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Peter Spuhler lässt Option für Börsengang von Stadler weiter offen

Zürich (awp) - Der Chef des Schienenfahrzeugbauers Stadler, Peter Spuhler, will sich weiterhin nicht festlegen was einen möglichen Gang an die Börse angeht. Gegenüber der "Handelszeitung" (Vorabdruckausgabe vom Donnerstag 13.09.) zeigt sich der Firmenchef zurückhaltend.

"Wir haben nicht im Sinn, morgen an die Börse zu gehen. Ich kann heute nicht sagen, ob es 2019 zum IPO oder ob es überhaupt zum Börsengang kommt", so Spuhler. Das Ganze sei noch immer offen. Noch vor einer Woche meldete die "Handelszeitung" unter Berufung auf einen Bericht von Bloomberg, dass ein Börsengang bereits nächstes Jahr möglich sei.

Spuhler kontrolliert aktuell 80 Prozent von Stadler. Wie ebenfalls schon länger bekannt, will der Patron im Falle eines Ganges aufs Parkett die Mehrheit am Unternehmen abgeben. Der Handelszeitung sagte er, dass es keinen fixen Plan gebe, räumt aber gleichzeitig Vorbereitungen ein: "Richtig ist: Wir haben einen sogenannten Readyness-Check gemacht, um zu schauen, ob wir überhaupt für einen IPO bereit wären", so Spuhler weiter.

Damit wolle das Unternehmen möglichen Handlungsbedarf identifizieren. Natürlich gebe es aber auch Alternativen zum Börsengang wie etwa die Fusion mit einem strategischen Partner oder ein Weiterbestehen von Stadler in der heutigen Form.

sta/cf