Das Wichtigste zum Börsenstart

Der nächste Morgen-Report ist in Bearbeitung.

Overnight

USA

Die US-Aktienmärkte begannen die Woche in optimistischer Stimmung. Der breite Leitindex S&P 500 legte am Montag um 0,34% auf 4486,46 Punkte zu, während der technologielastige Nasdaq 100 um 1,02% auf 15’300,89 Punkte kletterte.

Tech-nahe Werte wie Tesla (+3,2%) oder Apple (+1,2%) sorgten für Gewinne. Sie profitierten unter anderem davon, dass angesichts stagnierender Ölpreise die Inflationssorgen etwas in den Hintergrund traten, dass die US-Berichtssaison gut angelaufen ist und von soliden US-Konjunkturdaten.

Im Gegensatz zu Nasdaq und S&P 500 verlor der Dow Jones Industrial 0,1% auf 35’258,61 Zähler. Sorgen um das überraschend langsame Wirtschaftswachstum in China bremsten den Index. Dieser Faktor hatte zu Beginn des Handelstages noch alle Indizes belastet, die Stimmung hatte sich dann aber grösstenteils ins Positive gewendet.

Asien

Die asiatischen Märkte können am Dienstag die Schwächephase vom Vortag überwinden. Sie nehmen die positiven Vorgaben aus den USA auf und tendieren breit stärker.

In Japan liegt der Nikkei 225 0,55% über dem Schluss vom Vortag, während der Topix 0,25% auf 2024,31 avanciert. In Korea liegt der Kospi ebenfalls in der Gewinnzone mit einem Plus von 0,68% auf 3027,19 Zähler.

Ein deutliches Comeback legen die chinesischen Aktienmärkte hin. Der Hang Seng in Hongkong schiesst um 1,21% hoch auf 25’717,46 Punkte. Der Shanghai Composite avanciert 0,72% auf 3593,96 und der Shenzhen Composite um 0,95% auf 14’486,52 Zähler.

 

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News Vorbörse Schweiz

Bachem: Das Biochemieunternehmen Bachem hat 750’000 Aktien zu 778 Fr. platziert. Zum Schlusskurs vom Vorabend von 836 Fr. entspricht dies einem Abschlag von 7%. Die Kapitalerhöhung war vor einem Monat angekündigt worden. Mit dem Erlös von 584 Mio. Fr. will das Unternehmen seine Kapazitäten ausbauen, unter anderem in Bubendorf, wo die bisher grösste Produktionsanlage entstehen soll. Die neuen Titel entsprechen rund 5% des bisherigen ausstehenden Aktienkapitals. (Lesen Sie hier mehr.)

Sonova: Der Hörgerätehersteller Sonova (SOON 350.50 +1.15%) verschiebt den Abschluss seiner geplanten Übernahme der Consumer-Division des Kopfhörerherstellers Sennheiser drei Monate nach hinten. Die Akquisition soll nun bis Ende März 2022 abgeschlossen werden. Zuvor hatte Sonova den Abschluss bis Ende dieses Jahres geplant. Als Grund für die Verschiebung führt Sonova an, operative Aufgaben im Rahmen der Ausgliederung des Geschäfts bräuchten mehr Zeit als ursprünglich angenommen, wie zum Beispiel die Migration der IT-Systeme. (Lesen Sie hier mehr.)

Newron: Die an der Schweizer Börse kotierte italienische Newron (NWRN 1.71 -2.51%) Pharmaceuticals hat aus der Finanzierungsvereinbarung mit der Europäischen Investitionsbank weiteres Geld erhalten. Im Rahmen der fünften Auszahlungstranche fliessen Newron erneut 7,5 Mio. € zu. Das Geld soll in erster Linie in die laufenden Entwicklungsprogramme im Bereich der Erkrankungen des zentralen Nervensystems investiert werden. (Lesen Sie hier mehr.)

Vorbörsenkurse von Julius Bär

Hier erscheinen jeden Montag bis Freitag von 08:00 bis 09:00 Uhr die Vorbörsenkurse von Julius Bär.

Wichtige Ereignisse vom 19.10.2021

Wichtige Ereignisse
vom 19.10.2021

New Value Ergebnis H1
EZV: Aussenhandel/Uhrenexporte September
FuW-Konferenz: Blockchain in Financial Services

(Quelle: AWP)

SMI-Markttechnik: Prognose wieder positiv

Die laufende Erholungsbewegung des Swiss Market Index hat ein Ausmass erreicht, das Rückschlüsse über die weitere Tendenz ermöglicht. (Lesen Sie hier mehr.)

Ausblick Rohstoffe

Ölpreis nahe Sieben-Jahre-Hoch

Zum Wochenanfang steigen die Ölpreise nochmals. Die US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) notiert schon seit letzter Woche auf einem Sieben-Jahre-Hoch. Der WTI-Preis notiert um 82 $ je Fass. Der Preis für die Sorte Brent erreichte am Montag zeitweise die Marke von 86 $ je Fass.

Wird das letzte Hoch von Oktober 2018 bei 86.74 $ überschritten, wäre auch hier ein Sieben-Jahre-Hoch erreicht. Zuletzt hatte im Oktober 2014 der Preis höher gestanden. An den Tankstellen sind schon neue Rekordhochs zu vermelden: So kostete am Sonntag in Deutschland der Diesel an der Zapfsäule so viel wie noch nie – der Durchschnittspreis belief sich gemäss dem Automobilclub ADAC auf 1,555 € je Liter.

Vor sieben Jahren war der Ölpreis aber im Abschwung, im Jahr 2014 hatte Brent grossteils über der Marke von 100 $ je Fass gehandelt. Vielleicht könnten bald solche Niveaus wieder erreicht werden. Zumindest sehen Analysten aktuell keine Entspannung für den Ölpreis.

Analysten der ANZ Bank erwarten, dass sich die Nachfrage nach dem Energieträger weiter steigert. Alleine die Substituierung von aktuell sehr teurem Erdgas durch Öl zur Energieerzeugung könnte die Nachfrage um 450’000 Fass pro Tag im vierten Quartal anheizen.