Das Wichtigste zum Börsenstart

Overnight

Die Börsen in Asien sind am Montag verhalten gestartet und notieren im Minus. In Tokio sinkt der Nikkei 225 um 0,1% und der breiter diversifizierte Topix verliert 0,4%. In Hongkong ist die Börse geschlossen, während auf dem chinesischen Festland der CSI 300 um 1% fällt. Der koreanische Kospi büsst 0,7% ein.

Der Terminkontrakt (Futures) auf den S&P 500 (S&P 500 3'636.50 +0.21%) handelt am Montagmorgen leicht im Minus.

Im Streit um das neue Stimuluspaket für die US-Wirtschaft hat sich am Wochenende keine Einigung abgezeichnet. Die USA haben in den vergangen zwei Tagen die bisher höchste Anzahl neuer Covid-19-Ansteckungen verzeichnet.

Am Freitag haben die Aktienmärkte in den USA uneinheitlich, aber tendenziell freundlich geschlossen. Der Dow Jones Industrial verlor 0,1% auf 28’335, wogegen der breiter gefasste S&P 500 0,3% auf 3465 avancierte. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg 0,3% auf 11’692.

Die Aktien von Gilead stiegen 0,2%, nachdem die US-Arzneimittelbehörde FDA das Medikament Remdesivir für die Behandlung von Covid-19 zugelassen hatte. Intel brachen 10,6% ein. Das Quartalsergebnis des Chipherstellers ist schlechter ausgefallen als erwartet und der Ausblick ist durchzogen. Die Titel von American Express sanken 3,6%, ein geringerer Umsatz aus den Kreditkarten im vergangenen Quartal belastete.

10'501.2
+0.03%
3'527.8
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13'335.7
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12'205.8
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26'644.7
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0.9044
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48.24
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17'156.00
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News Vorbörse Schweiz

Swisscom: Das Telekommunikationsunternehmen Swisscom (SCMN 481.10 +0.23%) darf in Italien beim Aufbau eines 5G-Mobilnetzes offenbar nicht mit dem umstrittenen chinesischen Ausrüster Huawei zusammenarbeiten. Gemäss einem Insider habe die italienische Regierung ihr Veto gegen die Kooperation eingelegt und die Swisscom-Tochter Fastweb aufgefordert, ihre Lieferantenbasis zu verbreitern. (Lesen Sie hier mehr.)

Aryzta: Der Nahrungsmittelhersteller Aryzta (ARYN 0.69 +1.18%) hat die Übernahmegespräche mit der Investmentfirma Elliott ohne ein «bindendes Angebot» beendet. Der Verwaltungsrat will nun die «optimale Option» auswählen, um das Unternehmen nachhaltig weiterzuentwickeln. Die ursprünglich auf den 11. November angesetzte Generalversammlung soll am 15. Dezember stattfinden. (Lesen Sie hier mehr.)

Julius Bär: Die Bank Julius Bär (BAER 52.44 +1.04%) hält laut einem Bericht der «Financial Times» ausstehende Bonuszahlungen für die ehemaligen Bankchefs Boris Collardi und Bernhard Hodler zurück. Der Grund sei eine interne Untersuchung über die Rolle des damaligen CEO Collardi in einem Geldwäschereiskandal in Südamerika. (Lesen Sie hier mehr.)

Siegfried: Der Pharmazulieferer Siegfried (SFZN 626.50 +0.32%) muss für die Abfüllung des Covid-19-Impfstoffes der deutschen Biontech eine neue Anlage bauen. Gemäss dem CEO wird sich diese Investition lohnen. Siegfried hatte Mitte September einen Kooperations- und Liefervertrag mit Biontech bekanntgegeben. Wird der Impfstoffkandidat zugelassen, den die Deutschen zusammen mit dem Pharmakonzern Pfizer (PFE 37.23 +1.92%) entwickeln, wird Siegfried diesen abfüllen. Der zu erwartende Umsatz daraus würde sich in den kommenden Jahren auf einen zweistelligen Millionenbetrag belaufen.

CPH Chemie + Papier: Das Industrieunternehmen CPH (CPHN 65.00 +1.56%) Chemie + Papier verbucht im laufenden Jahr einen latenten Steuerertrag von rund 12 Mio. Fr. Grund ist die Ausgliederung von Landflächen an eine neu gegründete Immobiliengesellschaft. Dadurch steigen die Sondererträge 2020 auf rund 26 Mio. Fr. Die CPH-Gruppe erwartet für 2020 ein Nettoergebnis von rund 40 Mio. Fr. (Lesen Sie hier mehr.)

Basilea: Das Biotech-Unternehmen Basilea (BSLN 54.50 +3.02%) hat Ergebnisse zu seinem Krebsmittelkandidaten Derazantinib präsentiert. Die vorgelegten Daten aus einer Reihe von präklinischen Modellen zeigten, dass Derazantinib einen anti-angiogenen Effekt aufweise, teilt die Gesellschaft mit.

Novartis: Der Pharmakonzern Novartis (NOVN 81.06 -0.25%) hat mit dem Produktkandidaten Iptacopan (LNP023) positive Resultate in einer Phase-II-Studie erzielt. Dabei habe Iptacopan bei Patienten, die an der C3-Glomerulopathie (C3G) leiden, die Ausscheidung von Proteinen im Urin (Proteinurie) wirksam und sicher reduziert.

Vorbörsenkurse von Julius Bär

Hier erscheinen jeden Montag bis Freitag von 08:00 bis 09:00 Uhr die Vorbörsenkurse von Julius Bär.

Wichtige Ereignisse vom 26.10.2020

Wichtige Ereignisse
vom 26.10.2020

SCHWEIZ:  
Lugano Banking Day, Lugano
Crealogix: GV
INTERNATIONAL:  
Termine Unternehmen
06:00 KOR Hyundai Motor, Q3-Zahlen
07:00 DEU SAP, Q3-Zahlen (Call 14.00 h)
- Ohne genaue Zeitangabe
DEU: BaFin - Versicherungskonferenz - "Rolle von Versicherern in der
Kapitalmarktunion und der Gesellschaft - Solvency-II-Review und
Krisenbewältigung", Berlin
NLD: NXP Semiconductors, Q3-Zahlen
USA: Alphabet, Q3-Zahlen
USA: Hasbro, Q3-Zahlen
Termine Konjunktur
06:00 JPN Frühindikatoren 08/20 (endgültig)
10:00 DEU ifo-Geschäftsklima 10/20
12:00 DEU Bundesbank, Monatsbericht 10/20
13:30 USA CFNA-Index 09/20
15:00 USA Verkauf neuer Häuser 09/20
- Sonstige Termine
10:00 DEU Online-Diskussionsveranstaltung mit Bundespräsident Frank-Walter
Steinmeier und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU)
DEU: Ausschusssitzungen des Bundestags
12:00 Finanzausschusses zum Jahressteuergesetz 2020
12:00 Petitionsausschuss zu den Themen Zeitlich begrenzte Einführung eines
bedingungslosen Grundeinkommens aufgrund der Corona-Pandemie, Anhebung
der Altersgrenze im Mammographie-Screening-Programm, Zugang von Kindern
und Jugendlichen zur medizinischen Versorgung
14:00 Ausschuss für Wirtschaft und Energie zur Nationalen Wasserstoffstrategie
14:00 DEU Online-Klimapolitik-Briefing nach vier Monaten deutscher
EU-Ratspräsidentschaft. Unter dem Motto "Green Recovery - Emerging
stronger from the crisis" sprechen Aussenminister Heiko Maas,
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (beide SPD) und der
Vorstandsvorsitzende des Deutchen Klima-Konsortiums, Mojib Latif.
- Hinweis
AUT: Feiertag, Börse geschlossen

(Quelle: AWP)

SMI-Markttechnik: Vorerst keine Entwarnung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trotz der leicht überverkauften Lage zeigte der Swiss Market Index zuletzt nur eine schwache Gegenbewegung nach oben. Anleger sollten vorsichtig bleiben. (Lesen Sie hier mehr.)

Ausblick – Die wichtigsten Makroindikatoren der Woche

In Europa wird am Montag der Ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland publiziert. Am Dienstag erfahren wir mehr über die Kreditvergabe und die Geldmenge im Euroland. Die deutschen Einfuhrpreise erscheinen am Mittwoch, zusammen mit dem französischen Konsumentenvertrauen.

Der aus makroökonomischer Sicht wichtigste Termin steht am Donnerstag an: Dann informiert die Europäische Zentralbank über ihren Zinsentscheid und stellt sich den Fragen der Öffentlichkeit.

Ebenfalls am Donnerstag werden der EU-Economic-Sentiment-Index, das Industrie-, Konsumenten und Dienstleistervertrauen, die deutsche Arbeitslosenquote und die deutschen Konsumentenpreise veröffentlicht. Am Freitag folgen dann das EU-Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal, inklusive Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien, der deutsche Einzelhandelsumsatz sowie die europäischen Arbeitslosenquote und Konsumentenvertrauen.

In der Schweiz informiert die Konjunkturforschungsstelle (Kof) am Dienstag über ihre Prognosen für den hiesigen Tourismus. Am Mittwoch wird der Index CS-CFA für den Oktober publiziert. Am Freitag erscheinen der Kof-Beschäftigungsindikator sowie der Einkaufsmanagerindex für den Oktober.

In den USA stehen diese Woche folgende Makroindikatoren auf dem Programm: am Montag die Neubauverkäufe, am Dienstag der Auftragseingang und die Auslieferung von Investitionsgütern, der Case-Shiller-Hauspreisindex und das Konsumentenvertrauen, am Donnerstag das Bruttoinlandprodukt für das dritte Quartal und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und am Freitag der Chicago-PMI, der Deflator des persönlichen Konsums sowie das Konsumklima der Uni Michigan.

In Japan fällt die Zentralbank ebenfalls am Donnerstag ihren Zinsentscheid. Am Freitag werden die Arbeitslosenquote und die Zahlen zur Industrieproduktion publiziert. Aus China werden diese Woche keine Makroindikatoren erwartet.