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Media Service: Blackrock und Co.: US-Grossanleger strafen Schweizer
Konzerne ab
   Zürich (ots) - Eine Auswertung des Abstimmungsverhaltens an den 
diesjährigen Generalversammlungen zeigt, dass die weltgrössten Asset 
Manager wie Blackrock, Vanguard und State Street Global Advisor am 
häufigsten gegen die Vergütungspläne von börsenkotierten Schweizer 
Konzernen gestimmt haben. Dies berichtet die Handelszeitung in ihrer 
neusten Ausgabe.

   Unter den grosskapitalisierten SMI-Unternehmen sind dies der 
Luxusgüterkonzern Richemont, die Baustofffirma LafargeHolcim oder der
Uhrenhersteller Swatch Group. Bei den 30 mittelgrossen 
SMIM-Unternehmen stösst die Vergütungspraxis oder Teile davon bei 
praktisch der Hälfte der Konzern auf Ablehnung durch die drei 
US-Grossanleger. Darunter befinden sich Firmen wie Schoggihersteller 
Barry Callebaut, Industriekonzern Georg Fischer, der Spezialchemiker 
Ems-Chemie, der Liftbauer Schindler, die Bank Vontobel oder der 
Stromkonzern BKW.

   Robert Walker ist bei State Street Global fürs 
Abstimmungsverhalten in Europa zuständig. Walker sieht vor allem bei 
Schweizer Small und Midcaps Nachholbedarf: "Es fällt auf, dass 
kleinere und mittlere Unternehmen zuweilen Mühe bekunden, den 
Investoren transparent zu machen, nach welchen Kriterien sich die 
leistungsorientierte Vergütung bemisst, und zu beantworten, ob sie 
sich an langfristigen Zielen orientiert". State Street Global ist der
drittgrösste Asset Manager der Welt mit gut 2,8 Billionen Dollar 
Anlagevermögen und ist in rund um den Globus in über 12 000 kotierten
Firmen investiert.

Originaltext:         Handelszeitung
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