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Das Wichtigste zum Börsenstart

Der FuW-Morgen-Report

Overnight

Die US-Börsen schliessen beinahe unverändert. Der Dow Jones Industrial verliert 0,1% auf 21’612. Der marktbreite S&P 500 schliesst bei 2473 und damit auf dem gleichen Niveau wie am Vortag. Der technologielastige Nasdaq 100 gewinnt 0,1% auf 5921.

Im Dow verlieren American Express nach enttäuschenden Zahlen 0,7%. Nike gewinnen dank eines positiven Analystenkommentars von Morgan Stanley 2,3%.

Qualcomm büssen fast 5% ein, da der Chipkonzern wegen eines Streits mit Apple keine Lizenzzahlungen der iPhone-Auftragsfertiger erhält. Die Titel von Philip Morris verlieren 1,5%, nachdem der Tabakkonzern seine Gewinnprognose gekürzt hat.

Auch die asiatischen Börsen handeln richtungslos. In Tokio liegt der Nikkei 225 mit 0,2% im Minus, in Hongkong notiert der Hang Seng 0,1% tiefer.


News Vorbörse Schweiz

Swatch: Die Swatch Group hat trotz weiterhin leicht rückläufigem Umsatz von 3,71 Mrd. Fr. den Gewinn 6,8% über den Vorjahreswert auf 281 Mio. Fr. steigern können. Der Uhrenkonzern hat damit die Erwartungen der Analysten dennoch leicht verfehlt. Das zweite Halbjahr habe jedoch bereits eine Beschleunigung des Absatzes gezeigt, gibt sich das Management zuversichtlich. (Lesen Sie hier mehr.)

Ypsomed: Das Medtechunternehmen Ypsomed verliert einen gewichtigen Distributionsvertrag für die Insulinpumpe OmniPod. «Die Trennung mit Insulet Corp. ist zwar bedauerlich, denn wir verlieren ab Geschäftsjahr 2018/19 einen grossen Umsatz- und Gewinnanteil in unserem Geschäftssegment Ypsomed Diabetes Care», wird Ypsomed-CEO Simon Michel in der Mitteilung zitiert. Ausgehend vom letztjährigen Abschluss seien dies 120 Mio. Fr. Umsatz und 24 Mio. Betriebsgewinn. (Lesen Sie hier mehr.)

Landis+Gyr: Die Aktien des Elektrotechnikspezialisten Landis+Gyr werden heute an der Schweizer Börse kotiert. Der Ausgabepreis beträgt 78 Fr. je Titel, was am unteren Ende der zuvor auf 78 bis 82 Fr. eingeengten Preisspanne liegt und eine Marktkapitalisierung von 2,3 Mrd. Fr. ergibt. (Lesen Sie hier mehr.)

SFS: Der Metallverarbeiter SFS steigerte im ersten Halbjahr den Umsatz 13% und hat die Erwartungen damit leicht übertroffen. Der Unternehmensgewinn stieg ein Fünftel auf 56,9 Mio. Fr. Die Wachstumsaussichten seien auch für das zweite Halbjahr intakt, schreibt das Management. Insgesamt wird ein Umsatzwachstum von 8 bis 10% prognostiziert. (Lesen Sie hier mehr.)

CPH: Die Chemie + Papier Holding (CPH) steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr 5,5% auf 231,7 Mio. Fr. Der Betriebsgewinn (Ebitda) sank hingegen ein Viertel auf 16,5 Mio. Fr., hauptsächlich wegen höherer Rohstoffpreise. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 2,2 Mio. Fr. (Lesen Sie hier mehr.)

Cassiopea: Das Spezialitätenpharmaunternehmen Cassiopea hat den Verlust im ersten Halbjahr leicht auf 9,3 Mio. € ausgeweitet. Die Barmittel sind entsprechend von 33,7 Mio. € per Ende 2016 auf 25,1 Mio. zur Jahresmitte gesunken. Die Mittel wurden in die klinische Entwicklung von Dermatologieprodukten investiert. (Lesen Sie hier mehr.)

BB Biotech: Die Beteiligungsgesellschaft BB Biotech ist wieder auf Wachstumskurs. Der innere Wert (NAV) stieg im zweiten Quartal 3,2%, woraus ein Gewinn von 103 Mio. Fr. resultiert, nach 36 Mio. im Vorjahreszeitraum. Im zweiten Quartal erzielte die BB-Biotech-Aktie eine Gesamtrendite von 4,2% in Franken, 1,6% in Euro und 9% in Dollar. (Lesen Sie hier mehr.)

Conzzeta: Die diversifizierte Unternehmensgruppe Conzzeta will das Kunststoffgeschäft von Otto Bock übernehmen. Das im niedersächsischen Duderstadt, Deutschland, domizilierte Kunststoffgeschäft erwirtschaftete 2016 mit 430 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 130 Mio. €. Ein Kaufpreis wird nicht genannt. (Lesen Sie hier mehr.)


Vorbörsenkurse von Julius Bär

Hier erscheinen jeden Montag bis Freitag von 08:00 bis 09:00 Uhr die Vorbörsenkurse von Julius Bär.

SMI-Markttechnik: Kaufbereitschaft ist vorhanden

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Die orientierungslose Phase beim SMI hält an. Aber es gibt auch Lichtblicke. Doch noch fehlt der entscheidende Funke für eine positive Impulsbewegung.  Lesen Sie hier mehr dazu.


Ausblick Unternehmen

In der letzten Juliwoche wird es regnen. Vielleicht nicht im meteorologischen Sinn, aber sicher Halbjahreszahlen. Den Auftakt machen am Montag die Bankgruppe Julius Bär am Vormittag und der Chiphersteller AMS nach Börsenschluss. Tags darauf präsentieren die Industrieunternehmen Autoneum und Mikron sowie die Finanzgesellschaften Cembra Money Bank, Compagnie Financière Tradition und Banque Profil de Gestion. Im Semesterausweis des Schokoladekonzerns Lindt & Sprüngli wird die Entwicklung im US-Geschäft im Zentrum stehen, das im Vorjahr geschwächelt hat. Ebenfalls am Dienstag stellt Logitech das Ergebnis des ersten Quartals vor.

Zur Wochenmitte werden die Halbjahreszahlen der SMI-Gesellschaften LafargeHolcim und Lonza das meiste Interesse auf sich ziehen. Ebenso berichten der Detailhändler Valora, der Vermögensverwalter EFG und die Walliser Kantonalbank aus dem Finanzsektor sowie der Mess- und Kontrolltechnikspezialist Inficon.

Auch am Donnerstag orientieren Schwergewichte über den Geschäftsgang, allen voran Nestlé. Der Nahrungsmittelkonzern steht unter scharfer Beobachtung. CEO Mark Schneider muss zeigen, dass Nestlé organisch wieder rascher wachsen kann; ob bereits im ersten Halbjahr, ist fraglich. Auch beim Pharmariesen Roche interessiert die Wachstumskraft. Mit Sika, Clariant und Sulzer orientieren weitere bedeutende Industrieunternehmen. Dazu kommen aus dem Bankensektor Vontobel, Basler KB und Graubündner KB sowie die Small Caps Starrag, Also und Bobst.

Der Freitag wird im Zeichen der Grossbanken UBS und Credit Suisse mit ihren Zahlen zum zweiten Quartal stehen. APG, Forbo, Bellevue, Cosmo, HBM und Zehnder komplettieren den Reigen.