Das Wichtigste zum Börsenstart

Overnight

Asien

Die asiatischen Aktienmärkte sind mit leichten Kursverlusten in die neue Handelswoche gestartet. Die jüngsten Meldungen zum Coronavirus lasteten auf der Stimmung. Mit über neunhundert Todesfällen hat die Krankheit inzwischen mehr Opfer gefordert als die Sars-Epidemie.

Die chinesische Zentralbank wird den Finanzinstituten nun spezielle Refinanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen, um die wirtschaftlichen Konsequenzen des Coronavirus einzugrenzen. Auf Unternehmensebene sorgte derweil die Meldung, dass Apple-Zulieferer Foxconn die Produktion in China teilweise wieder aufnehmen darf, für leichte Entspannung.

In Tokio büsste der Nikkei 225 0,6% an Boden ein, während der marktbreite Topix 0,8% verlor. Der Hang Seng in Hongkong notierte 0,7% schwächer. Die beiden chinesischen Festlandindizes Shanghai Composite und Shenzhen Composite tendierten mehr oder weniger seitwärts. Der südkoreanische Leitindex Kospi büsste 0,5% ein.

USA

An Wallstreet hatten die wichtigen Aktienindizes am Freitag schwächer geschlossen. Der robuste US-Arbeitsmarktbericht entfaltete keine positive Kurswirkung. Der Leitindex S&P 500 büsste 0,5% auf 3327,71 ein, während der Dow Jones Industrial 0,9% auf 29’102,51 verlor. Der technologielastige Nasdaq Composite sank 0,5% auf 9520,51.

Bei den Einzeltiteln rückte unter anderem Pinterest in den Anlegerfokus: Die Valoren des sozialen Netzwerks avancierten nach der Publikation erfreulicher Quartalsergebnisse um beinahe 10%.

10'229.3
-0.77%
3'214.3
-0.28%
12'825.8
-0.35%
27'380.6
-0.74%
11'091.4
-0.23%
23'539.1
+0.12%
1.0800
+0.12%
0.9211
-0.31%
1.1725
+0.41%
1'894.84
+0.71%
40.63
-4.42%
10'697.57
-0.13%

News Vorbörse Schweiz

DKSH: Beim Marktdienstleister DKSH (DKSH 64.1 -0.39%) verlangsamte sich 2019 das Wachstum. Der Umsatz lag mit 11,58 Mrd. Fr. aber leicht über den Erwartungen. Hauptgrund für die Verlangsamung war der Verkauf des Healthcare-Geschäfts in China. Das adjustierte Betriebsergebnis legte ein Zehntel auf 279,9 Mio. Fr. zu. Der Nettogewinn bildete sich wegen eines Einmaleffekts ein Drittel auf 176,1 Mio. Fr. zurück. Die Dividende wird auf 1.90 Fr. erhöht. Im laufenden Geschäftsjahr wird ein adjustiertes Betriebsergebnis (Ebit) über Vorjahr erwartet. (Lesen Sie hier mehr.)

Comet: Das Technologieunternehmen Comet (COTN 138.2 0.29%) hat im Geschäftsjahr 2019 mit 371,6 Mio. Fr. deutlich weniger umgesetzt (Vorjahr: 436,4 Mio. Fr.), dennoch stieg die Ebitda-Marge auf 10,8%, ein Prozentpunkt über Vorjahr. Der Reingewinn konnte mit 12,0 Mio. Fr. fast gehalten werden (Vorjahr:12,3 Mio. Fr.). Die Dividende wurde auf 1.00 Fr. zurückgenommen (Vorjahr: 1.20 Fr.). Comet erwartet 2020 eine Verbesserung des Geschäftsgangs, verzichtet aber auf einen Ausblick. (Lesen Sie hier mehr.)

Credit Suisse: Der designierte CEO der Grossbank Credit Suisse (CSGN 9.072 -1.86%), Thomas Gottstein, sagte übers Wochenende gegenüber der «SonntagsZeitung», dass er bei der Bank nicht nur Kosten senken, sondern auch wachsen wolle. «Die grossen Wachstumschancen sind in Asien und den Schwellenländern», sagte er. Die Beschattungsaffäre habe sich nicht auf die Zahlen ausgewirkt, «wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung», fügte er an.

Roche: Der Pharmakonzern Roche (ROG 320.2 -2.38%) hat in seinen Alzheimerstudien mit dem Prüfkandidaten Gantenerumab in den Phasen II/III die Ziele nicht erreicht. Es ging um die Behandlung von Patienten, die an einer früh einsetzenden, vererbten Form der Alzheimerkrankheit (AD) leiden. Diese autosomal-dominante Alzheimerdemenz macht weniger als 1% aller Fälle aus. (Lesen Sie hier mehr.)

BFW Liegenschaften: Die Immobilienfirma BFW hat nach Ablauf der Nachfrist für ihr Übernahmeangebot 1’293’370 Namenaktien der Kategorie A angedient erhalten, dies entspricht 51,1% aller Namenaktien A. Damit beläuft sich die aktuelle Beteiligung der BFW Holding gemäss vorläufigem Resultat auf 1’650’370 Namenaktien A und 5’000’000 Namenaktien B, was 84,3% der Stimmrechte und 63,5% des Aktienkapitals entspricht. Der Vollzug des Angebots erfolgt (voraussichtlich) am 14. Februar 2020. Danach soll BFW privatisiert werden.

Perrot-Duval: Die Aktionäre der Beteiligungsgesellschaft Perrot Duval (PEDU 109 -0.91%) Holding haben anlässlich einer ausserordentlichen GV dem Dividendenvorschlag zugestimmt. So wird eine steuerbefreite Dividende von 15 Fr. je Inhaberaktie und 3 Fr. je Namenaktie aus Kapitalanlagen ausgeschüttet. Ausserdem gibt es eine ausserordentliche Bruttodividende von 15 bzw. 3 Fr. Auszahlungsdatum ist der 12. Februar.

Vorbörsenkurse von Julius Bär

Hier erscheinen jeden Montag bis Freitag von 08:00 bis 09:00 Uhr die Vorbörsenkurse von Julius Bär.

Wichtige Ereignisse vom 10.02.2020

Wichtige Ereignisse
vom 10.02.2020

SCHWEIZ
07:00   DKSH: Ergebnis 2019
07:45   Seco: Arbeitsmarktdaten Januar 2020
08:30   BFS: Landesindex der Konsumentenpreise Januar 2020
10:30   DKSH: BMK 2019, Zürich
INTERNATIONAL
Termine Unternehmen
07:00 DEU Teamviewer, Q4-Zahlen (endgültig)
07:30 DEU Carl Zeiss Meditec, Q1-Zahlen
08:00 DEU Deutsche Beteiligung, Q1-Zahlen
17:45 FRA Michelin, Jahreszahlen
18:00 ESP MAN stellt neue Truck-Generation vor mit MAN-Vorstandschef Joachim
Drees und Traton-Konzernchef Andreas Renschler, Bilbao
- Ohne genaue Zeitangabe
ITA: Banca Generali, Jahreszahlen
ITA: UBI Banca, Jahreszahlen
Termine Konjunktur
08:00 DEU Bauhauptgewerbe 11/19
10:00 ITA Industrieproduktion 12/19
10:30 DEU Sentix-Verbraucherstimmung 02/20
14:15 USA Fed-Präsidentin von San Francisco, Mary Day, hält eine Rede
21:15 USA Fed-Präsident von Philadelphia, Patrick Harker, hält eine Rede
- Sonstige Termine
10:30 DEU Fachkonferenz des Bundeswirtschaftsministeriums "Work in Progress -
Der Mensch in der Industrie 4.0", Berlin
+ 1800 Podiumsdiskussion u.a. mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier
13:00 DEU Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen
Entwicklung (SVR) zum ersten Nationalen Produktivitätsdialog, Berlin

(Quelle: AWP)

SMI-Markttechnik: Zurück im grünen Bereich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch vor einer Woche drohte dem Swiss Market Index ein Richtungswechsel nach unten, nun ist die Prognose wieder freundlicher. Lesen Sie hier mehr.»

Ausblick – Die wichtigsten Makroindikatoren der Woche

In Europa stehen diese Woche folgende Makroindikatoren auf dem Programm: die italienische Industrieproduktion am Montag, der britische Handelsbilanzsaldo sowie das Bruttoinlandprodukt am Dienstag, die EU-Industrieproduktion am Mittwoch, die deutschen Verbraucherpreise sowie die französische Arbeitslosenquote am Donnerstag und am Freitag das Bruttoinlandprodukt der gesamten Eurozone und Deutschland sowie der EU-Handelsbilanzsaldo. Am Mittwoch verkündet zudem die schwedische Riksbank ihren Zinsentscheid.

In der Schweiz werden am Montag die Arbeitsmarktdaten sowie der Landesindex der Konsumentenpreise publiziert. Am Mittwoch erscheint die Arbeitskräfteerhebung für das vierte Quartal, und am Freitag folgt der Produzenten- und Importpreisindex für den Januar.

In den USA werden am Donnerstag die Kernverbraucherpreise und die Inflationsrate publiziert. Die Flut der Veröffentlichungen steht am Freitag an: Einzelhandelsumsatz, Import- und Exportpreise, Industrieproduktion sowie die Konsumklimaerwartungen der Universität Michigan.

Die chinesische Inflationsrate wird am Montag veröffentlich. Die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) folgen am Donnerstag, und am Freitag erfahren wir mehr über die Kreditvergabe in China.