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UBS-Prozess: Frankreichs Staatsanwalt fordert 3,7 Milliarden Euro

Zürich (awp/afp) - Im Steuerhinterziehungsprozess gegen die UBS am Pariser Strafgericht fordert der Staatsanwalt eine Geldstrafe von 3,7 Milliarden Euro. Der Schweizer Bank wirft Staatsanwalt Eric Russo vor, "mit gutem Gewissen" illegal reiche französische Kunden geworben und Milliarden von nicht deklarierten Vermögenswerten verschwiegen zu haben.

"Steuerbetrug ist nichts anderes als ein Diebstahl zum Nachteil der Gemeinschaft", sagte Russo am Ende des Verfahrens. Steuerbetrug sei "ein inakzeptabler Angriff auf den republikanischen Pakt" und "Banken verdienen es, strafrechtlich verfolgt und bestraft zu werden, und zwar in Höhe des Schadens, den die Gesellschaft erleidet", sagte der Staatsanwalt.

Davor hatte bereits der französische Staat, die als Zivilpartei in dem Verfahren auftritt, eine Entschädigung von 1,6 Milliarden Euro von der UBS verlangt.

ra/yr