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Neuer Fonds stellt Startups 500 Mio CHF bereit - CS, UBS und Mobiliar dabei

(ergänzt um Statement der CS)

Zürich (awp) - Schweizer Startups sollen mehr gefördert werden. Zu diesem Zweck stellt ein neu geschaffener Fonds, die Swiss Entrepreneur Foundation, eine halbe Milliarde Franken als Risikokapital für Jungunternehmer bereit, schreibt die "NZZ am Sonntag" in einem Interview mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann. Zu diesem Zweck habe sich der Minister seit Wochen hinter den Kulissen mit Vertretern der Wirtschaft getroffen, am Freitag fiel nun der Startschuss.

Die Credit Suisse, die UBS und die Mobiliar seien dabei und hätten für den Fonds insgesamt 200 bis 300 Mio CHF in Aussicht gestellt, erklärt der Wirtschaftsminister im Interview mit der Zeitung. Auch die Helvetia-Versicherung prüfe eine Einlage. Man stehe auch mit weiteren Personen und Unternehmen im Gespräch.

Die CS gab auch gegenüber AWP ein Statement. "Die Credit Suisse versteht sich als Bank für Unternehmer und unterstützt das Ziel, Wachstumsfinanzierungen in der Schweiz zu fördern. Bereits seit 2010 stellt die Credit Suisse in Form der SVC - AG für KMU Risikokapital Schweizer KMU und Jungunternehmen Risikokapital in der Höhe von insgesamt bis zu 100 Mio CHF zur Verfügung. Unsere Expertise bringen wir nun auch beim Aufbau der Swiss Entrepreneur Foundation aktiv ein", äusserte sich ein Unternehmenssprecher.

Als Grund für den Fonds gibt Schneider-Ammann an, dass man den Schweizer Startups helfen wolle, die schwierige und kostenintensive Phase bis zur Marktreife der Produkte zu überbrücken. Er lasse sich dafür auch gerne einen gewissen Patriotismus unterstellen, mit Protektionismus habe dies allerdings nichts zu tun. "Ich will, dass die guten Ideen, die in der Schweiz entwickelt werden, nicht nach Kalifonrien exportiert werden und dort Jobs schaffen, sondern hier bei uns", sagte er.

dm/