Das Wichtigste zum Börsenstart

Overnight

Asien

Im Morgenhandel tendierten die Börsen in Asien nach oben, motiviert von einer positiven Tendenz bei US-Aktien-Futures und dem freundlichen Wochenabschluss an der Wallstreet. Dennoch bleiben Investoren angesichts heute bevorstehender chinesischer Wirtschaftsdaten vorsichtig.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 notiert 0,5% auf 29’773 Punkten, in Hongkong bewegt sich der Hang Seng praktisch unverändert bei 25’308 Punkten. Auch der Shanghai Composite notiert mit 3532 Punkten auf dem gleichen Niveau wie am letzten Handelstag. Der südkoreanische Kospi in Seoul wiederum gewinnt rund 1% und steht bei etwa 300 Punkten.

Zu den Gewinneraktien im Nikkei gehören diejenigen des Finanzdienstleisters T&D Holdings (+7,5%), des Handelsunternehmens Toyota Tsusho (+5,5%) und des Versorgers Kubota (+5,4%). Auf der Verliererseite stehen die Titel von Oki Electric Industry (–6%), dem Transportunternehmen Yamato (–2,8%) und von Taiheiyo Cement (–2,7%).

USA

Am Freitag rückte der Fokus der Anleger vom Thema Inflation ab, und es herrschte wieder mehr Optimismus, vor allem im Technologiesektor. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial ging 0,5% höher bei 36’100,31 Punkten aus dem Handel. Auf Wochensicht verlor er damit 0,6%.

Der marktbreite S&P 500 rückte 0,7% auf 4682,85 Punkte vor. Der technologielastige Nasdaq 100 toppte dies mit einem Anstieg um 1% auf 16’199,89 Zähler.

Zu den Gewinnertiteln im Dow gehörten 3M, Apple und The Home Depot mit Avancen von 1,9 respektive je 1,4%. Zu den Verlierervaloren zählten Walt Disney, IBM und Walmart mit Verlusten von 1,5, 1,1 und 0,5%.

12'622.7
+0.2%
4'243.0
+0.24%
15'716.8
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15'787.0
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28'725.5
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1.0425
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0.9210
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1'783.50
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75.77
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49'557.00
-1.73%

News Vorbörse Schweiz

Comet: Das Technologieunternehmen bestätigt die mittelfristigen Ziele für 2025. Es geht für dieses Jahr auch weiterhin von einem Umsatz von 480 bis 500 Mio. Fr. aus. Die Ebitda-Marge soll zwischen 18 und 20% zu liegen kommen, wie Comet (COTN 356.50 +0.99%) im Vorfeld eines Investorentages mitteilte. 2025 will die Gesellschaft einen Umsatz von mehr als 830 Mio. Fr. erwirtschaften. (Lesen Sie hier mehr.)

EFG: Der Vermögensverwalter hat in den ersten neun Monaten Nettoneugelder in der Höhe von 6,2 Mrd. Fr. eingesammelt. Das entspricht einer annualisierten Wachstumsrate von 5,2% und liegt damit im oberen Bereich des Zielbandes von 4 bis 6%. EFG (EFGN 6.66 -1.77%) verwaltet damit Vermögen in der Höhe von 173,4 Mrd. Fr. Mitte Jahr lag der Wert noch bei 172 Mrd. Fr. Einen Ausblick auf das Gesamtjahr hat sie nicht abgegeben. (Lesen Sie hier mehr.)

Dormakaba: Der Schliesstechniker gibt seine unrealistischen Margenziele auf. Das bisherige Ziel für die operative Gewinnmarge wird nach unten angepasst. Dormakaba (DOKA 583.50 -1.02%) gibt sich ein neues Strategieziel, das vorsieht, dass sie ab dem laufenden Geschäftsjahr jährlich um 3 bis 5% organisch zulegen soll. Der bisher geltende Zielwert von 18% für die Ebitda-Marge wird fallen gelassen. Mit dem Wachstum der vergangenen Monate ist das Unternehmen zufrieden. Der Umsatz ist organisch um rund 7% gewachsen. Nun wird auch der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr auf ein Umsatzplus von 3 bis 5% erhöht. (Lesen Sie hier mehr.)

Sonova: Der Hörgerätehersteller Sonova (SOON 344.30 0%) hat im ersten Halbjahr Umsatz und Reingewinn deutlich gesteigert. Zu spüren bekam er allerdings die Verzögerungen in den weltweiten Lieferketten. Im ersten Halbjahr 2021/22 ist der Umsatz um knapp 50 % auf 1,6 Mrd. Fr. gewachsen. Der Betriebsgewinn (Ebitda) stieg um rund 133% auf 406,4 Mio. Fr. (Lesen Sie hier mehr.)

Leonteq: Der Derivatspezialist Leonteq (LEON 66.90 +0.6%) erhöht die Prognose für das Gesamtjahr, da sich die starke Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte fortsetzt. Nach einem Rekordergebnis im ersten Semester rechnet er nun mit einem Konzerngewinn zwischen 140 und 160 Mio. Fr. Vorher war die Rede von mehr als 100 Mio. Fr. (Lesen Sie hier mehr.)

Allreal: Der Immobilienentwickler will nachhaltiger werden. Bis 2030 will er unter anderem den Anteil fossiler Brennstoffe halbieren, wie er anlässlich eines Investorentages mitteilte. Angaben zum Geschäftsverlauf machte er dagegen keine. Bei der Präsentation der Semesterzahlen hatte es geheissen, für 2021 werde ein operatives Ergebnis erwartet, das über 130 Mio. Fr. liegen dürfte. (Lesen Sie hier mehr.)

Stadler Rail: Der Bahnhersteller Stadler Rail (SRAIL 39.80 -0.1%) startet mit einem Auftrag für die Baselbieter Transport AG (BLT). Die Bestellung mit einem Volumen von 125 Mio. Fr. war bereits im Februar angekündigt und ist nun formell ausgelöst worden, teilte er am Freitag mit.

Vorbörsenkurse von Julius Bär

Hier erscheinen jeden Montag bis Freitag von 08:00 bis 09:00 Uhr die Vorbörsenkurse von Julius Bär.

Wichtige Ereignisse vom 15.11.2021

Wichtige Ereignisse
vom 15.11.2021

15.11.2021
07:00   Sonova: Ergebnis H1 (Conf. Call 09.30/13.00 Uhr)
Sonstige Termine
Allreal: Investorentag
Comet: Virtual Capital Markets Day (09.30 - 12.00 Uhr)
Dormakaba: Capital Markets Day

(Quelle: AWP)

Ausblick – Die wichtigsten Makroindikatoren der Woche

In Europa stehen eher Präzisierungen als Premieren auf dem Programm. Am Dienstag wird das Bruttoinlandprodukt des Euroraums im dritten Quartal veröffentlicht, als Ergänzung zur Flash-Schätzung von vor zwei Wochen. Am selben Tag gibt es auch Einzelheiten zu den Konsumentenpreisen im Oktober in Frankreich und Italien. Der aggregierte Wert des harmonisierten Verbraucherpreisindex für Euroland und die EU wird am Mittwoch publiziert.

In Grossbritannien dürften am Dienstag die ersten Arbeitsmarktdaten nach dem Ende der staatlich finanzierten Kurzarbeit sowie am Mittwoch die Verbraucherpreise für Schlagzeilen sorgen. Beide fliessen in die Analyse der Bank of England ein, die darüber entscheiden muss, ob sie bereits im Dezember den Leitzins anhebt.

In der Schweiz erfahren wir am Donnerstag, ob sich der Aussenhandelsüberschuss im Oktober weiter erhöht hat und wie sehr die Industrieproduktion gewachsen ist.

In den USA wird es Neuigkeiten dazu geben, wie die Konsumenten auf den Preisanstieg und die Unternehmen auf die Lieferkettenengpässe reagieren. Am Montag wird der Empire-State-Produktionsindex veröffentlicht, am Dienstag die offizielle Industrieproduktion inklusive Kapazitätsauslastung und Lagerbestand. Gleichentags wird der Detailhandelsumsatz vorgelegt. Am Donnerstag ist dann die Reihe an den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe sowie den beiden Konjunkturindikatoren Philly Fed Index und Index of Leading Indicators.

In Japan ragen das Bruttoinlandprodukt im dritten Quartal (Dienstag) und der Auftragseingang für Maschinen (Mittwoch) aus den zu veröffentlichenden Makrodaten heraus.