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Angst vor Automation im Job hat während Pandemie zugenommen

Bern (awp/sda) - Viele Arbeitnehmende in der Schweiz fürchten sich davor, in ihrem Job durch Technologie ersetzt zu werden. Bei rund einem Drittel der Befragten hat sich diese Angst während der Coronavirus-Pandemie noch verstärkt.

Das zeigt eine am Montag veröffentliche Studie der Boston Consulting Group. Sorgen machen sich vor allem diejenigen, die im Verkauf, bei Finanzinstituten oder im Tourismus arbeiten.

Die Schweiz ist zudem eines der wenigen Länder im globalen Vergleich, in dem die Angst vor Automation in allen Altersgruppen besteht. In vielen anderen Ländern nimmt sie mit steigendem Alter ab.

Zwei Drittel der Schweizer Arbeitnehmenden sind bereit, sich für neue Arbeitsplätze umschulen zu lassen. Das gilt auch für Personen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren.

Weiterbilden tun sich jedoch weniger als die Hälfte der Arbeitnehmenden. Das ist im globalen Vergleich unter dem Durchschnitt. Wenn sich Schweizer Arbeitnehmende weiterbilden, dann meistens im Selbststudium oder "On-The-Job".

An der Umfrage des Beratungsunternehmens teilgenommen haben 5700 Schweizer Arbeitnehmende. Es handelt sich um eine nicht repräsentative Studie.