0,7% auf 7859,68. Für Auftrieb sorgten Facebook, die 4,5% kletterten.

Die Aktien von Berkshire Hathaway gewannen 3%. Die Beteiligungsgesellschaft von Investor Warren Buffett hatte am Freitag Quartalszahlen vorgelegt, die besser als erwartet waren.

Die Chefin des Getränkeherstellers PepsiCo hat ihren Rücktritt angekündigt. Indra Nooyi stand zwölf Jahre an der Konzernspitze. Die Titel stiegen 0,9%.

Die Valoren des Chipherstellers Intel fielen nach einem Analystenkommentar 0,7% und zählten damit zu den schwächsten Werten im Dow.

Die Börsen in Asien avancierten im Handel am Dienstag. In Tokio notierte der Nikkei 0,6% fester.

Der Hang Seng Index in Hongkong avancierte fast 1%. Der Energiekonzern Petrochina (+3,2%) und die Baugesellschaft Country Garden (+4,2%) setzten sich an die Spitze.

Der Shanghai Composite gewann 1,5% und machte damit die Verluste vom Vortag wett.

An der südkoreanischen Börse kletterten Samsung Electronics 1,9%. Der Kospi gewann 0,3%.


News Vorbörse Schweiz

OC Oerlikon: Der Industriekonzern OC Oerlikon (OERL 11.08 -2.29%) hat im zweiten Quartal den Umsatz 37% auf 665 Mio. Fr. gesteigert. Der Betriebsgewinn kletterte 64% auf 113 Mio. Fr. Für das Semester weist das Unternehmen einen von 47 Mio. auf 111 Mio. Fr. verbesserten Überschuss aus. Das Management hat die Prognosewerte für das ganze 2018 angehoben. Ausgeklammert aus vorerwähnten Zahlen ist das Segment Drive Systems, das gemäss einer vor kurzem gemachten Mitteilung an den US-Autozulieferer Dana verkauft wurde. (Lesen Sie hier mehr.)

Galenica: Die Apothekengruppe Galenica (GALE 51.2 -2.38%) hat den Umsatz im ersten Halbjahr ein knappes Prozent auf 1,6 Mrd. Fr. erhöht. Das operative Ergebnis stieg 7,5% auf 75 Mio. Fr. Der Überschuss zog auf vergleichbarer Basis 8,2% auf 56,5 Mio. Fr. an. Das ist mehr, als die Finanzanalysten im Schnitt erhofft hatten. Die Unternehmensleitung hält am Wachstumsziel fest. Die Dividende soll wenn möglich gesteigert werden. (Lesen Sie hier mehr.)

Genfer Kantonalbank: Die Genfer Kantonalbank BCGE (BCGE 189.5 -0.26%) hat in der ersten Jahreshälfte das Betriebsergebnis 29% auf 84,5 Mio. Fr. ausgeweitet. Der Gewinn stieg 11% auf 52 Mio. Fr. Die für Kunden verwalteten Vermögen wuchsen 1,3% auf 26,7 Mrd. Fr. Die Bankleitung wird optimistischer. Sie erwartet für das Gesamtjahr eine kräftigere operative Rentabilität als im Vorjahr. (Lesen Sie hier mehr.)

Swissquote: Die Onlinebank Swissquote (SQN 43.75 -6.42%) kauft für knapp 28 Mio. € die luxemburgische Internaxx Bank. Vom Erwerbspreis muss etwa ein Viertel als Goodwill aktiviert werden. Internaxx ist seit 2001 als Onlinebank lizenziert, führt rund 12’000 Kundenbeziehungen und erzielte 2017 auf betreuten Vermögen von 2 Mrd. € etwa 10 Mio. € Ertrag. (Lesen Sie hier mehr.)

Implenia: Dem Baukonzern Implenia (IMPN 55.3 -2.3%) sind in der Schweiz neu zwei grosse Immobilienprojekte mit einem Auftragsvolumen von über 100 Mio. Fr. zur Realisierung übertragen worden.

Wisekey: Das Cybersicherheits-Unternehmen Wisekey (WIHN 3.035 -7.19%) lanciert ein neues Sicherheitselement für Geräte der Nahfeldkommunikation, das deren Leistung verbessert und schützt.

Tamedia: Der Medienkonzern Tamedia (TAMN 119.5 3.02%) stösst bei der Integration der «Basler Zeitung» auf Widerstand. Die Eidgenössische Wettbewerbskommission kündigte an, die Auswirkungen der Übernahmetransaktion vertieft zu prüfen. Ein Entscheid ist für Dezember angekündigt. (Lesen Sie hier mehr.)


SMI-Markttechnik: Keine Wunder erwarten

Der kurzfristige Aufwärtstrend des Swiss Market Index hält bereits viel zu lange an. (Lesen Sie hier mehr.)


Ausblick Rohstoffe

Kein Schwung für Gold

Der Goldpreis notiert zum Wochenanfang knapp über 1200 $ je Feinunze und damit in etwa so tief wie am Donnerstag. Das Edelmetall kostet so wenig wie zuletzt im Juli letzten Jahres. Seit dem Jahreshoch im Januar hat der Goldpreis über 10% nachgegeben. Weder die wirtschaftlichen Risiken eines Handelskriegs noch die politische Gefahren wie der Konflikt der USA mit dem Iran konnten Anleger in Goldinvestitionen zurücklocken.

Am Freitag stieg der Preis zeitweise auf 1220 $ – der Arbeitsmarktbericht in den USA ist schlechter als erwartet ausgefallen. Doch dieser Schwung hielt nicht an. Analysten der Commerzbank verweisen auf den Terminmarkt. Spekulative Anleger sind sehr pessimistisch eingestellt und halten grosse Short-Positionen. Die Hoffnung: Werden die Short-Positionen eingedeckt, könnte sich der Goldpreis erholen.