Das Wichtigste zum Börsenstart

Overnight

USA

Die Sorgen über die Ausbreitung des Coronavirus haben nachgelassen – die Indizes in den USA stiegen in der Nacht zu Mittwoch deutlich. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Plus von 1,4% bei 28’807 Punkten. Der S&P 500 gewann 1,5% auf 3297 Zähler. Der Nasdaq 100 schoss 2,3% nach oben auf 9334.

Tesla sorgte weiter für Aufsehen. Die Papiere des Elektrofahrzeugherstellers waren am Montag schon 20% nach oben geschnellt, gestern ging es ohne Nachrichten weitere 13,7% aufwärts. Es ist bereits von einem «Bitcoin auf Rädern» die Rede. Die Aktien der Google-Mutter Alphabet verloren 2,5% nach enttäuschenden Zahlen. Auch für den Snapchat-Betreiber Snap Inc ging es mehr als 10% nach unten, nachdem der Quartalsbericht die Erwartungen verfehlt hatte.

Asien

Hoffnungen auf weitere geldpolitische Stimuli der People’s Bank of China, um die negativen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Epidemie auszugleichen, sorgten am Morgen für gute Stimmung in Asien. Der Nikkei 225 legte 1,1% zu auf 23’343. Der Hang Seng in Hongkong stagnierte bei 26’674. Der Shanghai Composite notierte mit einem Plus von 0,4%. Der koreanische Kospi stieg 0,2%.

10'229.3
-0.77%
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News Vorbörse Schweiz

ABB: Das Schlussquartal verlief für den Industriekonzern ABB (ABBN 23.59 0.3%) nur unter dem Strich positiv. Der Gewinn betrug 325 Mio. $, während die Analysten im Schnitt mit 295 Mio. $ gerechnet hatten. Der Umsatz ging hingegen um 4% auf knapp 7,1 Mrd. $ zurück (–2% ohne Konsolidierungs- und Währungseffekte). Der Auftragseingang sank um 1% (organisch +1%). Der Konzern spricht von einem schwierigen Marktumfeld. Die Sparte Robotik & Fertigungsautomatik schrumpfte mit –11% am stärksten. (Lesen Sie hier mehr.)

ABB: VR-Präsident Peter Voser, der ABB interimistisch auch operativ leitet, teilt mit, die Mittel aus dem Verkauf der Stromnetzsparte für ein Aktienrückkaufprogramm einsetzen zu wollen (am 1. März wird Björn Rosengren CEO). Voser erwartet für 2020 einen stabilen bis leicht höheren Umsatz und eine leichte Margenverbesserung. Aktuell dämpfe der Einfluss des Coronavirus die Aktivitäten, was aber noch nicht quantifizierbar sei.

Conzzeta: Auch der Mischkonzern Conzzeta (CON 974 1.35%) meldet für das Geschäftsjahr 2019 einen gesunkenen Umsatz. Er fiel um knapp 12% auf 1,57 Mrd. Fr. Die Erwartungen lagen im Durchschnitt bei 1,58 Mrd. Fr. Bereinigt um den Verkauf des Bereichs Glas Processing betrug das Minus immer noch 4,9%. Das detaillierte Jahresergebnis mit den Gewinnzahlen gibt Conzzeta am 17. März bekannt. Sie bestätigt ihre Prognose für das abgelaufene Jahr von einer Ebit-Marge leicht über Vorjahr. (Lesen Sie hier mehr.)

GAM: Der Vermögensverwalter GAM (GAM 1.743 -1.75%) hat im Urteil der Sanktionskommission der Schweizer Börse SIX gegen den Rechnungslegungsstandard IFRS verstossen. Er hatte unter anderem im Jahresabschluss 2017 eine Finanzverbindlichkeit nicht erfasst. Der Asset-Manager hat eine Busse in Höhe von 400’000 Fr. bereits akzeptiert. Damit ist sie rechtskräftig.

SNB: Das Coronavirus spiele eine Rolle für die Stärke des Frankens, sagte SNB-Präsident Thomas Jordan in einem Interview mit der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Durch die Epidemie sei der Risikoappetit der Investoren gesunken. Die Schweizerische Nationalbank werde am Negativzins festhalten und bei Bedarf am Devisenmarkt intervenieren.

CS: David Herro vom Fondsmanager Harris Associates droht laut «The Market» in einem Schreiben an den CS-Verwaltungsrat VR-Präsident Urs Rohner mit der Abwahl, falls dieser den CEO der Credit Suisse (CSGN 9.072 -1.86%) Tidjane Thiam auswechseln sollte. Zuvor war schon bekannt, dass sich Herro hinter Thiam stellt. Er vertritt den mit einem 8,42%-Anteil grössten CS-Aktionär. (Lesen Sie hier mehr.)

UBS und Zurich: Die Bank UBS (UBSG 10.125 -1.41%) und der Versicherungskonzern Zurich Insurance (ZURN 321.4 -1.53%) wollen Firmengründern ein gemeinsames Paket an Finanzdienstleistungen anbieten. Es sei ab Anfang März Teil der Online-Plattform UBS Start Business, mit der Jungunternehmen neben einem Bankpaket auch Co-Working-Möglichkeiten oder Mentoring-Programme buchen können.

Vorbörsenkurse von Julius Bär

Hier erscheinen jeden Montag bis Freitag von 08:00 bis 09:00 Uhr die Vorbörsenkurse von Julius Bär.

Wichtige Ereignisse vom 05.02.2020

Wichtige Ereignisse
vom 05.02.2020

SCHWEIZ
06:45   ABB: Ergebnis 2019 (Webcast 09.00 Uhr)
06:45   Conzzeta: Umsatz 2019
07:45   Seco: Konsumentenstimmungsindex (Umfrage Januar)
10:00   KOF Konjunkturumfragen vom Januar (MK)
10:00   Helsana: BMK 2019, Zürich
Sonstige Termine
FuW-Forum: Vision Bank - Vision Finanzplatz Schweiz, Zürich

(Quelle: AWP)

SMI: 10’500 bis 11’000 ist die neue Range

Der Swiss Market Index tendiert zwar nur noch seitwärts, hat dabei aber vorerst ein beschränktes Risiko auf der Unterseite. Lesen Sie hier mehr.»

Ausblick – Neue derivative Produkte

Credit Suisse lanciert Coupon-Bonuszertifikat auf Swiss Life, Roche und Novartis

Neu in Zeichnung bei der Credit Suisse (CSGN 9.072 -1.86%) ist ein Coupon-Bonuszertifikat in Franken auf Swiss Life (SLHN 346.9 -1.08%), Roche (ROG 320.2 -2.38%) und Novartis (NOVN 80.5 -0.36%) mit 100% Partizipation, einem Coupon von 3,75% p.a. und einer Barriere bei 69% (Valor 49346455).

Mit dem Coupon-Bonuszertifikat partizipieren Anleger bei der Endfixierung zu 100% an der positiven Wertentwicklung des zugrundeliegenden Aktienkorbs (Basket). Zusätzlich wird vierteljährlich ein garantierter Coupon von 3,75% p.a. ausgezahlt.

Sofern kein Basiswert während der gesamten Laufzeit des Produkts auf oder unter der jeweiligen Barriere von 69% notiert, wird das Coupon-Bonuszertifikat zu mindestens 100% des Nominalwerts zurückgezahlt. Anderenfalls partizipieren Anleger an der positiven wie der negativen Entwicklung des Basiswerts mit der schlechtesten Kursentwicklung, und das investierte Kapital wird in diese Aktie umgewandelt. Die Mindestrückzahlung gilt in diesem Fall nicht mehr, und das Produkt kann unter Umständen einen Verlust verzeichnen.

Zeichnungsschluss ist am 19. Februar um 15 Uhr, die Anfangsfixierung findet am selben Tag statt. Die Laufzeit des Produkts beträgt 2,5 Jahre. Nach der Klassifikation der Swiss Derivative Map des Schweizerischen Verbands für Strukturierte Produkte SVSP (vgl. www.svsp-verband.ch unter der Rubrik «Strukturierte Produkte PRO») handelt es sich um das Partizipationsprodukt Bonuszertifikat mit Coupon (1320*).