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EQS-News: Progress-Werk Oberkirch AG: Bilanzfeststellende Sitzung des

Aufsichtsrats

DGAP-News: Progress-Werk Oberkirch AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis          
Progress-Werk Oberkirch AG: Bilanzfeststellende Sitzung des Aufsichtsrats      
                                                                               
26.03.2020 / 13:48                                                             
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- Vorläufige Zahlen 2019 bestätigt - Kurzarbeit am Standort Oberkirch -        
Bilanzgewinn 2019 soll zunächst in vollem Umfang auf neue Rechnung vorgetragen 
werden                                                                         
                                                                               
Oberkirch, 26. März 2020 - In seiner heutigen Sitzung hat der Aufsichtsrat der 
Progress-Werk Oberkirch AG den Jahresabschluss und den Konzernabschluss für das
Geschäftsjahr 2019 geprüft, beraten und gebilligt. Damit ist der               
Jahresabschluss der Progress-Werk Oberkirch AG festgestellt. Die bereits am 25.
Februar 2020 gemeldeten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 werden   
bestätigt.                                                                     
                                                                               
Im vergangenen Jahr war die Geschäftsentwicklung zum einen durch die schwachen 
Absatzzahlen der Automobilindustrie geprägt, zum anderen haben die             
Auslandsstandorte und einmalige Sondereffekte die Ertragslage positiv          
beeinflusst. Bezüglich der Umsatzerlöse ist die Vergleichbarkeit mit dem       
Vorjahr und mit der Prognose für das Geschäftsjahr 2019 aufgrund von           
Anpassungen in der IFRS-Rechnungslegung eingeschränkt.                         
                                                                               
Die Umsatzerlöse des Konzerns ermäßigten sich 2019 auf 458,6 Mio. EUR (i. V.   
angepasst 476,3 Mio. EUR). Die Gesamtleistung ging auf 459,9 Mio. EUR (i. V.   
478,0 Mio. EUR) zurück. Das EBIT vor Währungseffekten belief sich auf 22,2 Mio.
EUR (i. V. 19,6 Mio. EUR). Inklusive Währungseffekten wurde ein EBIT von 19,9  
Mio. EUR (i. V. 18,4 Mio. EUR) realisiert. Das Periodenergebnis betrug 9,1 Mio.
EUR (i. V. 6,6 Mio. EUR), das Ergebnis je Aktie 2,91 EUR (i. V. 2,12 EUR). Der 
Free Cashflow legte kräftig auf 15,0 Mio. EUR (i. V. 8,1 Mio. EUR) zu. Die     
Eigenkapitalquote hat sich auf 30,1 Prozent (i. V. 29,9 Prozent) leicht        
verbessert. Dies trifft auch auf den dynamischen Verschuldungsgrad zu, der sich
auf 2,9 Jahre (i. V. 3,1 Jahre) belief. Das Neugeschäft übertraf mit 510 Mio.  
EUR (i. V. 304 Mio. EUR) den Vorjahreswert deutlich.                           
                                                                               
Aufgrund des Ausbruchs der Corona-Pandemie wurden in vielen Ländern weitgehende
Beschränkungen des öffentlichen Lebens angeordnet. Dies führt zu erheblichen   
wirtschaftlichen Belastungen. PWO fährt deshalb die Produktion am Standort     
Oberkirch stark zurück und wird die Kapazitäten in den Tochtergesellschaften   
den dortigen Gegebenheiten anpassen. Darüber hinaus wurde am Standort Oberkirch
für die Beschäftigten in allen Betriebsteilen Kurzarbeit eingeführt. Es ist    
davon auszugehen, dass diese Kurzarbeit zumindest vorübergehend nahezu 100     
Prozent erreichen wird.                                                        
                                                                               
Die Entscheidung des Vorstands, aufgrund der behördlichen Einschränkungen die  
bisher für den 27. Mai 2020 geplante ordentliche Hauptversammlung um zwei bis  
drei Monate zu verschieben, hat der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis       
genommen.                                                                      
                                                                               
Angesichts der aktuellen Lage hatte der Vorstand, wie bereits berichtet, am 20.
März 2020 einen Gewinnverwendungsvorschlag beschlossen, den er in der Sitzung  
präzisiert hat. Aufsichtsrat und Vorstand stimmen überein, dass es sich bei    
diesem Vorschlag des Vorstands nicht um eine grundsätzliche Abkehr von der     
bisherigen Dividendenpolitik der Gesellschaft handelt, sondern um eine         
außergewöhnliche Vorsorgemaßnahme in einer in ihrer gesamten Tragweite noch    
nicht absehbaren Krise, verursacht durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie. 
Im Rahmen der umfassenden Maßnahmen zur Sicherstellung einer ausreichenden     
Liquidität im laufenden Geschäftsjahr, soll - abweichend von früheren          
Überlegungen - der Bilanzgewinn 2019 zunächst in vollem Umfang auf neue        
Rechnung vorgetragen werden. Einen Beschluss über einen möglichen neuen        
Gewinnverwendungsvorschlag mit Ausschüttung einer Dividende 2019 werden        
Vorstand und Aufsichtsrat auf Grundlage der weiteren Geschäftsentwicklung,     
rechtzeitig vor einem neuen Hauptversammlungstermin fassen. Dieser             
Vorgehensweise haben Vorstand und Aufsichtsrat zugestimmt.                     
                                                                               
Der Geschäftsbericht 2019 ist ab 30. März 2020 auf der Homepage                
www.progress-werk.de einsehbar.                                                
                                                                               
Progress-Werk Oberkirch AG                                                     
Der Vorstand                                                                   
                                                                               
Unternehmensprofil PWO                                                         
PWO ist Partner der globalen Automobilindustrie bei der Entwicklung und        
Fertigung anspruchsvoller Metallkomponenten und Subsysteme in Leichtbauweise.  
Im Laufe der mehr als 100-jährigen Geschichte seit der Unternehmensgründung im 
Jahre 1919 hat der Konzern ein einzigartiges Know-how in der Umformung und     
Verbindung von Metallen aufgebaut. Mit unserer Expertise im kostenoptimierten  
Leichtbau tragen wir zu umweltfreundlichem Fahren und zu höherer Reichweite    
bei.                                                                           
                                                                               
Sämtliche der mehr als 1.000 Produkte des Konzerns dienen der Sicherheit und   
dem Komfort im Automobil. Mehr als 90 Prozent des Umsatzes sind unabhängig von 
der Art des Fahrzeugantriebs. Rund 3.200 Beschäftigte auf drei Kontinenten, an 
fünf Produktions- und vier Montagestandorten sorgen für höchste Liefertreue und
Lieferqualität.                                                                
                                                                               
                                                                               
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26.03.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt  
durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.                                     
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Sprache:     Deutsch                                                           

Unternehmen: Progress-Werk Oberkirch AG                                        

             Industriestraße 8                                                 

             77704 Oberkirch                                                   

             Deutschland                                                       

Telefon:     +49 (0)7802 84-347                                                

Fax:         +49 (0)7802 84-789                                                

E-Mail:      [email protected]                                               

Internet:    www.progress-werk.de                                              

ISIN:        DE0006968001                                                      

WKN:         696800                                                            

Börsen:      Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Stuttgart;       
             Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Tradegate    
             Exchange                                                          

EQS News ID: 1008341                                                           







                                       

Ende der Mitteilung  DGAP News-Service



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1008341  26.03.2020