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Das Wichtigste zum Börsenstart

Der FuW-Morgen-Report

Overnight

An den amerikanischen Börsen ging der S&P 500 am Montag fast unverändert mit 2439,07 aus dem Handel. Der Dow Jones Industrial kletterte 0,1% auf 21’409,55. Der Nasdaq 100 verlor 0,4% auf 5777,59.

Zu den Gewinnern zählten Papiere von Autovermietern. Avis Budget (+14,2%) will mit der Google-Mutter Alphabet (–1,5%) im Bereich selbstfahrende Autos zusammenarbeiten. Konkurrent Hertz (+13,5%) plant eine ähnliche Kooperation mit Apple (–0,3%).

Die Lebensmittelhersteller General Mills (+0,4%) und Kraft Heinz (+0,1%) verzeichneten leichte Kursaufschläge. Die Branche steht im Fokus, nachdem der aktivistische US-Investor Daniel Loeb bei Nestlé eingestiegen ist.

Ein gemischtes Bild zeigte sich an den asiatischen Börsen. In Tokio gewann der Nikkei 0,3%. In Hongkong notierte der Hang Seng knapp im Plus. Der Shanghai Composite verlor dagegen 0,1%.


News Vorbörse Schweiz

Lonza: Der Feinchemikalienhersteller hat von den Regulierungsbehörden sämtliche Zulassungen für die Übernahme von Capsugel erhalten. Damit kann die Grossakquisition in den kommenden Tagen abgeschlossen werden. Lonza (LONN 207.8 -0.19%) bezahlt für den US-Pillenkapselhersteller 5,5 Mrd. Fr. Rund 40% des Kaufpreises werden über eine Kapitalerhöhung finanziert.

Arbonia: Der Bauzulieferer hat den Verkauf des Geschäftsbereichs Beschichtungen abgeschlossen. Als letzter Schritt wurde die Industrielack-Gruppe (Ilag) an die Beteiligungsgesellschaft Helvetica Capital veräussert, rückwirkend per 1. Januar. Durch den Verkauf des Geschäftsbereichs über mehrere Etappen flossen Arbonia (ARBN 17.55 2.93%) insgesamt 116 Mio. Fr. zu. Das ist mehr als erwartet. Mit den Mitteln soll die Nettoverschuldung reduziert werden.

Pax-Anlage: Die Immobiliengesellschaft muss auf dem Bestand (Bilanzwert 185 Mio. Fr.) eine Wertberichtigung von 24 Mio. Fr. vornehmen. Haupttreiber sind voraussichtlich niedrigere Marktmieten und eine längere Leerstandsdauer auf dem Bestandesportfolio. Demzufolge rechnet Pax-Anlage (PAXN 1645 0%) mit einem «deutlich negativen» Halbjahresergebnis.

Implenia: Das Bauunternehmen hat in Zürich Oerlikon einen Grossauftrag im Wert von 150 Mio. Fr. gewonnen. Implenia (IMPN 73.05 -2.21%) baut im Auftrag der Leutschenbach AG als Generalunternehmer drei Wohnhochhäuser mit mehr als 300 Eigentumswohnungen. Spatenstich ist Ende August.

Syngenta: An der Generalversammlung wurde Ren Jianxin zum Präsidenten des Verwaltungsrats gewählt. Jianxin ist Vorsitzender des chinesischen Staatsbetriebs ChemChina, der rund 95% der Aktien von Syngenta (SYNN 447 -0.56%) besitzt. Er übernimmt das Amt von Michel Demaré. Der Belgier wird Vizepräsident des Verwaltungsrats und leitendes unabhängiges Verwaltungsratsmitglied.


Vorbörsenkurse von Julius Bär

Hier erscheinen jeden Montag bis Freitag von 08:00 bis 09:00 Uhr die Vorbörsenkurse von Julius Bär.

SMI-Markttechnik: Schon wieder Gewinnmitnahmen

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Anleger bleiben weiterhin vorsichtig, sobald der Swiss Market Index das bereits als Verkaufszone etablierte Areal um 9140 Punkte erreicht. Lesen Sie hier mehr.»


Ausblick Rohstoffe

Die Energiepreise verzeichneten zu Wochenbeginn leichte Gewinne. Die Nordseesorte Brent (Brent 46.869 2.54%) legte am Montag zwischenzeitlich 1,7% zu und notierte über 46 $, die amerikanische Sorte WTI (WTI 44.34 2.31%) kostete bis zu 43.65 $ (+1,7%). Auf kräftige Preissteigerungen sollten Anleger aber nicht setzen. «Um mehr als eine technische Gegenbewegung nach dem Absturz von letzter Woche dürfte es sich nicht handeln», meinen die Analysten von Commerzbank (CBK 9.93 4.78%).

Tatsächlich haben die Ölförderer ihre Kapazitäten ausgedehnt. Vergangene Woche wurden gemäss dem Öldienstleister Baker Hughes elf neue Bohrlöcher in Betrieb genommen. Damit hat sich der Zuwachs verglichen mit den Vorwochen beschleunigt. Bis sich der jüngste Preisrückgang bei der Bohraktivität bemerkbar mache, dürfte es noch einige Wochen dauern, schreibt Commerzbank.

Investoren positionieren sich denn auch vorsichtig. Die Netto-Long-Positionen in WTI sind im Wochenvergleich um 57’878 auf 110’749 Kontrakte gesunken. Das ist der niedrigste Wert seit August 2016.