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Das Wichtigste zum Börsenstart

Der FuW-Morgen-Report

Overnight

In den USA sind die Börsen am Donnerstag leicht gesunken. Der Dow Jones Industrial verlor 0,3% und schloss auf 24’508. Der breiter diversifizierte S&P 500 fiel 0,4% auf 2652, und der technologielastige Nasdaq 100 gab 0,1% nach und beendete den Tag auf 6389.

Gute Konjunkturdaten vermochten den Markt nicht nach oben zu drücken, es gab weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und mehr Umsatz im Detailhandel als erwartet. Für die Steuerreform gelten die Mehrheiten in Senat und Repräsentantenhaus zwar als wahrscheinlich, aber noch nicht als gesichert. Zuletzt drohte der republikanische Sentor Marco Rubio aus Florida, er stimme gegen den Gesetzesvorschlag.

Walt Disney (DIS 111.27 0.63%) übernimmt für 52 Mrd. $ grosse Teile des Medienkonzerns 21st Century Fox. Dessen Aktien stiegen 6,5%, nachdem Details zum Geschäft bekannt geworden waren. Die Titel von Walt Disney legten 2,8% zu.

Das Sparprogramm des Generikakonzerns Teva ist drastischer als erwartet, ein Viertel aller Stellen soll gestrichen werden. Die Aktien avancierten 10%, obwohl die Dividende ausfällt.

Der Suppenhersteller Campbell Soup habe den Salzgebäckproduzenten Snyder’s-Lance im Visier, berichtete der Sender CNBC unter Berufung auf eingeweihte Quellen. Snyder’s-Lance habe eine Investmentbank damit beauftragt, die Übernahmeofferte zu bewerten, die Aktien legten 13% zu. Die Titel von Campbell hingegen büssten 1% ein.

In Asien haben die Börsen am Freitag mehrheitlich ebenfalls nachgegeben. In Japan sank der Nikkei 225 um 0,6% und der breiter gefasste Topix 0,8%. Keinen Auftrieb brachte die gute Stimmung der grossen Industrieunternehmen. Die vierteljährliche Tankan-Umfrage der japanischen Notenbank zeigte zum fünften Mal in Folge ein verbessertes Unternehmervertrauen.

In Hongkong büsste der Hang Seng 1,4% ein, während der CSI 300 auf dem chinesischen Festland 1% verlor. In Korea hingegen stieg der Kospi 0,5%, und auch der MSCI AC Asia Pacific kletterte 0,2% nach oben.


News Vorbörse Schweiz

LafargeHolcim: Mit Wirkung ab Januar baut der Baukonzern LafargeHolcim (LHN 53.8 2.09%) seine Konzernleitung um und strafft die Strukturen. Dabei soll die Ergebnisverantwortung der Länder gestärkt werden, auch bei der Regionalverteilung kommt es zu Änderungen. Die neue CFO Géraldine Picaud beginnt bereits im Januar 2018 und damit früher als geplant. (Lesen Sie hier mehr.)

Novartis: Beim Pharmakonzern Novartis (NOVN 83.8 -0.06%) tritt Onkologiechef Bruno Strigini zurück. Er verlasse das Unternehmen aus persönlichen Gründen und ziehe sich ganz aus dieser Industrie zurück. Ein Nachfolger soll bald ernannt werden.

Nestlé: Das von Merck (MRK 56.24 0.41%) (MRK 90.53 0.53%) zur Disposition gestellte Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten stösst gemäss Bloomberg auf reges Interesse. Zu den Bietern in einer ersten Runde sollen neben dem Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser (RB. 6725 0.28%) und dem niederländischen Arzneimittelhersteller Mylan auch der Nahrungsmittelhersteller Nestlé (NESN 84.3 -0.82%) gehören. Merck könnte danach für das fragliche Geschäft bis 5 Mrd. $ lösen.

DKSH: Der Spezialist für Marktexpansionsdienstleistungen wird den Chief Information Officer Michael Hutab per Anfang Januar in die erweiterte Geschäftsleitung aufnehmen. Mit dem Schritt unterstreicht DKSH (DKSH 84.55 1.44%) die Wichtigkeit der Digitalisierung und den Stellenwert einer integrierten, zentralisierten IT-Plattform.

Swiss Prime Site: Die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site (SPSN 87.95 0.06%) (SPS) hat von der SBB im Genfer Geschäftsviertel beim Bahnhof Lancy Pont-Rouge zu einem ungenannten Kaufpreis die Parzelle Esplanade 4 mit einer Fläche von 5170 m2 gekauft.

Plazza: Die Immobiliengesellschaft Plazza (PLAN 227.8 0.8%) erwartet für 2018 eine Steigerung des Liegenschaftsertrags von etwa einem Viertel gegenüber Vorjahr. Als Haupttreiber dafür nennt sie die Erstvermietung von Wohnungen in der Überbauung «Im Glattgarten» in Wallisellen.

Arbonia: Der Bauausrüster Arbonia (ARBN 15.95 0.63%) verkauft die Forster Profilsysteme zu einem ungenannten Preis an das belgische Familienunternehmen Reynaers Group. Damit konzentriert sich Arbonia in der Division Türen ausschliesslich auf Innentüren.

Luzerner Kantonalbank: Adrian Gut, seit 2008 Mitglied des Verwaltungsrats der Luzerner Kantonalbank (LUKN 467 -0.05%), tritt an der Generalversammlung am 16. April 2018 nicht mehr zur Wiederwahl an. Dafür wird die Wahl von Franz Grüter und Markus Hongler ins Gremium beantragt.

Schaffner: Der Elektronikkomponentenhersteller Schaffner (SAHN 311 -2.2%) beantragt an der Generalversammlung am 11. Januar 2018 die Wiederwahl aller bisherigen Verwaltungsräte.

Lastminute.com: Der Online-Reiseanbieter will bis zu 15% der ausstehenden eigenen Titel zu je 16 Fr. zurückkaufen.  Der Preis entspricht einer Prämie von 12,3% zum Schlusskurs am Donnerstag. Die Aktion wird Lastminute.com (LMN 15 5.26%) bis 35 Mio. Fr. kosten. Im September hatten die Aktionäre den Verwaltungsrat ermächtigt, bis zu 33,3% des Aktienkapitals zurückzukaufen. (Lesen Sie hier mehr.)

Coltene: Das Dentalunternehmen Coltene (CLTN 89.85 0.34%) stellt seine Finanzberichterstattung von IFRS auf den Schweizer Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER um.

Givaudan: Der Aromen- und Riechstoffkonzern Givaudan (GIVN 2201 -1.43%) nimmt in zwei Tranchen von 100 Mio. und 200 Mio. € Schuldscheindarlehen auf.


Vorbörsenkurse von Julius Bär

Hier erscheinen jeden Montag bis Freitag von 08:00 bis 09:00 Uhr die Vorbörsenkurse von Julius Bär.

SMI-Markttechnik: Stolperfallen auf dem Weg nach oben

Der neue Nordkurs des Swiss Market Index ist keine Einbahnstrasse – denn das Kurspotenzial steigt nur langsam. Lesen Sie hier mehr dazu.


Ausblick Unternehmen

In der kommenden Woche kehrt im Kalender für Termine von Unternehmen vorweihnachtliche Ruhe ein. Es steht kein nennenswerter Termin einer kotierten Gesellschaft auf der Agenda.

Die Micro-Cap-Gesellschaft Altin hält am Montag eine ausserordentliche Generalversammlung zur Fusion mit Absolute Invest (ABSI 19 0%) ab. Wegen der Stimmverhältnisse ist die Zustimmung zur Transaktion aber programmiert. Alpine Select (ALPN 16.35 -0.91%) hält über Absolute Invest 94% an Altin (ALTN 11.5 1.77%).