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Leclanché-Aktien gesucht nach Spac-Plänen

Zürich (awp) - Die Aktien von Leclanché fallen am Montag in einem festeren Markt mit kräftigen Kursgewinnen auf. Händler verweisen auf die Pläne des Batterieherstellers, Teile des Geschäfts mit einem sogenannten SPAC aus den USA zusammenzulegen.

Die Papiere des Westschweizer Unternehmens steigen bis 10.25 Uhr um 11 Prozent auf 0,68 Franken. Mit knapp 100'000 gehandelten Aktien nach etwas mehr als einer Stunde seien die Umsätze recht gut, sagt ein Händler. Derweil legt der Gesamtmarkt gemessen am SPI um 0,41 Prozent zu.

Der Batteriehersteller gliedert sein e-Transport-Geschäft aus und will dieses mit einem in den USA kotierten SPAC ("Special Purpose Acquisition Company") zusammenschliessen. Das SPAC verfügt laut den Angaben von Leclanché über rund 140 Millionen Dollar auf dem Treuhandkonto. Diese sollen mit den Mitteln eines "privaten Investors in Public Equity" (PIPE) ergänzt werden, um den fünfjährigen Geschäftsplan des fusionierten Unternehmens zu finanzieren.

Dies stütze den Titel, sagt ein Händler. Es sehe zudem so aus, als ob sich das Unternehmen allmählich mit seinen Produkten durchsetzen könne.

Allerdings weist Leclanché in einem Businessupdate auch darauf hin, dass es unter anderem wegen der angespannten Liquidität und wegen Lieferkettenproblemen leide und die Umsatzerwartungen für 2021 im Vergleich zu 2020 im Wesentlichen unverändert bleiben oder nur geringfügig steigen würden. Prognosen für 2022 machte Leclanché keine.

pre/ra