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EQS-HV: BAUER Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur

Hauptversammlung am 25.06.2020 in Schrobenhausen mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG

DGAP-News: BAUER Aktiengesellschaft / Bekanntmachung der Einberufung zur       
Hauptversammlung                                                               
BAUER Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung  
am 25.06.2020 in Schrobenhausen mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß
§121 AktG                                                                      
                                                                               
14.05.2020 / 15:05                                                             
Bekanntmachung gemäß §121 AktG, übermittelt durch DGAP                         
- ein Service der EQS Group AG.                                                
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.   
                                                                               
                                                                               
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BAUER Aktiengesellschaft Schrobenhausen - ISIN DE 0005168108 / WKN 516810 -    
                                                                               
Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie und des Ziels der Vermeidung von     
Gesundheitsrisiken hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats           
beschlossen, von der Möglichkeit der virtuellen Hauptversammlung nach dem      
Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs-
und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der                 
COVID-19-Pandemie ('C-19 AuswBekG') Gebrauch zu machen.                        
Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung                                    
(virtuelle Hauptversammlung)                                                   
                                                                               
Wir laden die Aktionäre unserer Gesellschaft zu der am Donnerstag, 25. Juni    
2020, um 10.00 Uhr stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung der BAUER      
Aktiengesellschaft ein. Die Versammlung findet ohne physische Präsenz der      
Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten (ausgenommen die von der Gesellschaft     
benannten Stimmrechtsvertreter) am Firmensitz der BAUER Aktiengesellschaft,    
BAUER-Straße 1, 86529 Schrobenhausen, Deutschland statt. Die gesamte           
Versammlung wird nach § 1 Abs. 2 C-19 AuswBekG als virtuelle Hauptversammlung  
in einem internetgestützten Online-Portal ('HV-Portal') unter der              
Internetadresse                                                                
www.bauer.de/hauptversammlung                                                  
                                                                               
in Bild und Ton übertragen.                                                    
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
I. Tagesordnung                                                                
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der BAUER Aktiengesellschaft,  
des gebilligten Konzernabschlusses, des zusammengefassten Lageberichts der     
BAUER Aktiengesellschaft und des Konzerns, des Berichts des Aufsichtsrats,     
jeweils für das Geschäftsjahr 2019, sowie des erläuternden Berichts des        
Vorstands zu den Angaben nach §§ 289a Abs. 1, 315a Abs. 1 HGB                  
                                                                               
Der Jahresabschluss wurde am 07. April 2020 durch den Aufsichtsrat             
festgestellt und der Konzernabschluss gebilligt. Daher ist zu diesem           
Tagesordnungspunkt nach §§ 172 f. AktG durch die Hauptversammlung kein         
Beschluss zu fassen.                                                           
                                                                               
Der festgestellte Jahresabschluss der BAUER Aktiengesellschaft zum             
31.12.2019 weist einen Bilanzverlust aus. Daher enthält die Tagesordnung der   
diesjährigen Hauptversammlung keinen Gegenstand, der eine Beschlussfassung     
der Hauptversammlung über die Verwendung eines Bilanzgewinns vorsieht.         
                                                                               
2. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das   
Geschäftsjahr 2019                                                             
                                                                               
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor zu beschließen, die im Geschäftsjahr    
2019 amtierenden Mitglieder des Vorstands für diesen Zeitraum zu entlasten.    
                                                                               
3. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für   
das Geschäftsjahr 2019                                                         
                                                                               
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor zu beschließen, die im Geschäftsjahr    
2019 amtierenden Mitglieder des Aufsichtsrats für diesen Zeitraum zu           
entlasten.                                                                     
                                                                               
4. Beschlussfassung über die Aufhebung des bestehenden genehmigten Kapitals (§ 
4 Abs. 4 der Satzung der Gesellschaft), die Schaffung eines neuen              
genehmigten Kapitals mit der Möglichkeit zum Bezugsrechtsausschluss und die    
entsprechende Satzungsänderung                                                 
                                                                               
Die von der Hauptversammlung am 23. Juni 2016 erteilte und bisher nicht        
ausgenutzte Ermächtigung zur Erhöhung des Grundkapitals um bis zu              
7.300.000,00 EUR läuft am 22. Juni 2021 und damit voraussichtlich vor der      
ordentlichen Hauptversammlung 2021 aus. Daher soll ein neues genehmigtes       
Kapital geschaffen werden, damit die Gesellschaft auch in den kommenden        
Jahren hierdurch bei Bedarf ihre Eigenmittel verstärken kann.                  
                                                                               
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor zu beschließen:                         
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
a) Die von der Hauptversammlung am 23. Juni 2016 dem Vorstand erteilte         
Ermächtigung, das Grundkapital bis zum 22. Juni 2021 mit Zustimmung des        
Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 7.300.000,00 EUR      
durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stammaktien gegen Bar-          
und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016), wird mit          
Wirkung auf den Zeitpunkt der Eintragung des nachfolgend unter lit. b) und     
lit. c) zu beschließenden neuen genehmigten Kapitals in das Handelsregister    
aufgehoben.                                                                    
                                                                               
b) Der Vorstand wird ermächtigt, das Grundkapital bis zum 24. Juni 2025 mit    
Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt        
7.300.000,00 EUR durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien    
gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2020). Den    
Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Das Bezugsrecht kann den    
Aktionären auch mittelbar gewährt werden gemäß § 186 Abs. 5 AktG.              
                                                                               
Der Vorstand wird jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das      
Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:                  
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
- bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen, insbesondere zum Zweck des         
Erwerbs                                                                        
von Unternehmen, Unternehmensteilen, Beteiligungen an Unternehmen oder         
sonstigen Vermögensgegenständen oder Ansprüchen auf den Erwerb von             
Vermögensgegenständen einschließlich Forderungen gegen die Gesellschaft oder   
                                                                               
ihre Konzerngesellschaften oder zum Zwecke des Zusammenschlusses von           
Unternehmen,                                                                   
                                                                               
- bei Kapitalerhöhungen gegen Geldeinlagen, wenn der Ausgabebetrag der neuen   
                                                                               
Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der    
endgültigen Festlegung des Ausgabepreises nicht wesentlich unterschreitet      
und die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG       
ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des vorhandenen Grundkapitals weder im      
Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser             
Ermächtigung überschreiten. Auf diese Begrenzung sind Aktien anzurechnen,      
die in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4     
AktG                                                                           
während der Laufzeit dieser Ermächtigung bis zum Zeitpunkt ihrer Ausnutzung    
aufgrund anderer Ermächtigungen unter Bezugsrechtsausschluss veräußert oder    
ausgegeben wurden bzw. auszugeben sind,                                        
                                                                               
- zum Ausgleich von Spitzenbeträgen, die sich bei Kapitalerhöhungen gegen      
Geld- und/oder Sacheinlagen aufgrund des Bezugsverhältnisses ergeben,          
                                                                               
- zur Durchführung einer sogenannten Aktiendividende (scrip dividend), bei     
der                                                                            
den Aktionären angeboten wird, ihren Dividendenanspruch wahlweise (ganz oder   
                                                                               
teilweise) als Sacheinlage gegen Gewährung neuer Aktien aus dem Genehmigten    
Kapital 2020 in die Gesellschaft einzulegen.                                   
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Die insgesamt aufgrund der vorstehenden Ermächtigungen unter Ausschluss des    
Bezugsrechts bei Kapitalerhöhungen gegen Bar-                                  
und/oder Sacheinlagen ausgegebenen Aktien dürfen 20 % des vorhandenen          
Grundkapitals weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens                            
der Ermächtigung noch im Zeitpunkt ihrer Ausnutzung überschreiten.             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Der Vorstand wird ermächtigt, den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die     
Bedingungen der Aktienausgabe mit Zustimmung des                               
Aufsichtsrats festzulegen.                                                     
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Fassung des § 4 der Satzung              
entsprechend der jeweiligen Ausnutzung des Genehmigten Kapitals                
2020 und, falls das Genehmigte Kapital 2020 bis zum 24. Juni 2025 nicht oder   
nicht vollständig ausgenutzt sein sollte, nach                                 
Fristablauf der Ermächtigung zu ändern.                                        
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
c) § 4 Abs. 4 der Satzung wird wie folgt vollständig neu gefasst:              
                                                                               
'Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital bis zum 24. Juni 2025 mit       
Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt        
7.300.000,00 EUR durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien    
gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2020). Den    
Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Das Bezugsrecht kann den    
Aktionären auch mittelbar gewährt werden gemäß § 186 Abs. 5 AktG.              
                                                                               
Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das       
Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:                  
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
- bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen, insbesondere zum Zweck des         
Erwerbs                                                                        
von Unternehmen, Unternehmensteilen, Beteiligungen an Unternehmen oder         
sonstigen Vermögensgegenständen oder Ansprüchen auf den Erwerb von             
Vermögensgegenständen einschließlich Forderungen gegen die Gesellschaft oder   
                                                                               
ihre Konzerngesellschaften oder zum Zwecke des Zusammenschlusses von           
Unternehmen,                                                                   
                                                                               
- bei Kapitalerhöhungen gegen Geldeinlagen, wenn der Ausgabebetrag der neuen   
                                                                               
Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der    
endgültigen Festlegung des Ausgabepreises nicht wesentlich unterschreitet      
und die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG       
ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des vorhandenen Grundkapitals weder im      
Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser             
Ermächtigung überschreiten. Auf diese Begrenzung sind Aktien anzurechnen,      
die in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4     
AktG                                                                           
während der Laufzeit dieser Ermächtigung bis zum Zeitpunkt ihrer Ausnutzung    
aufgrund anderer Ermächtigungen unter Bezugsrechtsausschluss veräußert oder    
ausgegeben wurden bzw. auszugeben sind,                                        
                                                                               
- zum Ausgleich von Spitzenbeträgen, die sich bei Kapitalerhöhungen gegen      
Geld- und/oder Sacheinlagen aufgrund des Bezugsverhältnisses ergeben,          
                                                                               
- zur Durchführung einer sogenannten Aktiendividende (scrip dividend), bei     
der                                                                            
den Aktionären angeboten wird, ihren Dividendenanspruch wahlweise (ganz oder   
                                                                               
teilweise) als Sacheinlage gegen Gewährung neuer Aktien aus dem Genehmigten    
Kapital 2020 in die Gesellschaft einzulegen.                                   
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Die insgesamt aufgrund der vorstehenden Ermächtigungen unter Ausschluss des    
Bezugsrechts bei Kapitalerhöhungen gegen Bar-                                  
und/oder Sacheinlagen ausgegebenen Aktien dürfen 20 % des vorhandenen          
Grundkapitals weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens                            
der Ermächtigung noch im Zeitpunkt ihrer Ausnutzung überschreiten.             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Der Vorstand ist ermächtigt, den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die      
Bedingungen der Aktienausgabe mit Zustimmung des                               
Aufsichtsrats festzulegen.                                                     
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die Fassung des § 4 der Satzung               
entsprechend der jeweiligen Ausnutzung des Genehmigten Kapitals                
2020 und, falls das Genehmigte Kapital 2020 bis zum 24. Juni 2025 nicht oder   
nicht vollständig ausgenutzt sein sollte, nach                                 
Fristablauf der Ermächtigung zu ändern.'                                       
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
5. Beschlussfassung über Satzungsänderungen                                    
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
a) Änderung von § 3 der Satzung (Bekanntmachungen, Informationen)              
                                                                               
§ 3 Abs. 2 der Satzung sieht noch vor, dass die Gesellschaft unter den         
gesetzlichen Voraussetzungen berechtigt ist, Aktionären mit deren Zustimmung   
Informationen im Wege der Datenfernübertragung zu übermitteln. Die             
Datenfernübermittlung ist mittlerweile gesetzlich weitgehend vorgesehen.       
Dies gilt insbesondere für die Übermittlung von Informationen und              
Mitteilungen nach den § 67a AktG und § 125 AktG (in der durch das Gesetz zur   
Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie (ARUG II) geänderten           
Fassung), welche auf den Weg der elektronischen Kommunikation beschränkt       
ist. § 3 der Satzung soll dementsprechend durch Abänderung dessen Abs. 2 und   
Streichung von dessen Abs. 3 neugefasst werden. Diese Satzungsänderung trägt   
auch § 49 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) Rechnung.   
                                                                               
                                                                               
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor zu beschließen:                         
                                                                               
§ 3 der Satzung der BAUER Aktiengesellschaft wird insgesamt wie folgt neu      
gefasst:                                                                       
                                                                               
'§ 3 Bekanntmachungen, Informationen                                           
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
1. Die Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen im Bundesanzeiger.           
Anderweitige zwingende gesetzliche Veröffentlichungspflichten bleiben          
unberührt.                                                                     
                                                                               
2. Informationen an die Inhaber zugelassener Wertpapiere der Gesellschaft      
können auch im Wege der Datenfernübertragung übermittelt werden.'              
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
b) Änderung von § 16 Abs. 2 der Satzung zum Nachweis des Anteilsbesitzes       
                                                                               
Durch das Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie (ARUG     
II) wurden die Voraussetzungen für den zur Teilnahme an der Hauptversammlung   
und zur Ausübung des Stimmrechts zu erbringenden Nachweise geändert. Nach §    
123 Abs. 4 Satz 1 AktG neue Fassung soll bei Inhaberaktien börsennotierter     
Gesellschaften für die Teilnahme an der Hauptversammlung oder die Ausübung     
des Stimmrechts der Nachweis des Letztintermediärs gemäß dem neu eingefügten   
§ 67c Abs. 3 AktG ausreichen. Nach § 16 Abs. 2 Satz 2 der Satzung der          
Gesellschaft ist entsprechend den Vorgaben der alten Fassung des § 123 Abs.    
4 Satz 1 AktG zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des       
Stimmrechts ein in Textform und in deutscher oder englischer Sprache           
erstellter Nachweis des Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut       
erforderlich.                                                                  
                                                                               
Das ARUG II ist zum 1. Januar 2020 in Kraft getreten. Die Änderungen des §     
123 Abs. 4 Satz 1 AktG und der neu geschaffene § 67c AktG finden erst ab dem   
3. September 2020 und erstmals auf Hauptversammlungen Anwendung, die nach      
dem 3. September 2020 einberufen werden. Um ein ab diesem Zeitpunkt            
mögliches Abweichen der Regelungen zu diesem Nachweis für die Teilnahme an     
der Hauptversammlung der Gesellschaft oder der Ausübung des Stimmrechts in     
Satzung und Gesetz zu vermeiden, soll bereits jetzt die Anpassung der          
Satzung beschlossen werden. Der Vorstand soll durch entsprechende Anmeldung    
zum Handelsregister sicherstellen, dass die Satzungsänderung erst ab dem 3.    
September 2020 wirksam wird.                                                   
                                                                               
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor zu beschließen:                   
                                                                               
§ 16 Abs. 2 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:                            
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
'2. Die Aktionäre haben ihre Berechtigung zur Teilnahme an der                 
Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts nachzuweisen. Hierzu ist     
ein in Textform                                                                
erstellter Nachweis ihres Anteilsbesitzes nach § 67c Abs. 3 AktG               
erforderlich. Der Nachweis muss sich auf den Anteilsbesitz im gesetzlich       
benannten Zeitpunkt (§ 123 Abs. 4 S. 2 AktG) beziehen und der in der           
Hauptversammlungseinladung näher bestimmten Stelle mindestens sechs Tage       
vor dem Tag der Hauptversammlung zugehen. Der Tag der Hauptversammlung und     
der Tag des Zugangs sind nicht mitzurechnen. Die Gesellschaft ist              
berechtigt, bei Zweifeln an der Richtigkeit oder Echtheit des Nachweises       
einen geeigneten weiteren Nachweis zu verlangen. Bestehen auch an diesem       
Zweifel oder wird der Nachweis nicht erbracht, kann die Gesellschaft die       
Berechtigung des Aktionärs zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur       
Ausübung des Stimmrechts zurückweisen.'                                        
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Der Vorstand wird angewiesen, die Änderung von § 16 Abs. 2 der Satzung erst    
nach dem 3. September 2020 zur Eintragung in das                               
Handelsregister anzumelden.                                                    
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
c) Ergänzung eines § 16 Abs. 5 der Satzung zur Online-Teilnahme                
                                                                               
Nach § 118 Abs. 1 AktG kann die Satzung vorsehen oder den Vorstand dazu        
ermächtigen vorzusehen, dass die Aktionäre an der Hauptversammlung auch ohne   
Anwesenheit an deren Ort und ohne einen Bevollmächtigten teilnehmen und        
sämtliche oder einzelne ihrer Rechte ganz oder teilweise im Wege               
elektronischer Kommunikation ausüben können. Um den Aktionären zukünftig -     
insbesondere auch nach Ablauf der Geltungsdauer des C-19 AuswBekG - neben      
einer Präsenzteilnahme auch eine Online-Teilnahme ermöglichen zu können,       
wird die Aufnahme einer entsprechenden Ermächtigung in die Satzung             
vorgeschlagen.                                                                 
                                                                               
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor zu beschließen:                   
                                                                               
Dem § 16 Abs. 4 der Satzung wird ein neuer § 16 Abs. 5 angefügt und wie        
folgt gefasst:                                                                 
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
'5. Der Vorstand ist ermächtigt vorzusehen, dass Aktionäre an der              
Hauptversammlung auch ohne Anwesenheit an deren Ort und ohne einen             
Bevollmächtigten teilnehmen und sämtliche oder einzelne ihrer Rechte ganz      
oder teilweise im Wege elektronischer Kommunikation ausüben können             
(Online-Teilnahme). Der Vorstand ist ferner ermächtigt, Bestimmungen zum       
Umfang und zum Verfahren der Teilnahme und Rechtsausübung nach Satz 1 zu       
treffen. Die Bestimmungen werden mit der Einberufung der Hauptversammlung      
bekannt gemacht.'                                                              
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
6. Wahl des Abschlussprüfers und Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 
2020                                                                           
                                                                               
Auf Empfehlung des Prüfungsausschusses schlägt der Aufsichtsrat vor, die       
PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am      
Main, Zweigniederlassung Stuttgart zum Abschlussprüfer und                     
Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2020 zu wählen.                   
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
II. Bericht des Vorstandes gemäß §§ 203 Abs. 2 Satz 2, 186 Abs. 4 Satz 2       
Aktiengesetz zu Tagesordnungspunkt 4                                           
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
Die von der Hauptversammlung am 23. Juni 2016 erteilte, in § 4 Abs. 4 der      
Satzung eingetragene und bisher nicht ausgenutzte                              
Ermächtigung zur Erhöhung des Grundkapitals um bis zu 7.300.000,00 EUR läuft am
22. Juni 2021 und damit voraussichtlich vor                                    
der ordentlichen Hauptversammlung 2021 aus. Um dem Vorstand der Gesellschaft   
auch in zeitlicher Hinsicht die volle Flexibilität                             
zur Nutzung der Ermächtigungsgrundlage einzuräumen, schlagen Vorstand und      
Aufsichtsrat vor, die Ermächtigung zur Kapitalerhöhung                         
in § 4 Abs. 4 der Satzung aufzuheben und durch eine neue Ermächtigung mit einer
Laufzeit bis zum 24. Juni 2025 zu ersetzen.                                    
Der Vorstand der Gesellschaft soll hierdurch ermächtigt werden, das            
Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig                         
oder mehrmals um bis zu insgesamt 7.300.000,00 EUR durch Ausgabe neuer, auf den
Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder                              
Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2020).                            
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Hierdurch bleibt der Vorstand in einem angemessenen Rahmen in der Lage, auch   
über den 22. Juni 2021 hinaus die Eigenkapitalausstattung                      
der Gesellschaft den geschäftlichen und rechtlichen Erfordernissen anzupassen  
und kurzfristig auf auftretende Finanzierungserfordernisse                     
im Zusammenhang mit der Umsetzung von strategischen Entscheidungen zu          
reagieren. Dazu muss die Gesellschaft - unabhängig von                         
konkreten Ausnutzungsplänen - stets über die notwendigen Instrumente der       
Kapitalbeschaffung verfügen. Gängige Anlässe für                               
die Inanspruchnahme eines genehmigten Kapitals sind die Stärkung der           
Eigenkapitalbasis und die Finanzierung von Beteiligungserwerben.               
Da Entscheidungen über die Deckung eines Kapitalbedarfs in der Regel           
kurzfristig zu treffen sind, ist es wichtig, dass die                          
Gesellschaft hierbei nicht vom Rhythmus der jährlichen Hauptversammlungen      
abhängig ist. Mit dem Instrument des genehmigten                               
Kapitals hat der Gesetzgeber diesem Erfordernis Rechnung getragen.             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Bei der Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2020 haben die Aktionäre           
grundsätzlich ein Bezugsrecht. Die Aktien können im Rahmen                     
eines gesetzlichen Bezugsrechts den Aktionären auch gemäß § 186 Abs. 5 AktG    
mittelbar gewährt werden. Bei dem zur Beschlussfassung                         
vorgeschlagenen Genehmigten Kapital 2020 ist jedoch mit Zustimmung des         
Aufsichtsrats ein Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre                    
in den nachfolgend erläuterten Fällen möglich:                                 
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
- Das Bezugsrecht der Aktionäre soll mit Zustimmung des Aufsichtsrats bei      
Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen ausgeschlossen werden können. Damit wird  
der Vorstand in die Lage versetzt, Aktien der Gesellschaft in geeigneten       
Einzelfällen insbesondere zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen,               
Unternehmensteilen, Beteiligungen an Unternehmen oder sonstigen                
Vermögensgegenständen oder Ansprüchen auf den Erwerb von                       
Vermögensgegenständen einschließlich Forderungen gegen die Gesellschaft oder   
ihre Konzerngesellschaften oder zum Zwecke des Zusammenschlusses von           
Unternehmen oder anderen Wirtschaftsgütern einzusetzen. In Verhandlungen kann  
sich die Notwendigkeit ergeben, als Gegenleistung für solche Geschäfte nicht   
Geld, sondern Aktien anzubieten. Durch das genehmigte Kapital gekoppelt mit    
einem entsprechenden Bezugsrechtsausschluss soll die BAUER Aktiengesellschaft  
in die Lage versetzt werden, ohne Beanspruchung der Fremdkapitallinien und     
liquiditätsschonend in geeigneten Fällen Unternehmen, Unternehmensteile,       
Beteiligungen an anderen Unternehmen oder andere Wirtschaftsgüter oder         
Ansprüche von Dritten gegen Ausgabe von Aktien zu erwerben, wodurch der        
Handlungsspielraum des Vorstands im internationalen Wettbewerb deutlich        
erhöht wird. Gerade bei den immer größer werdenden Unternehmenseinheiten, die  
bei derartigen Geschäften betroffen sind, können die Gegenleistungen oft       
nicht in Geld erbracht werden, ohne die Liquidität der Gesellschaft zu         
strapazieren oder den Grad der Verschuldung in nicht wünschenswertem Maße zu   
erhöhen.                                                                       
                                                                               
Es kommt bei einem Bezugsrechtsausschluss zwar zu einer Verringerung der       
relativen Beteiligungsquote und des relativen Stimmrechtsanteils der           
vorhandenen Aktionäre. Bei Einräumung eines Bezugsrechts wäre aber der Erwerb  
von Unternehmen, Unternehmensteilen, Beteiligungen an Unternehmen oder von     
sonstigen Wirtschaftsgütern gegen Gewährung von Aktien nicht möglich und die   
damit für die Gesellschaft und die Aktionäre verbundenen Vorteile wären nicht  
erreichbar. Im Einzelfall wird der Vorstand sorgfältig prüfen, ob er von dem   
Genehmigten Kapital 2020 Gebrauch machen soll. Er wird dies nur dann tun,      
wenn der betroffene Erwerb im Interesse der Gesellschaft erforderlich ist.     
Die Emission von Aktien gegen Sacheinlagen setzt voraus, dass der Wert der     
Sachleistung in einem angemessenen Verhältnis zum Wert der Aktien steht. Der   
Vorstand wird bei der Festlegung der Bewertungsrelation sicherstellen, dass    
die Interessen der Gesellschaft und ihrer Aktionäre angemessen gewahrt         
bleiben und ein angemessener Ausgabebetrag erzielt wird.                       
                                                                               
- Mit Zustimmung des Aufsichtsrats soll das Bezugsrecht zudem ausgeschlossen   
werden können, wenn die neuen Aktien bei Barkapitalerhöhungen gemäß § 186      
Abs. 3 Satz 4 AktG zu einem Betrag ausgegeben werden, der den Börsenpreis      
nicht wesentlich unterschreitet. Diese Möglichkeit des                         
Bezugsrechtsausschlusses soll die Verwaltung in die Lage versetzen,            
kurzfristig günstige Börsensituationen auszunutzen und dabei durch die         
marktnahe Preisfestsetzung einen möglichst hohen Ausgabebetrag und damit eine  
größtmögliche Stärkung der Eigenmittel zu erreichen. Eine derartige            
Kapitalerhöhung führt wegen der schnelleren Handlungsmöglichkeit               
grundsätzlich zu einem höheren Mittelzufluss als eine vergleichbare            
Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht der Aktionäre, weil es in der Regel zu einem   
geringeren Abschlag als bei einer Bezugsrechtsemission kommt. Sie liegt somit  
im Interesse der Gesellschaft. Zusätzlich kann mit einer derartigen            
Kapitalerhöhung auch die Gewinnung neuer Aktionärsgruppen angestrebt werden.   
                                                                               
Die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG           
ausgegebenen Aktien dürfen insgesamt 10 % des vorhandenen Grundkapitals nicht  
überschreiten, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im          
Zeitpunkt der Ausnutzung der Ermächtigung. Auf diese Begrenzung ist die        
Veräußerung eigener Aktien anzurechnen, sofern sie während der Laufzeit        
dieser Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß §§ 71 Abs. 1 Nr.   
8 Satz 5, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG erfolgt. Ferner sind auf diese Begrenzung     
diejenigen Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Schuldverschreibungen     
mit Wandlungs- oder Optionsrechten bzw. einer Wandlungspflicht ausgegeben      
werden bzw. auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen während der      
Laufzeit dieser Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts in              
entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden.       
Durch diese Vorgaben wird dem Bedürfnis der Aktionäre nach einem               
Verwässerungsschutz ihres Anteilsbesitzes Rechnung getragen.                   
                                                                               
Bei der Ausnutzung der vorgeschlagenen Ermächtigung wird der Vorstand mit der  
Zustimmung des Aufsichtsrats den Ausgabebetrag so nahe am aktuellen            
Börsenkurs festlegen wie unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation am    
Kapitalmarkt möglich. Aufgrund der Anbindung an den Börsenkurs wird ein        
nennenswerter wirtschaftlicher Nachteil für die vom Bezugsrecht                
ausgeschlossenen Aktionäre verhindert. Die Aktionäre haben aufgrund des        
börsenkursnahen Ausgabepreises der neuen Aktien und aufgrund der               
größenmäßigen Begrenzung der bezugsrechtsfreien Kapitalerhöhung grundsätzlich  
die Möglichkeit, ihre Beteiligungsquote durch Erwerb der erforderlichen        
Aktien zu annähernd gleichen Bedingungen über die Börse aufrechtzuerhalten.    
Der Vorstand wird sich bei der Inanspruchnahme der Ermächtigung um eine den    
Kapitalmarkt schonende Ausgabe der neuen Aktien aus der Kapitalerhöhung        
bemühen. Die Vermögens- wie auch die Stimmrechtsinteressen der Aktionäre       
bleiben bei einer Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2020 unter Ausschluss    
des Bezugsrechts damit angemessen gewahrt, während der Gesellschaft im         
Interesse aller Aktionäre weitere Handlungsspielräume eröffnet werden.         
                                                                               
- Falls der Vorstand von den vorgenannten Ermächtigungen zum                   
Bezugsrechtsausschluss keinen Gebrauch macht, soll der Vorstand auch im        
Rahmen des genehmigten Kapitals ermächtigt sein, mit Zustimmung des            
Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre für Spitzenbeträge                 
auszuschließen, die aufgrund der Festlegung des Bezugsverhältnisses            
entstehen. Dies ermöglicht die erleichterte Abwicklung einer                   
Bezugsrechtsemission, wenn sich aufgrund des Emissionsvolumens oder zur        
Darstellung eines praktikablen Bezugsverhältnisses Spitzenbeträge ergeben.     
Die als freie Spitzen vom Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossenen Aktien    
werden entweder durch Verkauf an der Börse oder in sonstiger Weise             
bestmöglich für die Gesellschaft verwertet. Der mögliche Verwässerungseffekt   
ist aufgrund der Beschränkung auf Spitzenbeträge gering und daher sachlich     
gerechtfertigt.                                                                
                                                                               
- Der Vorstand soll mit Zustimmung des Aufsichtsrats auch ermächtigt sein, das 
gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, um eine sogenannte       
Aktiendividende (scrip dividend) zu flexibleren Bedingungen durchführen zu     
können. Bei der Aktiendividende wird den Aktionären angeboten, ihren mit dem   
Gewinnverwendungsbeschluss der Hauptversammlung entstandenen Anspruch auf      
Auszahlung der Dividende als Sacheinlage in die Gesellschaft einzulegen, um    
neue Aktien der Gesellschaft zu beziehen. Die Durchführung einer               
Aktiendividende ist zwar grundsätzlich als echte Bezugsrechtsemission          
möglich, jedoch kann es im Hinblick auf die jeweils gegebene                   
Kapitalmarktsituation im Interesse der Gesellschaft liegen, insbesondere       
nicht an die Beschränkungen des § 186 Abs. 1 AktG (Mindestbezugsfrist von 2    
Wochen) und § 186 Abs. 2 AktG (Bekanntgabe des Ausgabebetrags spätestens drei  
Tage vor Ablauf der Bezugsfrist) gebunden zu sein. Zudem werden den            
Aktionären nur jeweils ganze Aktien zum Bezug angeboten, hinsichtlich des      
Teils des Dividendenanspruchs, der den Bezugspreis für eine ganze Aktie nicht  
erreicht, verbleibt der Bezug einer Bardividende und ein Bezug von             
Teilrechten oder die Einrichtung eines Handels von Bezugsrechten oder          
Bruchteilen davon ist nicht vorgesehen. Der Vorstand soll deshalb auch         
ermächtigt sein, zwar allen Aktionären, die dividendenberechtigt sind, unter   
Wahrung des allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatzes (§ 53a AktG) neue Aktien  
zum Bezug gegen Einlage ihres Dividendenanspruchs anzubieten, jedoch mit       
Zustimmung des Aufsichtsrats formal das Bezugsrecht der Aktionäre insgesamt    
auszuschließen. Unter Berücksichtigung, dass allen Aktionären die neuen        
Aktien angeboten werden und überschießende Dividendenteilbeträge durch         
Zahlung der Bardividende abgegolten werden, ist der Bezugsrechtsausschluss     
sachlich gerechtfertigt und angemessen.                                        
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
Der Nennbetrag des Genehmigten Kapitals 2020 beträgt insgesamt bis zu          
7.300.000,00 EUR. Dies entspricht insgesamt bis zu rund                        
10 % des zum Zeitpunkt der Ermächtigung vorhandenen Grundkapitals der          
Gesellschaft. Mit Blick auf entsprechende Erwartungen                          
internationaler Investoren ist jedoch gleichwohl eine ausdrückliche Begrenzung 
auf 20 % des vorhandenen Grundkapitals für                                     
Kapitalerhöhungen mit Bezugsrechtsauschlüssen vorgesehen.                      
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Pläne für eine Ausnutzung des genehmigten Kapitals bestehen derzeit nicht. Der 
Vorstand wird in jedem Einzelfall sorgfältig                                   
prüfen, ob er von der Ermächtigung zur Kapitalerhöhung unter Ausschluss des    
Bezugsrechts der Aktionäre Gebrauch machen wird.                               
Er wird dies nur dann tun, wenn es nach Einschätzung des Vorstands und des     
Aufsichtsrats im Interesse der Gesellschaft und                                
damit ihrer Aktionäre liegt. Die vorgeschlagene Laufzeit des Genehmigten       
Kapitals 2020 entspricht dem gesetzlich zulässigen                             
Rahmen. Im Falle der konkreten Ausnutzung der vorgeschlagenen Ermächtigung wird
der Vorstand in der auf die Ausnutzung folgenden                               
ordentlichen Hauptversammlung darüber berichten.                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
III. Weitere Angaben zur Einberufung                                           
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
Grundkapital und Stimmrechte                                                   
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Im Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung ist das Grundkapital der     
Gesellschaft in Höhe von 73.001.420,45 EUR eingeteilt                          
in 17.131.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien ohne Nennbetrag             
(Stückaktien) mit ebenso vielen Stimmrechten. Die Gesellschaft                 
hält zum Zeitpunkt der Einberufung keine eigenen Aktien.                       
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Virtuelle Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre und ihrer      
Bevollmächtigten                                                               
                                                                               
                                                                               
Die ordentliche Hauptversammlung am 25. Juni 2020 wird auf Grundlage des C-19  
AuswBekG als virtuelle Hauptversammlung ohne                                   
physische Präsenz der Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten durchgeführt. Die   
Aktionäre und ihre Bevollmächtigten (ausgenommen                               
die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter) können daher nicht    
physisch an der Hauptversammlung teilnehmen.                                   
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Angemeldete Aktionäre und ihre Bevollmächtigten können die gesamte             
Hauptversammlung jedoch per Bild- und Tonübertragung unter                     
der Internetadresse                                                            
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
www.bauer.de/hauptversammlung                                                  
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
verfolgen und sich über das unter derselben Internetadresse zugängliche        
Online-Portal der Gesellschaft (HV-Portal) zur Hauptversammlung,               
insbesondere zur Ausübung ihres Stimmrechts, zuschalten. Den ordnungsgemäß     
angemeldeten Aktionären wird anstelle der herkömmlichen                        
Eintrittskarte eine Stimmrechtskarte mit weiteren Informationen zur            
Rechtsausübung zugeschickt. Die Stimmrechtskarte enthält                       
unter anderem den Zugangscode, mit dem die Aktionäre das HV-Portal nutzen      
können.                                                                        
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Internetgestütztes HV-Portal und Aktionärs-Hotline                             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Unter der Internetadresse                                                      
                                                                               
                                                                               
                                                                               
www.bauer.de/hauptversammlung                                                  
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
unterhält die Gesellschaft ab dem 4. Juni 2020 ein internetgestütztes          
Online-Portal (HV-Portal). Über dieses können die ordnungsgemäß                
angemeldeten Aktionäre (und ggf. deren Bevollmächtigte) unter anderem ihr      
Stimmrecht ausüben, Vollmachten erteilen, Fragen                               
einreichen oder Widerspruch zu Protokoll erklären. Um das HV-Portal nutzen zu  
können, müssen Sie sich mit dem Zugangscode,                                   
den Sie mit Ihrer Stimmrechtskarte erhalten, einloggen. Die verschiedenen      
Möglichkeiten zur Ausübung Ihrer Rechte erscheinen                             
dann in Form von Schaltflächen und Menüs auf der Benutzeroberfläche des        
HV-Portals.                                                                    
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Weitere Einzelheiten zum HV-Portal und den Anmelde- und Nutzungsbedingungen    
erhalten die Aktionäre zusammen mit ihrer Stimmrechtskarte                     
bzw. im Internet unter                                                         
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
www.bauer.de/hauptversammlung                                                  
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Bitte beachten Sie auch die technischen Hinweise am Ende dieser                
Einladungsbekanntmachung.                                                      
                                                                               
                                                                               
Bei Fragen zur virtuellen Hauptversammlung und zur Nutzung des HV-Portals      
können Sie sich an unsere Aktionärs-Hotline unter                              
der Nummer +49 89 21027 220 (Montag bis Freitag, 9.00 - 17.00 Uhr) wenden.     
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Voraussetzungen für die Teilnahme an der Hauptversammlung und die Ausübung des 
Stimmrechts                                                                    
                                                                               
                                                                               
Zur Teilnahme durch elektronische Zuschaltung zur Hauptversammlung und zur     
Ausübung der Aktionärsrechte, insbesondere des                                 
Stimmrechts, sind gemäß § 16 Abs. 1 der Satzung nur diejenigen Aktionäre       
berechtigt, die sich in Textform bei nachfolgender                             
Stelle angemeldet und ihre Berechtigung nachgewiesen haben. Zum Nachweis reicht
ein in Textform erstellter besonderer Nachweis                                 
des Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut aus. Der Nachweis hat sich
auf den Beginn des 21. Tages vor der Versammlung,                              
das ist der 4. Juni 2020, 0.00 Uhr, (Record Date) zu beziehen. Die Anmeldung   
und der Nachweis des Anteilsbesitzes müssen spätestens                         
bis zum 18. Juni 2020, 24.00 Uhr, unter folgender Adresse in deutscher oder    
englischer Sprache zugehen:                                                    
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
BAUER Aktiengesellschaft                                                       
                                                                               
c/o Link Market Services GmbH                                                  
                                                                               
Landshuter Allee 10                                                            
                                                                               
80637 München, Deutschland                                                     
                                                                               
Telefax: +49 89 21027 289                                                      
                                                                               
E-Mail: [email protected]                                    
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Die Gesellschaft ist berechtigt, bei Zweifeln an der Richtigkeit oder Echtheit 
des Nachweises einen geeigneten weiteren Nachweis                              
zu verlangen. Wird dieser Nachweis nicht oder nicht in gehöriger Form erbracht,
kann die Gesellschaft den Aktionär zurückweisen.                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Nach Eingang der Anmeldung und des Nachweises ihres Anteilsbesitzes bei        
bezeichneter Stelle werden den Aktionären Stimmrechtskarten                    
für die Ausübung der Rechte in Bezug auf die Hauptversammlung einschließlich   
der Zugangsdaten für das HV-Portal zum Zwecke                                  
der elektronischen Zuschaltung zur Hauptversammlung zugesandt.                 
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Bedeutung des Nachweisstichtags (Record Date)                                  
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Der Nachweisstichtag (Record Date) ist das entscheidende Datum für den Umfang  
und die Ausübung des Teilnahme- und Stimmrechts                                
in der Hauptversammlung. Im Verhältnis zur Gesellschaft gilt für die Teilnahme 
an der Hauptversammlung oder die Ausübung des                                  
Stimmrechts als Aktionär nur, wer einen Nachweis des Anteilsbesitzes zum Record
Date erbracht hat. Veränderungen im Aktienbestand                              
nach dem Record Date haben hierfür keine Bedeutung. Aktionäre, die ihre Aktien 
erst nach dem Record Date erworben haben, können                               
somit nicht an der Hauptversammlung teilnehmen, wenn sie sich nicht von dem    
bisherigen Aktionär bevollmächtigen lassen. Aktionäre,                         
die sich ordnungsgemäß angemeldet und den Nachweis erbracht haben, sind auch   
dann zur Teilnahme an der Hauptversammlung und                                 
zur Ausübung des Stimmrechts berechtigt, wenn sie die Aktien nach dem Record   
Date veräußern. Der Nachweisstichtag hat keine                                 
Auswirkungen auf die Veräußerbarkeit der Aktien und ist kein relevantes Datum  
für eine eventuelle Dividendenberechtigung.                                    
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Ausübung des Stimmrechts durch Briefwahl                                       
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Stimmberechtigte Aktionäre können ihre Stimmen, auch ohne an der               
Hauptversammlung teilzunehmen, in Textform oder im Wege elektronischer         
Kommunikation abgeben (Briefwahl).                                             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Vor der Hauptversammlung steht Ihnen dafür zum einen das mit der               
Stimmrechtskarte übersandte Briefwahlformular zur Verfügung.                   
Das Briefwahlformular kann zudem postalisch unter der Adresse BAUER            
Aktiengesellschaft, Investor Relations, BAUER-Straße 1,                        
86529 Schrobenhausen, Deutschland, per Telefax: +49 8252 97-2900 oder per      
E-Mail                                                                         
                                                                               
                                                                               
                                                                               
[email protected]                                                        
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
angefordert werden. Darüber hinaus kann das Briefwahlformular auch auf der     
Internetseite der Gesellschaft unter                                           
                                                                               
                                                                               
                                                                               
www.bauer.de/hauptversammlung                                                  
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
heruntergeladen werden. Wenn Sie das Briefwahlformular verwenden, ist dieses   
ausschließlich an die nachbenannte Postanschrift,                              
Telefaxnummer oder E-Mail-Adresse der Anmeldestelle zu übermitteln und muss    
dort bis einschließlich zum 24. Juni 2020, 24.00 Uhr, zugehen:                 
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
BAUER Aktiengesellschaft, c/o Link Market Services GmbH                        
                                                                               
Landshuter Allee 10, 80637 München, Deutschland                                
                                                                               
Telefax: +49 89 21027 289, E-Mail: [email protected]         
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Briefwahlstimmen, die einer ordnungsgemäßen Anmeldung nicht zweifelsfrei       
zugeordnet werden können, werden nicht berücksichtigt.                         
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Vor und auch während der Hauptversammlung steht Ihnen für die Ausübung des     
Stimmrechts im Wege der (elektronischen) Briefwahl                             
auch das unter der Internetadresse                                             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
www.bauer.de/hauptversammlung                                                  
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
erreichbare HV-Portal der Gesellschaft zur Verfügung. Die elektronische        
Briefwahl über das HV-Portal ist ab dem 4. Juni 2020                           
bis zum Beginn der Abstimmungen am Tag der Hauptversammlung möglich. Hierfür   
ist im HV-Portal die Schaltfläche 'Briefwahl'                                  
vorgesehen. Über das HV-Portal können Sie auch während der Hauptversammlung bis
kurz vor Beginn der Abstimmung etwaige zuvor                                   
im Wege der Briefwahl erfolgte Stimmabgaben ändern oder widerrufen.            
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Weitere Hinweise zur Briefwahl sind in der Stimmrechtskarte, die die           
ordnungsgemäß angemeldeten Aktionäre zugesandt bekommen,                       
enthalten. Entsprechende Informationen und eine nähere Beschreibung der        
elektronischen Briefwahl über das HV-Portal sind auch                          
im Internet unter                                                              
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
www.bauer.de/hauptversammlung                                                  
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
einsehbar.                                                                     
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Ausübung des Stimmrechts durch Vollmachtserteilung an die Stimmrechtsvertreter 
der Gesellschaft                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Für die Ausübung des Stimmrechts können die stimmberechtigten Aktionäre zudem  
die von der Gesellschaft benannten weisungsgebundenen                          
Stimmrechtsvertreter bevollmächtigen. Soweit von der Gesellschaft benannte     
Stimmrechtsvertreter bevollmächtigt werden, müssen                             
diesen in jedem Fall Weisungen für die Ausübung des Stimmrechts erteilt werden.
Die Stimmrechtsvertreter sind verpflichtet,                                    
weisungsgemäß abzustimmen. Ohne solche ausdrücklichen Weisungen werden die     
Stimmrechtsvertreter das Stimmrecht nicht ausüben.                             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Vor der Hauptversammlung steht Ihnen dafür zum einen das mit der               
Stimmrechtskarte übersandte Vollmachts- und Weisungsformular                   
zur Verfügung. Das Vollmachts- und Weisungsformular kann zudem postalisch unter
der Adresse BAUER Aktiengesellschaft, Investor                                 
Relations, BAUER-Straße 1, 86529 Schrobenhausen, Deutschland, per Telefax: +49 
8252 97-2900 oder per E-Mail                                                   
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
[email protected]                                                        
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
angefordert werden. Darüber hinaus kann das Vollmachts- und Weisungsformular   
auch auf der Internetseite der Gesellschaft unter                              
                                                                               
                                                                               
                                                                               
www.bauer.de/hauptversammlung                                                  
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
heruntergeladen werden. Wenn Sie das Vollmachts- und Weisungsformular          
verwenden, ist dieses ausschließlich an die nachbenannte                       
Postanschrift, Telefaxnummer oder E-Mail-Adresse der Anmeldestelle zu          
übermitteln und muss dort bis einschließlich zum 24. Juni 2020, 24.00 Uhr,     
zugehen:                                                                       
                                                                               
                                                                               
                                                                               
BAUER Aktiengesellschaft, c/o Link Market Services GmbH                        
                                                                               
Landshuter Allee 10, 80637 München, Deutschland                                
                                                                               
Telefax: +49 89 21027 289, E-Mail: [email protected]         
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Nach dem 24. Juni 2020, 24.00 Uhr, können erteilte Vollmachten und Weisungen   
durch Übersendung an die vorstehend genannte                                   
Adresse nicht mehr geändert werden. Eine Änderung oder ein Widerruf über das   
HV-Portal - wie nachstehend beschrieben - bleibt                               
weiter bis zum Beginn der Abstimmung möglich.                                  
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Vor und während der Hauptversammlung steht Ihnen für die Ausübung des          
Stimmrechts im Wege der Vollmacht an die Stimmrechtsvertreter                  
der Gesellschaft auch das unter der Internetadresse                            
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
www.bauer.de/hauptversammlung                                                  
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
erreichbare HV-Portal der Gesellschaft zur Verfügung. Die Bevollmächtigung über
das HV-Portal ist ab dem 4. Juni 2020 bis                                      
zum Beginn der Abstimmungen am Tag der Hauptversammlung möglich. Hierfür ist im
HV-Portal die Schaltfläche 'Vollmacht und                                      
Weisungen' vorgesehen. Über das HV-Portal können Sie auch während der          
Hauptversammlung bis zum Beginn der Abstimmung eine                            
etwaige zuvor erteilte Vollmacht und Weisung ändern oder widerrufen.           
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Weitere Hinweise zur Vollmachts- und Weisungserteilung an die von der          
Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter sind in                            
der Stimmrechtskarte, welche die ordnungsgemäß angemeldeten Aktionäre zugesandt
bekommen, enthalten. Entsprechende Informationen                               
und eine nähere Beschreibung der Vollmachts- und Weisungserteilung an die von  
der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter                                
über das HV-Portal sind auch im Internet unter                                 
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
www.bauer.de/hauptversammlung                                                  
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
einsehbar.                                                                     
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Bevollmächtigung Dritter zur Ausübung des Stimmrechts und sonstiger Rechte     
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Aktionäre können ihr Stimmrecht und sonstige Rechte auch durch Bevollmächtigte,
zum Beispiel durch einen Intermediär (z.B.                                     
ein Kreditinstitut), einen Stimmrechtsberater, eine Aktionärsvereinigung oder  
einen Dritten ausüben lassen. Auch in diesen                                   
Fällen sind eine fristgerechte Anmeldung zur Hauptversammlung und ein Nachweis 
des Anteilsbesitzes nach den vorstehenden Bestimmungen                         
erforderlich. Bevollmächtigte Dritte können das Stimmrecht ihrerseits durch    
Briefwahl oder Vollmacht und Weisung an die Stimmrechtsvertreter               
der Gesellschaft ausüben (siehe oben). Bevollmächtigt der Aktionär mehr als    
eine Person, kann die Gesellschaft gemäß § 134                                 
Abs. 3 Satz 2 AktG eine oder mehrere von diesen zurückweisen.                  
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Die Erteilung der Vollmacht, ihr Widerruf und der Nachweis der Bevollmächtigung
gegenüber der Gesellschaft bedürfen der Textform                               
(§ 126b BGB), wenn keine Vollmacht nach § 135 AktG erteilt wird. Bei der       
Bevollmächtigung zur Stimmrechtsausübung nach § 135                            
AktG (Vollmachtserteilung an Kreditinstitute, Aktionärsvereinigungen,          
Stimmrechtsberater, sonstige von § 135 AktG erfasste                           
Intermediäre oder gemäß § 135 AktG Gleichgestellte) sind in der Regel          
Besonderheiten zu beachten. Aktionäre, die eine Vollmacht                      
zur Stimmrechtsausübung nach § 135 AktG erteilen wollen, werden gebeten,       
etwaige Besonderheiten der Vollmachtserteilung bei                             
den jeweils zu Bevollmächtigenden zu erfragen und sich mit diesen abzustimmen. 
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Die Erteilung der Vollmacht kann gegenüber dem Bevollmächtigten oder gegenüber 
der Gesellschaft erfolgen. Der Nachweis einer                                  
erteilten Bevollmächtigung kann dadurch geführt werden, dass der               
Bevollmächtigte spätestens bis unmittelbar vor Beginn der                      
Abstimmung in der Hauptversammlung (Zugang bei der Gesellschaft) den Nachweis  
(z. B. die Vollmacht im Original oder in Kopie                                 
bzw. als Scan) per Post, Telefax oder E-Mail an die oben genannte Adresse der  
Anmeldestelle übermittelt.                                                     
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Diese Übermittlungswege stehen auch zur Verfügung, wenn die Erteilung der      
Vollmacht durch Erklärung gegenüber der Gesellschaft                           
erfolgen soll. Auch der Widerruf einer bereits erteilten Vollmacht kann auf den
vorgenannten Übermittlungswegen unmittelbar                                    
der Gesellschaft gegenüber erklärt werden.                                     
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Erfolgt die Erteilung oder der Nachweis einer Vollmacht oder deren Widerruf    
durch eine Erklärung gegenüber der Gesellschaft                                
auf dem Postweg, so muss diese aus organisatorischen Gründen der Gesellschaft  
bis Mittwoch, 24. Juni 2020, 24.00 Uhr, zugehen.                               
Eine Übermittlung an die Gesellschaft per Telefax oder E-Mail ist auch am Tag  
der Hauptversammlung noch möglich.                                             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Der Nachweis einer in bzw. während der Hauptversammlung erteilten              
Bevollmächtigung kann dadurch geführt werden, dass der Nachweis                
(z. B. das Original der Vollmacht) per Telefax oder Email an die oben genannte 
Adresse der Anmeldestelle übermittelt wird.                                    
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Aktionäre, die einen Vertreter bevollmächtigen wollen, werden gebeten, zur     
Erteilung der Vollmacht das Formular zu verwenden,                             
das die Gesellschaft hierfür bereitstellt. Es wird den ordnungsgemäß           
angemeldeten Aktionären zusammen mit der Stimmrechtskarte                      
zugesandt und kann postalisch unter der Adresse BAUER Aktiengesellschaft,      
Investor Relations, BAUER-Straße 1, 86529 Schrobenhausen,                      
Deutschland, per Telefax: +49 8252 97-2900 oder per E-Mail                     
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
[email protected]                                                        
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
angefordert werden. Darüber hinaus kann ein Vollmachtsformular auch auf der    
Internetseite der Gesellschaft unter                                           
                                                                               
                                                                               
                                                                               
www.bauer.de/hauptversammlung                                                  
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
heruntergeladen werden. Vollmachten können bis unmittelbar vor Beginn der      
Abstimmung in der Hauptversammlung auch elektronisch                           
über das HV-Portal erteilt werden. Hierfür ist im HV-Portal die Schaltfläche   
'Vollmacht an Dritte' vorgesehen.                                              
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Die Möglichkeit zur Ausübung der Aktionärsrechte durch einen Bevollmächtigten  
im Wege der elektronischen Zuschaltung über                                    
das HV-Portal erfordert, dass der Bevollmächtigte vom Vollmachtgeber den mit   
der Stimmrechtskarte versendeten Zugangscode                                   
erhält.                                                                        
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Kreditinstituten, Aktionärsvereinigungen, Stimmrechtsberatern und sonstigen    
Intermediären oder gemäß § 135 AktG Gleichgestellten,                          
die eine Mehrzahl von Aktionären vertreten, wird empfohlen sich im Vorfeld der 
Hauptversammlung hinsichtlich der Ausübung                                     
des Stimmrechts bei der Aktionärs-Hotline oder unter der oben genannten Adresse
der Anmeldestelle zu melden.                                                   
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Weitere Hinweise zur Vollmachtserteilung an Dritte sind in der                 
Stimmrechtskarte, welche die ordnungsgemäß angemeldeten Aktionäre              
zugesandt bekommen, enthalten. Entsprechende Informationen und eine nähere     
Beschreibung der Vollmachtserteilung an Dritte                                 
über das HV-Portal sind auch im Internet unter                                 
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
www.bauer.de/hauptversammlung                                                  
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
einsehbar.                                                                     
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Rechte der Aktionäre: Ergänzung der Tagesordnung                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Aktionäre, deren Anteile zusammen den zwanzigsten Teil des Grundkapitals oder  
den anteiligen Betrag von 500.000 EUR erreichen,                               
können gemäß § 122 Abs. 2 AktG verlangen, dass Gegenstände auf die Tagesordnung
gesetzt und bekanntgemacht werden. Antragsteller                               
haben nachzuweisen, dass sie seit mindestens 90 Tagen vor dem Tag des Zugangs  
des Verlangens Inhaber der erforderlichen Zahl                                 
an Aktien sind und die Aktien bis zur Entscheidung des Vorstands über den      
Antrag halten. Jedem neuen Gegenstand muss eine                                
Begründung oder eine Beschlussvorlage beiliegen. Das Verlangen ist in          
Schriftform gem. § 126 BGB an den Vorstand zu richten.                         
Tagesordnungsergänzungsverlangen müssen der Gesellschaft mindestens 30 Tage vor
der Versammlung, also spätestens bis zum 25.                                   
Mai 2020, 24.00 Uhr, zugehen. Wir bitten derartige Verlangen an folgende       
Adresse zu übersenden:                                                         
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
BAUER Aktiengesellschaft                                                       
                                                                               
- Vorstand -                                                                   
                                                                               
BAUER-Straße 1                                                                 
                                                                               
86529 Schrobenhausen, Deutschland                                              
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Rechte der Aktionäre: Anträge und Wahlvorschläge                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Jeder Aktionär ist berechtigt, zu Punkten der Tagesordnung Anträge gemäß § 126 
Abs. 1 AktG oder Wahlvorschläge zur Wahl des                                   
Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers und/oder ggf. zur Wahl von    
Aufsichtsratsmitgliedern gemäß § 127 AktG zu übersenden.                       
Die Gesellschaft wird Anträge und Wahlvorschläge von Aktionären einschließlich 
des Namens des Aktionärs, der Begründung und                                   
einer etwaigen Stellungnahme der Verwaltung unter                              
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
www.bauer.de/hauptversammlung                                                  
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
soweit gesetzlich vorgeschrieben, zugänglich machen, wenn der Aktionär         
mindestens 14 Tage vor der Versammlung, also bis zum                           
10. Juni 2020, 24.00 Uhr, der Gesellschaft einen zulässigen Antrag zu einem    
bestimmten Punkt der Tagesordnung mit Begründung                               
oder einen zulässigen Wahlvorschlag mit den gesetzlich geforderten Angaben     
übersandt hat. Ein Wahlvorschlag braucht unter                                 
anderem dann nicht zugänglich gemacht zu werden, wenn er nicht Namen,          
ausgeübten Beruf und Wohnort des Kandidaten enthält.                           
Vorschläge zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern müssen darüber hinaus dann    
nicht zugänglich gemacht werden, wenn ihnen keine                              
Angaben zu Mitgliedschaften des vorgeschlagenen Kandidaten in anderen          
Aufsichtsräten im Sinne von § 125 Abs. 1 S, 5 AktG beigefügt                   
sind. Ein Wahlvorschlag braucht nicht begründet zu werden. Aktionäre werden    
gebeten, ihre Aktionärseigenschaft im Zeitpunkt                                
der Übersendung des Gegenantrags bzw. Wahlvorschlags nachzuweisen.             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Gegenanträge und Wahlvorschläge sind ausschließlich an folgende Adresse zu     
richten:                                                                       
                                                                               
                                                                               
BAUER Aktiengesellschaft                                                       
                                                                               
- Investor Relations -                                                         
                                                                               
BAUER-Straße 1                                                                 
                                                                               
86529 Schrobenhausen, Deutschland                                              
                                                                               
Telefax: +49 8252 97-2900                                                      
                                                                               
E-Mail: [email protected]                                                
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Ein nach den §§ 126, 127 AktG zugänglich zu machender Gegenantrag oder         
Wahlvorschlag wird im Rahmen der virtuellen Hauptversammlung                   
als gestellt berücksichtigt, wenn der antragstellende Aktionär ordnungsgemäß   
zur Hauptversammlung angemeldet ist.                                           
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Rechte der Aktionäre: Auskunftsrecht / Fragemöglichkeit                        
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Das Auskunftsrecht umfasst grundsätzlich die Angelegenheiten der Gesellschaft, 
soweit die Auskunft zur sachgemäßen Beurteilung                                
des Gegenstands der Tagesordnung erforderlich ist, und erstreckt sich auch auf 
die rechtlichen und geschäftlichen Beziehungen                                 
der Gesellschaft zu einem verbundenen Unternehmen und auf die Lage des Konzerns
und der in den Konzernabschluss einbezogenen                                   
Unternehmen. Das Auskunftsrecht der Aktionäre ist bei einer virtuellen         
Hauptversammlung nach § 1 Abs. 2 C-19 AuswBekG jedoch                          
erheblich eingeschränkt. Danach haben die Aktionäre lediglich die Möglichkeit, 
Fragen im Wege der elektronischen Kommunikation                                
zu stellen. Der Vorstand kann zudem festlegen, dass Fragen spätestens zwei Tage
vor der Hauptversammlung einzureichen sind.                                    
Hiervon hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats Gebrauch gemacht.    
Über die Beantwortung der Fragen entscheidet der                               
Vorstand gemäß § 1 Abs. 2 Satz 2 C-19 AuswBekG - abweichend von § 131 AktG -   
nur nach pflichtgemäßem, freiem Ermessen. Ausweislich                          
der Gesetzesbegründung zu § 1 Abs. 2 Satz 2 C-19 AuswBekG kann die Verwaltung  
Fragen zusammenfassen und im Interesse der anderen                             
Aktionäre sinnvolle Fragen auswählen. Sie kann dabei Aktionärsvereinigungen und
Institutionelle Investoren mit bedeutenden                                     
Stimmanteilen bevorzugen.                                                      
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Ordnungsgemäß angemeldete Aktionäre haben daher die Möglichkeit, im Wege der   
elektronischen Kommunikation Fragen zu stellen.                                
Etwaige Fragen sind bis spätestens zwei Tage vor der Hauptversammlung, d.h.    
eingehend bis zum Ablauf des 22. Juni 2020, 24.00                              
Uhr, über das unter der Internetadresse                                        
                                                                               
                                                                               
                                                                               
www.bauer.de/hauptversammlung                                                  
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
zugängliche HV-Portal der Gesellschaft einzureichen.                           
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Hierfür ist im HV-Portal die Schaltfläche 'Frage einreichen' vorgesehen. Nach  
Ablauf der genannten Frist können kein Fragen                                  
mehr eingereicht werden. Es ist vorgesehen, die Fragensteller im Rahmen der    
Fragenbeantwortung grundsätzlich namentlich zu                                 
nennen. Bitte beachten Sie dazu die weitergehenden Erläuterungen zum           
Datenschutz am Ende dieser Einladungsbekanntmachung.                           
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Rechte der Aktionäre: Erklärung von Widersprüchen zu Protokoll                 
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Ordnungsgemäß angemeldete Aktionäre, die ihr Stimmrecht ausgeübt haben, können 
bis zum Ende der Hauptversammlung über das                                     
HV-Portal auf elektronischem Wege Widerspruch gegen Beschlüsse der             
Hauptversammlung zu Protokoll des Notars erklären. Hierfür                     
ist im HV-Portal die Schaltfläche 'Widerspruch einlegen' vorgesehen.           
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
IV. Technische Hinweise zur virtuellen Hauptversammlung                        
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
Für die Verfolgung der virtuellen Hauptversammlung sowie zur Nutzung des       
HV-Portals und zur Ausübung von Aktionärsrechten                               
benötigen Sie eine Internetverbindung und ein internetfähiges Endgerät. Um die 
Bild- und Tonübertragung der Hauptversammlung                                  
optimal wiedergeben zu können, wird eine stabile Internetverbindung mit einer  
ausreichenden Übertragungsgeschwindigkeit empfohlen.                           
Nutzen Sie zum Empfang der Bild- und Tonübertragung der virtuellen             
Hauptversammlung einen Computer, benötigen Sie einen Browser                   
und Lautsprecher oder Kopfhörer.                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Für den Zugang zum HV-Portal der Gesellschaft benötigen Sie Ihre               
Stimmrechtskarte, welche Sie nach ordnungsgemäßer Anmeldung                    
übersendet bekommen. Auf dieser Stimmrechtskarte finden sich Ihre individuellen
Zugangsdaten, mit denen Sie sich im HV-Portal                                  
auf der Anmeldeseite anmelden können.                                          
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Die Aktionäre können die gesamte Hauptversammlung per Bild- und Tonübertragung 
im Internet verfolgen. Die Bild- und Tonübertragung                            
der virtuellen Hauptversammlung und die Verfügbarkeit des HV-Portals kann nach 
dem heutigen Stand der Technik aufgrund von                                    
Einschränkungen der Verfügbarkeit des Telekommunikationsnetzes und der         
Einschränkung von Internetdienstleistungen von Drittanbietern                  
Schwankungen unterliegen, auf welche die Gesellschaft keinen Einfluss hat. Die 
Gesellschaft kann daher keine Gewährleistungen                                 
und Haftung für die Funktionsfähigkeit und ständige Verfügbarkeit der in       
Anspruch genommenen Internetdienste, der in Anspruch                           
genommenen Netzelemente Dritter, der Bild- und Tonübertragung sowie den Zugang 
zum HV-Portal und dessen generelle Verfügbarkeit                               
übernehmen. Die Gesellschaft übernimmt auch keine Verantwortung für Fehler und 
Mängel der für den Online-Service eingesetzten                                 
Hard- und Software einschließlich solcher der eingesetzten                     
Dienstleistungsunternehmen, soweit nicht Vorsatz vorliegt.                     
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Um das Risiko von Einschränkungen bei der Ausübung von Aktionärsrechten durch  
technische Probleme während der virtuellen Hauptversammlung                    
zu vermeiden, wird empfohlen - soweit möglich - die Aktionärsrechte            
(insbesondere das Stimmrecht) bereits vor Beginn der Hauptversammlung          
auszuüben. Das HV-Portal ist für die Ausübung des Stimmrechts ab dem 4. Juni   
2020 zugänglich.                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
V. Informationen und Unterlagen zur Hauptversammlung                           
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
Der Jahresabschluss der BAUER Aktiengesellschaft sowie der Konzernabschluss zum
31. Dezember 2019 mit dem zusammengefassten                                    
Lagebericht der BAUER Aktiengesellschaft und dem Konzern, der Bericht des      
Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2019 sowie                                
der Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns liegen von der
Einberufung der Hauptversammlung an in den                                     
Geschäftsräumen der BAUER Aktiengesellschaft aus. Sie und sämtliche weitere    
auslagepflichtige Unterlagen sind zudem gemäß                                  
§ 124a AktG zusammen mit weitergehenden Erläuterungen zu den Rechten der       
Aktionäre über die Internetseite der Gesellschaft                              
unter                                                                          
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
www.bauer.de/hauptversammlung                                                  
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
zugänglich. Es wird darauf hingewiesen, dass der gesetzlichen Verpflichtung mit
der Zugänglichmachung auf der Internetseite                                    
der Gesellschaft Genüge getan ist. Die Unterlagen werden daher den Aktionären  
auf Verlangen kostenlos und unverzüglich einmalig                              
mit einfacher Post zugesandt. Über die Internetseite ist auch das Online-Portal
der Gesellschaft (HV-Portal) erreichbar, das für die ordnungsgemäß angemeldeten
Aktionäre u.a. eine Ausübung des Stimmrechts vor und während der               
Hauptversammlung ermöglicht und über das die gesamte Versammlung in Bild und   
Ton verfolgt werden kann. Auf der Internetseite werden nach Abschluss          
der Hauptversammlung auch die Abstimmungsergebnisse veröffentlicht.            
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
VI. Hinweise zum Datenschutz                                                   
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
Verantwortlicher für die Datenverarbeitung ist die                             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
  BAUER Aktiengesellschaft                                                     
BAUER-Straße 1, 86529 Schrobenhausen, Deutschland                              
Telefon +49 8252 97-0, Telefax +49 8252 97-2900                                
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
Deren Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter                              
                                                                               
                                                                               
                                                                               
[email protected]                                                       
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
oder unter vorstehenden Kontaktdaten mit dem Zusatz 'Datenschutzbeauftragter'. 
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Zur Abwicklung der Hauptversammlung (insbesondere zur Teilnahme und zur        
Ausübung der weiteren Aktionärsrechte) und zur Kommunikation                   
mit den Aktionären/Aktionärsvertretern verarbeitet die Gesellschaft            
personenbezogene Daten (insbesondere Name, Adresse, weitere                    
Kontaktdaten, Unterschrift, Aktienbesitz, Fragen/Anträge/Wahlvorschläge,       
Abstimmungsverhalten, ggfs. IP-Adressen, Zugriffszeiten                        
auf das HV-Portal) von Aktionären und Aktionärsvertretern, die von diesen zur  
Hauptversammlung angegeben oder von ihren Intermediären                        
bzw. Bevollmächtigten an die Gesellschaft übermittelt werden. Wenn uns die     
gesetzlich geforderten personenbezogenen Daten                                 
zur Identifizierung und Abwicklung der Teilnahme an der Hauptversammlung nicht 
zur Verfügung gestellt werden, kann eine Teilnahme                             
an der Hauptversammlung nicht organisiert werden.                              
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Sofern Sie als Aktionär von der Möglichkeit Gebrauch machen, im Vorfeld der    
virtuellen Hauptversammlung Fragen einzureichen                                
und ihre Fragen dort behandelt werden, erfolgt dies grundsätzlich unter Nennung
Ihres Namens. Dieser kann von anderen Teilnehmern                              
der virtuellen Hauptversammlung zur Kenntnis genommen werden. Diese            
Datenverarbeitung ist zur Wahrung unseres berechtigten                         
Interesses, den Ablauf der virtuellen Hauptversammlung möglichst an eine       
physische Hauptversammlung anzugleichen und des berechtigten                   
Interesses der übrigen Hauptversammlungsteilnehmer, den Namen eines            
Fragestellers zu erfahren, erforderlich.                                       
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dienen die jeweiligen Regelungen im   
Aktiengesetz und im Wertpapierhandelsrecht in                                  
Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 c) DS-GVO. Im Übrigen erfolgt die Verarbeitung    
nach Art. 6 Abs. 1 f) DS-GVO zur Wahrung der berechtigten                      
Interessen des Verantwortlichen, die Hauptversammlung zu organisieren und      
geordnet durchzuführen, sofern nicht die Interessen,                           
Grundrechte oder Grundfreiheiten der betroffenen Person überwiegen.            
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Innerhalb des Unternehmens erhalten diejenigen Stellen Zugriff auf die         
personenbezogenen Daten, die diese zur Erfüllung der                           
gesetzlichen Pflichten brauchen. Auch von der Gesellschaft zur Abwicklung der  
Hauptversammlung eingesetzte Leistungserbringer,                               
die soweit erforderlich mit Auftragsverarbeitungsverträgen datenschutzrechtlich
verpflichtet sind, können zu den vorgenannten                                  
Zwecken Daten erhalten. Dies sind Empfänger in den Kategorien:                 
HV-Dienstleister, IT-Dienstleister, Druck und Versand von Aktionärsunterlagen, 
Telekommunikation, Rechtsberater. Zudem werden personenbezogene Daten den      
anderen Aktionären durch das Teilnehmerverzeichnis                             
und den Teilnehmern der Hauptversammlung im Rahmen der Ausübung der            
Aktionärsrechte und ggf. der Öffentlichkeit sowie öffentlichen                 
Stellen durch Erfüllung gesetzlicher Meldepflichten auch über die Internetseite
der Gesellschaft (z. B. Ergänzungsverlangen,                                   
Gegenanträge, Wahlvorschläge, Stimmrechtsmitteilungen) mitgeteilt.             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Für die im Zusammenhang mit Hauptversammlungen erfassten Daten beträgt die     
Speicherdauer (vorbehaltlich spezieller rechtlicher                            
Anforderungen) regelmäßig bis zu drei Jahre. Im Anschluss daran werden diese   
Daten gelöscht, wenn es keine anderen gesetzlichen                             
Pflichten zur weiteren Aufbewahrung der Daten insbesondere hinsichtlich        
handels- und steuerrechtlicher Aufbewahrungsfristen                            
(bis zu 10 Jahre) gibt, die Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder            
Verteidigung von Rechtsansprüchen im Rahmen der geltenden                      
Verjährungsvorschriften (bis zu 30 Jahre) notwendig sind oder ein berechtigtes 
Interesse des Verantwortlichen besteht.                                        
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Die betroffene Person hat das Recht auf Auskunft (Art. 15 DS-GVO), das Recht   
auf Berichtigung (Art. 16 DS-GVO), das Recht                                   
auf Löschung (Art. 17 DS-GVO), das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung    
(Art. 18 DS-GVO), das Widerspruchsrecht gegen                                  
die Verarbeitung (Art. 21 DS-GVO) und das Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 
20 DS-GVO). Beim Auskunftsrecht und beim Löschungsrecht                        
gelten die Einschränkungen nach §§ 34, 35 BDSG. Die Geltendmachung der Rechte  
kann gegenüber dem oben bezeichneten Datenschutzbeauftragten                   
erfolgen. Es besteht zudem die Möglichkeit, sich mit einer Beschwerde an den   
oben genannten Datenschutzbeauftragten oder an                                 
eine Datenschutzaufsichtsbehörde zu wenden.                                    
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Information über Widerspruchsrecht nach Art. 21 DS-GVO                         
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation      
ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender                     
personenbezogener Daten, die aufgrund überwiegender berechtigter Interessen    
gemäß Art. 6 Abs. 1 f) DS-GVO erfolgt, Widerspruch                             
einzulegen. Wir werden die personenbezogenen Daten auf Ihren Widerspruch hin   
nicht mehr verarbeiten, es sei denn, wir können                                
zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre       
Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder                             
die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von      
Rechtsansprüchen.                                                              
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Schrobenhausen, im Mai 2020                                                    
                                                                               
                                                                               
                                                                               
BAUER Aktiengesellschaft                                                       
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Der Vorstand                                                                   
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
------------------------------------------------------------                   
                                                                               
                                                                               
                                                                               
14.05.2020 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, 
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.                       
                                                                               
Medienarchiv unter http://www.dgap.de                                          
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
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Sprache:     Deutsch                                                           

Unternehmen: BAUER Aktiengesellschaft                                          

             BAUER-Straße 1                                                    

             86529 Schrobenhausen                                              

             Deutschland                                                       

Telefon:     +49 8252 971218                                                   

E-Mail:      [email protected]                                       

Internet:    https://www.bauer.de                                              

ISIN:        DE0005168108                                                      

WKN:         516810                                                            

Börsen:      Auslandsbörse(n) Xetra, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg, München,  
             Berlin, Hannover, Stuttgart,                                      







                                       

Ende der Mitteilung  DGAP News-Service



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1045577  14.05.2020