Das Wichtigste zum Börsenstart

Overnight

USA

Die Aktienindizes an der Wallstreet haben den ersten Handelstag des Jahres mit Rekorden beendet. Der Dow Jones Industrial stieg am Donnerstag um 1,16% auf 28’868,8 Zähler. Der breiter gefasste S&P 500 ging mit einem Plus von 0,84% auf 3257,85 Punkte aus dem Handel. Der technologielastige Nasdaq Composite legte um 1,33% auf 9092,19 Zähler zu.

Weltweit hatte die Entscheidung der chinesischen Notenbank am Neujahrstag über eine Liquiditätsspritze in Höhe von rund 115 Mrd. $ die Aktienmärkte beflügelt. Auffällig an den US-Börsen waren besonders die Papiere von Apple, die erstmals mit mehr als 300 $ gehandelt wurden, ihr Kurs stieg bis zum Handelsschluss am Donnerstag um 2,28% auf 300.35 $.

Asien

An den asiatischen Börsen verläuft der Handel am Freitag verhalten und uneinheitlich. In der Nacht hatten US-Streitkräfte bei einem Raketenangriff nahe dem Flughafen von Bagdad einen der ranghöchsten iranischen Generäle getötet. Die Operation sei auf Anweisung von Präsident Donald Trump ausgeführt worden, teilte das Pentagon mit. Öl der Sorte Brent (Brent 58.44 -1.53%) wird fast 3% teurer bei 68.16 $ je Barrel gehandelt.

Der Hang Seng in Hongkong verliert 0,3%, und Chinas Leitindex CSI 300 gibt im späten Handel 0,1% ab. Der südkoreanische Kospi tendiert unverändert, der australische S&P/ASX 200 steigt nach Kursverlusten am Vortag um 0,6%. In Tokio sind die Börsen geschlossen. In Europa signalisieren Terminkontrakte vorbörslich ein Minus von 0,6% beim deutschen Dax und in den USA einen Rückgang des S&P 500 um 0,8%.

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News Vorbörse Schweiz

Sunrise: Das Telecomunternehmen Sunrise (SRCG 84.05 0%) erhält nach dem Misslingen der Übernahme von UPC Schweiz eine neue Führung. CEO Olaf Swantee tritt von seinem Amt zurück, und Verwaltungsratspräsident Peter Kurer sowie Vizepräsident Peter Schöpfer werden sich an der Generalversammlung im April nicht zur Widerwahl stellen. Neuer CEO von Sunrise wird gemäss Meldung von heute der bisherige Finanzchef André Krause. Swantee werde ihn noch bis zur GV unterstützen. (Lesen Sie hier mehr.)

Nestlé: Der Lebensmittelkonzern Nestlé (NESN 109.02 -0.31%) hat sein altes Aktienrückkaufprogramm über 20 Mrd. Fr. (225,2 Mio. Aktien zu durchschnittlich 88.82 Fr.) abgeschlossen und am vergangenen Montag Details zum neuen bekanntgegeben. Mit Start heute sollen bis Ende Dezember 2022 weitere 20 Mrd. Fr. zurückgekauft werden, was auf dem aktuellen Kursniveau knapp 190 Mio. Titeln bzw. gut 6,3% des Aktienkapitals entspricht. (Lesen Sie hier mehr.)

Credit Suisse: Die Grossbank Credit Suisse (CSGN 13.39 -1.29%) hat 2019 für rund 1 Mrd. Fr. eigene Aktien zurückgekauft. Im Durchschnitt wurden dafür 12.53 Fr. je Titel bezahlt. Wie angekündigt wird für 2020 ein neues Programm in ähnlicher Grössenordnung aufgelegt: Der VR habe den Rückkauf von bis zu 1,5 Mrd. Fr. im laufenden Jahr genehmigt, heisst es in einer Mitteilung von heute. (Lesen Sie hier mehr.)

Adecco: Der Personaldienstleister Adecco (ADEN 58.32 -0.17%) hat den Verkauf der auf das Gesundheitswesen spezialisierten US-Tochter Soliant Health abgeschlossen. Die Veräusserung war im November eingeleitet worden. Sie bringt dem Unternehmen 612 Mio. $ ein.

AMS: Der österreichische Sensorspezialist AMS (AMS 39.59 -1.44%) hat in der zweiwöchigen Nachfrist des Angebots für Osram (OSR 47.76 -0.19%) kaum mehr weitere Aktien angedient erhalten. Alles in allem sind gemäss Meldung von gestern 59,9% der Osram-Titel angedient worden. In einem nächsten Schritt sollen die Aktionäre von AMS nun am 24. Januar eine Kapitalerhöhung über 1,65 Mrd. € gutheissen. (Lesen Sie hier mehr.)

AMS: Der Sensorspezialist AMS hat nach Meldung von heute im vergangenen Jahr Wandelanleihen über insgesamt 81,5 Mio. $ zurückgekauft. Angekündigt waren maximal 100 Mio. $.

Swatch Group: Für eine rasche Lösung im Uhrwerkestreit würde der Chef des Uhrenkonzerns Swatch Group (UHR 244.8 -0.97%), Nick Hayek, auch Auflagen der Wettbewerbskommission (Weko) akzeptieren, sagt er in einem Interview mit der NZZ (NZZ 5800 -0.85%). Mit einer Lieferobergrenze könnte beispielsweise garantiert werden, dass der Marktanteil der Uhrwerktochter ETA unter einem Drittel bleibt. «Das wäre für uns kein Problem.» Ein solcher Entscheid müsste aber rasch fallen, fordert Hayek. (Lesen Sie hier mehr.)

Jungfraubahnen: Die Bergbahnengruppe Jungfraubahnen (JFN 162.8 -2.4%) hat im vergangenen Jahr mit 1,06 Mio. Passagieren zum vierten Mal in ihrer Geschichte mehr als 1 Mio. Personen auf das Jungfraujoch befördert. Dennoch ist das 1% weniger als 2018, im bislang besten Jahr. Die Firstbahn verzeichnete ein Plus von 20%, die Harderbahn eines von knapp 12%, die Mürrenbahn eines von gut 12%. Zur angelaufenen Wintersaison 2019/20 äussert sich die Jungfraubahn zuversichtlich. (Lesen Sie hier mehr.)

Zuger Kantonalbank: Die Zuger Kantonalbank (ZG 6600 0.3%) wird gemäss Meldung von heute per 8. Januar die Umstellung von Inhaber- auf Namenaktien vornehmen. Die Titel werden im Verhältnis eins zu eins umgetauscht. Die Generalversammlung hatte dem Plan am 4. Mai 2019 zugestimmt. Aktionäre, die ihre Inhaberaktien in einem Bankdepot verwahrten, müssten nichts unternehmen, heisst es weiter.

Temenos: Das Bankensoftwareunternehmen Temenos (TEMN 160.45 0.5%) hat im Rahmen des nun beendeten Aktienrückkaufprogramms rund 1,34 Mio. Titel zu durchschnittlich 151.19 Fr. zurückgekauft, wie es am Montag gemeldet hatte. Das Rückkaufvolumen entspricht 1,89% des im Handelsregister eingetragen Aktienkapitals. (Lesen Sie hier mehr.)

Nebag: Die Beteiligungsgesellschaft Nebag (NBEN 10.1 -0.98%) hat am Mittwoch den inneren Wert des Unternehmens auf provisorischer Basis per Ende 2019 auf 92,84 Mio. Fr. beziffert. Je Aktie sind das 10.17 (Vj. 9.96) Fr. Bereinigt um die Nennwertreduktion um 0.50 Fr. je Aktie entspricht das einer Jahresperformance von 7,12% und einem geschätzten Jahresergebnis von 6,47 Mio. Fr.

Union Bancaire Privée: Die (nicht an der SIX gehandelte) Genfer Privatbank Union Bancaire Privée (UBP) wird im Steuerstreit mit den US-Behörden noch einmal zur Kasse gebeten: Wegen nicht deklarierter Konten muss sie weitere 14 Mio. $ Strafe zahlen. Im Januar 2016 hatte sich die Bank mit dem US-Justizdepartement DoJ ursprünglich auf eine Strafzahlung von 187,8 Mio. $ geeinigt. (Lesen Sie hier mehr.)

Vorbörsenkurse von Julius Bär

Hier erscheinen jeden Montag bis Freitag von 08:00 bis 09:00 Uhr die Vorbörsenkurse von Julius Bär.

Wichtige Ereignisse vom 03.01.2020

Wichtige Ereignisse
vom 03.01.2020

Schweiz
07:00   Jungfraubahn: Frequenzen 2019
09:30   Einkaufsmanager-Index (PMI) Dezember 2019
10:15   Bauernverband: Jahres-MK 2020, Worb
International
Termine Unternehmen
07:30 DEU Grenke AG Neugeschäft und Deckungsbeitrag 2019
Termine Konjunktur
08:00 GBR Nationale Hauspreise 12/19
08:45 FRA Verbraucherprseie 12/19
09:00 DEU Verbraucherpreise Sachsen 12/19
09:55 DEU Arbeitsmarktdaten 12/19
10:00 DEU Verbraucherpreise Brandenburg, Bayern, Hessen 12/19
10:00 EUR Geldmenge M3 11/19
10:30 DEU Verbraucherpreise Nordrhein-Westfalen 12/19
10:30 GBR Marik/BIPS Einkaufsmanager Baugewerbe 12/19
10:30 GBR Konsumentenkredite 11/19
10:30 GBR Geldmenge M4 11/19
14:00 DEU Verbraucherpreise 12/19
16:00 USA Bauinvestitionen
16:00 USA ISM-Index Verarbeitendes Gewerbe
17:00 USA EIA-Rohöllagerbestandsdaten (wöchentlich)
20:00 USA Protokoll der FOMC-Sitzung 10./11. Dezember
DEU: Verbraucherpreise Baden-Württemberg 12/19
USA: Autoabsatz 12/19
Termine Sonstiges
10:30 DEU Pressekonferenz des Deutschen Städte- und Gemeindebunds
zum Ausblick 2020 sowie Rückblick 2019
- Hinweis
Börse in Tokio geschlossen

(Quelle: AWP)

Ausblick Unternehmen

Die erste Handelswoche nach der Weihnachtspause ist ausgesprochen ereignisarm.

Am Dienstag hält der Industriezulieferer Dätwyler eine Telefonkonferenz zu der vor Weihnachten gemeldeten Devestition des Elektronikgeschäfts ab.

Am Donnerstag legt der Bauchemiespezialist Sika Umsatzzahlen für das Jahr 2019 vor, und die Schweizerische Nationalbank (SNB) präsentiert ihr provisorisches Ergebnis für 2019.

Am Freitag führt die Immobiliengesellschaft BFW Liegenschaften eine ausserordentliche Generalversammlung im Zusammenhang mit ihrer Dekotierung durch.

Liebe Leserinnen und Leser, die FuW-Redaktion wünscht Ihnen gute Gesundheit und ein ertragreiches Jahr 2020.