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EQS-News: Wacker Chemie AG: WACKER setzt nach Rekordumsatz sein Wachstum im

Jahr 2022 fort

DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Jahresbericht                     
Wacker Chemie AG: WACKER setzt nach Rekordumsatz sein Wachstum im Jahr 2022    
fort                                                                           
                                                                               
15.03.2022 / 07:00                                                             
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.   
                                                                               
                                                                               
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* UMSATZ WÄCHST 2021 UM 32 PROZENT AUF 6,21 MRD. €, EBITDA MIT 1,54 MRD. € MEHR
ALS VERDOPPELT                                                                 
* JAHRESERGEBNIS BETRÄGT 828 MIO. €                                            
* DIVIDENDE STEIGT DEUTLICH AN AUF 8,00 € JE AKTIE UND ENTSPRICHT EINER        
AUSSCHÜTTUNG VON 397 MIO. €                                                    
* FÜR 2022 RECHNET WACKER MIT KONZERNUMSATZ IN DER GRÖSSENORDNUNG VON 7 MRD. € 
* EBITDA ZWISCHEN 1,2 MRD. € UND 1,5 MRD. € ERWARTET, BELASTUNGEN AUS HÖHEREN  
ENERGIE- UND ROHSTOFFPREISEN VON VORAUSSICHTLICH RUND 1 MRD. €                 
* NETTO-CASHFLOW SOLL 2022 ERNEUT DEUTLICH POSITIV SEIN, ABER DEUTLICH UNTER   
VORJAHR LIEGEN                                                                 
* KONZERNJAHRESÜBERSCHUSS WIRD UNTER DEM WERT DES REKORDJAHRES 2021 LIEGEN     
München, 15. März 2022 - Die Wacker Chemie AG hat das Jahr 2021 wie bereits    
gemeldet mit neuen Bestwerten bei Umsatz, Ergebnis und Netto-Cashflow          
abgeschlossen. Wie der Münchner Chemiekonzern bei der Vorlage seines           
Geschäftsberichts heute bekannt gab, belief sich der Umsatz 2021 auf 6,21 Mrd. 
€ (2020: 4,69 Mrd. €). Das sind 32 Prozent mehr als vor einem Jahr.            
Ausschlaggebend für den kräftigen Anstieg waren die in allen Geschäftsbereichen
höheren Verkaufspreise und Absatzmengen. Währungsveränderungen haben die       
Umsatzentwicklung dagegen etwas gebremst.                                      
                                                                               
Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) hat sich im
Geschäftsjahr 2021 mit 1,54 Mrd. € (2020: 666 Mio. €) mehr als verdoppelt. Das 
entspricht einer EBITDA-Marge von 24,8 Prozent (2020: 14,2 Prozent). Neben den 
höheren Preisen und den gestiegenen Absatzmengen haben Einsparungen aus dem    
laufenden Effizienzprogramm des Konzerns die Ergebnisentwicklung im operativen 
Geschäft positiv beeinflusst. Die zum Teil stark gestiegenen Preise für        
Rohstoffe und Energie haben das EBITDA dagegen um rund 500 Mio. € gemindert.   
                                                                               
Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) summierte sich im vergangenen
Geschäftsjahr auf 1,13 Mrd. € (2020: 263 Mio. €). Das entspricht einer         
EBIT-Marge von 18,3 Prozent (2020: 5,6 Prozent). Der starke Anstieg im         
Jahresvergleich ist vor allem eine Konsequenz des hohen EBITDA bei annähernd   
gleichgebliebenen Abschreibungen Diese beliefen sich im Geschäftsjahr 2021 auf 
404 Mio. € (2020: 404 Mio. €). Das Jahresergebnis 2021 beträgt 828 Mio. €      
(2020: 202 Mio. €).                                                            
                                                                               
Bei der Dividende peilt das Unternehmen einen neuen Höchstwert an. Vorstand und
Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine Dividende von 8,00 € je Aktie  
vor. Damit schüttet WACKER entsprechend seiner Dividendenpolitik rund 50       
Prozent des Jahresergebnisses aus. Bezogen auf die am 31. Dezember 2021        
dividendenberechtigten Aktien entspricht die Bardividende einer                
Ausschüttungssumme von 397 Mio. €. Bezogen auf den durchschnittlichen          
Börsenkurs der WACKER-Aktie im Jahr 2021 ergibt sich eine Dividendenrendite von
6,0 Prozent.                                                                   
                                                                               
In den kommenden Jahren will WACKER sein Wachstum beschleunigen. Im            
Geschäftsjahr 2022 soll der Umsatz auf etwa 7 Mrd. € zulegen. Verantwortlich   
dafür sind vor allem höhere Preise, höhere Absatzmengen im Chemiegeschäft und  
positive Produktmixeffekte in allen Geschäftsbereichen. Das EBITDA des Konzerns
wird 2022 zwischen 1,2 Mrd. € und 1,5 Mrd. € erwartet und käme damit am oberen 
Ende an die Größenordnung des Vorjahres heran. Hier belasten höhere Preise für 
Energie und Rohstoffe die Ergebnisentwicklung voraussichtlich mit rund 1 Mrd.  
€. Diese Mehrkosten sollen aber über Preiserhöhungen zu einem wesentlichen Teil
weitergegeben werden. Einsparungen aus den laufenden Effizienzprogrammen des   
Unternehmens wirken positiv auf die Ergebnisentwicklung. Der Jahresüberschuss  
des Konzerns wird deutlich unter dem Vorjahr liegen.                           
                                                                               
In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres entwickelt sich das Geschäft 
von WACKER weiter dynamisch. Die Nachfrage ist in allen Geschäftsbereichen     
hoch. Sowohl der Konzernumsatz als auch das EBITDA liegen klar über Vorjahr.   
Insgesamt rechnet WACKER im 1. Quartal 2022 mit einem Konzernumsatz von rund 2 
Mrd. € (Q1 2021: 1,36 Mrd. €). Das EBITDA des Konzerns wird im 1. Quartal 2022 
deutlich wachsen und im Vergleich zum Vorjahr stärker steigen als der Umsatz.  
Hier machen sich vor allem die höheren Preise sowie die weiterhin hohe         
Nachfrage positiv bemerkbar. Zudem hat WACKER zum Jahresanfang noch von        
Konditionen bei Rohstoffen und Energie profitiert, die bereits im vergangenen  
Jahr eingekauft worden sind.                                                   
                                                                               
"Bei aller Vorsicht, die wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen in der   
Ukraine und der nach wie vor andauernden Pandemie geboten ist, gehen wir mit   
Zuversicht ins Geschäftsjahr 2022", sagte Konzernchef Christian Hartel am      
Dienstag in München. "Wir erwarten, dass sich unser Chemiegeschäft im weiteren 
Jahresverlauf gut entwickeln wird. Wir rechnen hier mit höheren Preisen,       
steigenden Absatzmengen und positiven Produktmixeffekten. Im                   
Polysiliciumgeschäft erwarten wir ebenfalls höhere Preise und einen besseren   
Produktmix."                                                                   
                                                                               
Mit Blick auf die Entwicklungen in Osteuropa gab Hartel seiner Betroffenheit   
und Sorge Ausdruck: "Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Menschen,
die unter den Kampfhandlungen in der Ukraine leiden."                          
                                                                               
Welche Folgen sich politisch und wirtschaftlich aus dem Überfall Russlands auf 
die Ukraine noch ergeben könnten, sei gegenwärtig nicht verlässlich            
abzuschätzen, sagte Hartel. Die direkten Folgen auf der Absatzseite seien      
überschaubar: "Alle GUS-Staaten zusammen stehen für weniger als 2 Prozent des  
Konzernumsatzes", erläuterte der Vorstandschef. Sorge bereiteten dagegen vor   
allem die bereits massiv gestiegenen Gas- und Strompreise.                     
                                                                               
Investitionen                                                                  
                                                                               
Die Investitionen des Konzerns beliefen sich im Geschäftsjahr 2021 auf 344 Mio.
€ (2020: 224 Mio. €). Das sind 53 Prozent mehr als vor einem Jahr.             
                                                                               
Ein Schwerpunkt der Investitionstätigkeit war auch im vergangenen Jahr der     
Ausbau der Kapazitäten in den Chemiebereichen. Am chinesischen Standort Nanjing
errichtet WACKER gegenwärtig einen neuen Reaktor für Dispersionen sowie einen  
Sprühtrockner für Dispersionspulver. Die Inbetriebnahme des Dispersionsreaktors
ist für die zweite Jahreshälfte geplant, der Sprühtrockner soll 2023 die       
Produktion aufnehmen.                                                          
                                                                               
An seinem niederländischen Standort Amsterdam hat das Unternehmen in den Aufbau
von Kapazitäten für die Herstellung von Impfstoffen sowie in Anlagen zur       
Produktion von Biopharmazeutika investiert.                                    
                                                                               
Weitere Investitionsmittel flossen in eine Reihe kleiner und mittelgroßer      
Projekte für Zwischen- und Endprodukte sowie in Infrastrukturmaßnahmen an den  
Standorten Burghausen und Nünchritz.                                           
                                                                               
Mitarbeiter                                                                    
                                                                               
Die Zahl der Mitarbeiter im Konzern ist im Geschäftsjahr 2021 um 123           
Beschäftigte gewachsen. Zum 31. Dezember 2021 waren weltweit 14.406 Mitarbeiter
(31.12.2020: 14.283 Mitarbeiter) für WACKER tätig. An den deutschen Standorten 
arbeiteten zum Stichtag 10.006 Mitarbeiter (2020: 10.096), im Ausland waren es 
4.400 (2020: 4.187).                                                           
                                                                               
Netto-Cashflow, Nettofinanzschulden und Eigenkapitalquote                      
                                                                               
Der Netto-Cashflow von WACKER summierte sich 2021 auf 761 Mio. € (2020: 698    
Mio. €) und wuchs damit gegenüber dem sehr starken Vorjahr nochmals um 9       
Prozent. Ausschlaggebend für diesen Anstieg war der hohe Mittelzufluss aus dem 
operativen Geschäft. Dabei hat die Einzahlung in eine Treuhandgesellschaft zur 
teilweisen Finanzierung der von WACKER über Direktzusagen eingegangenen        
Pensionszusagen den ausgewiesenen Netto-Cashflow um 250 Mio. € gemindert. Bei  
dieser Einzahlung geht es um diejenigen Firmenleistungen, die über die         
Grundversorgung der Pensionskasse der Wacker Chemie VVaG hinausgehen. In der   
Bilanz wird dieser Betrag als Planvermögen ausgewiesen und reduziert so die    
Pensionsrückstellungen in gleicher Höhe. Diese liegen zum Jahresende 2021, auch
aufgrund gestiegener Diskontierungszinsen, bei 1,81 Mrd. € (31.12.2020: 2,71   
Mrd. €). "Mit dem neuen Planvermögen werden zukünftige Belastungen aus den     
Pensionszusagen verringert, was sich positiv auf die Kennzahlen der Bilanz und 
den Cashflow auswirken wird", hob Vorstandschef Christan Hartel hervor.        
                                                                               
Die hohen Einzahlungen aus dem operativen Geschäft haben sich auch auf die     
Nettofinanzposition des Konzerns positiv ausgewirkt. WACKER weist zum Stichtag 
31. Dezember 2021 ein Nettofinanzvermögen von 547 Mio. € (31.12.2020:          
Nettofinanzschulden von 68 Mio. €) aus.                                        
                                                                               
Die Bilanzsumme des WACKER-Konzerns lag zum 31. Dezember 2021 bei 8,13 Mrd. €  
(31.12.2020: 6,95 Mrd. €). Das ist ein Anstieg um 17 Prozent. Die größten      
Veränderungen betreffen die Liquidität. WACKER weist zum 31. Dezember 2021     
liquide Mittel in Höhe von 1,98 Mrd. € (31.12.2020: 1,34 Mrd. €) aus. Die      
wesentlichen Gründe dafür sind der hohe Mittelzufluss aus dem operativen       
Geschäft sowie erhaltene Anzahlungen für künftige Polysiliciumlieferungen. Auf 
der Passivseite hat sich das Eigenkapital des Konzerns stark erhöht. Es belief 
sich zum Bilanzstichtag auf 3,10 Mrd. € (31.12.2020: 1,69 Mrd. €). Damit       
beträgt die Eigenkapitalquote 38 Prozent (31.12.2020: 24 Prozent).             
                                                                               
Geschäftsbereiche                                                              
                                                                               
Der Umsatz im Geschäftsbereich WACKER SILICONES ist im Jahr 2021 um 16 Prozent 
gewachsen. Er belief sich auf 2,60 Mrd. € (2020: 2,24 Mrd. €). Dafür           
verantwortlich sind höhere Preise, gestiegene Mengen sowie Produktmixeffekte.  
Noch deutlich stärker zugelegt hat das EBITDA. Es wuchs preis- und             
mengenbedingt um 43 Prozent auf 553 Mio. € (2020 388 Mio. €).                  
                                                                               
Der Umsatz von WACKER POLYMERS hat sich 2021 deutlich erhöht. Er stieg um 29   
Prozent auf 1,67 Mrd. € (2020: 1,30 Mrd. €). Die Ursachen dafür sind deutlich  
höhere Preise, höhere Absatzmengen und Produktmixeffekte. Das EBITDA lag mit   
253 Mio. € (2020: 271 Mio. €) um 7 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Die   
stark gestiegenen Rohstoffpreise konnte der Geschäftsbereich mit               
Preisanhebungen und höheren Absatzmengen nahezu ausgleichen.                   
                                                                               
Der Geschäftsbereich WACKER BIOSOLUTIONS konnte 2021 seinen Umsatz um 20       
Prozent auf 296 Mio. € (2020: 246 Mio. €) steigern. Maßgeblich für den Anstieg 
waren bessere Preise sowie höhere Absatzmengen bei biopharmazeutischen         
Produkten und bei Cyclodextrinen. Das EBITDA liegt mit 39 Mio. € (2020: 38 Mio.
€) leicht über Vorjahr. Hier wirkten sich Integrationskosten für den neuen     
Standort in San Diego im Ergebnis aus.                                         
                                                                               
Der Umsatz von WACKER POLYSILICON hat sich im Geschäftsjahr 2021 fast          
verdoppelt. Er stieg um 93 Prozent auf 1,53 Mrd. € (2020: 792 Mio. €). Die     
wesentlichen Gründe dafür sind deutlich gestiegene Preise, vor allem für       
Solarsilicium, sowie höhere Absatzmengen. Noch wesentlich stärker wuchs das    
EBITDA. Es hat sich mit 657 Mio. € (2020: 5 Mio. €) im Jahresvergleich         
vervielfacht. Ausschlaggebend für den Ergebnisanstieg waren vor allem          
wesentlich höhere Preise, höhere Absatzmengen, insbesondere bei Material für   
die Halbleiterindustrie, sowie weitere Verbesserungen bei den                  
Herstellungskosten.                                                            
                                                                               
Ausblick                                                                       
                                                                               
WACKER will in den kommenden Jahren sein Wachstum beschleunigen und stellt     
dafür die Weichen.                                                             
                                                                               
"Ein erstes Ausrufezeichen haben wir mit unseren neuen, ambitionierten         
Nachhaltigkeitszielen gesetzt, die wir Ende des vergangenen Jahres vorgestellt 
haben", erläuterte Vorstandschef Christian Hartel. Nach seinen Worten hat      
Nachhaltigkeit für WACKER zwei Aspekte: "Zum einen werden wir unseren          
ökologischen Fußabdruck deutlich verbessern. Bis zum Jahr 2030 wollen wir      
unsere absoluten Treibhausgasemissionen um 50 Prozent senken. Zum anderen      
eröffnen sich für uns durch die weiter zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit 
in allen Lebensbereichen attraktive Geschäftsperspektiven."                    
                                                                               
Mit seinen Anwendungen und Produkten, so Hartel weiter, biete der Münchner     
Chemiekonzern seinen Kunden eine Vielzahl von Lösungen, die es ihnen möglich   
machten, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. "Schon heute zahlen   
mehr als zwei Drittel unseres gesamten Produktportfolios auf diesen Werttreiber
ein"; hob Hartel hervor.                                                       
                                                                               
Der Vorstandschef verwies in diesem Zusammenhang auch auf die neuen            
Wachstumsziele, die WACKER bis 2030 erreichen will: "Unser einzigartiges,      
lösungsgetriebenes und vielfältiges Produktportfolio eröffnet uns Chancen für  
zusätzliches und profitables Geschäft, die wir entschlossen nutzen. Auch unsere
Kunden und die Märkte wollen das. Wir haben dazu viele positive Signale von    
unseren Kunden erhalten. Wir werden unsere Kundennähe weiter stärken. Sie ist  
der Schlüssel für unseren dauerhaften Erfolg." WACKER wird seine neuen         
Wachstumsziele am 29. März im Rahmen eines Kapitalmarkttags vorstellen.        
                                                                               
Für das Geschäftsjahr 2022 rechnet WACKER mit einem Umsatz in der Größenordnung
von 7 Mrd. €. Das EBITDA wird zwischen 1,2 Mrd. € und 1,5 Mrd. € erwartet.     
Dabei belasten höhere Preise für Energie und Rohstoffe die Ergebnisentwicklung 
voraussichtlich mit rund 1 Mrd. €. Diese Mehrkosten sollen aber über           
Preiserhöhungen zu einem wesentlichen Teil weitergegeben werden. Die           
EBITDA-Marge wird voraussichtlich deutlich unter Vorjahr liegen. Die           
Investitionen werden mit 550 Mio. € bis 600 Mio. € deutlich höher sein als im  
Vorjahr. Sie liegen damit auch deutlich über den Abschreibungen, die sich auf  
rund 400 Mio. € belaufen. Der Konzernjahresüberschuss wird deutlich unter dem  
Vorjahr liegen. Der Netto-Cashflow soll deutlich positiv, aber deutlich        
niedriger als im Vorjahr sein. Das Nettofinanzvermögen wird deutlich unter dem 
Vorjahr erwartet, bleibt aber positiv.                                         
                                                                               
In seinem Chemiegeschäft sieht WACKER für das laufende Jahr gute Chancen, den  
Umsatz weiter zu steigern. WACKER SILICONES erwartet einen Umsatz von etwa 3   
Mrd. €, der Umsatz von WACKER POLYMERS soll bei etwa 2 Mrd. € liegen. Die      
EBITDA-Marge der beiden Geschäftsbereiche erwartet WACKER auf dem Niveau des   
Vorjahres.                                                                     
                                                                               
WACKER BIOSOLUTIONS geht ebenfalls von einem Umsatzanstieg aus, der            
voraussichtlich im niedrigen zweistelligen Prozentbereich liegen wird. Das     
EBITDA soll leicht unter dem Vorjahr liegen, weil unter anderem höhere         
Aufwendungen für Digitalisierung im Biopharma-Bereich die Ergebnisentwicklung  
bremsen.                                                                       
                                                                               
WACKER POLYSILICON erwartet für 2022 einen Umsatz von etwa 1,6 Mrd. €.         
Ausschlaggebend dafür sind höhere Durchschnittspreise sowie ein weiter         
verbesserter Produktmix. Das EBITDA wird voraussichtlich zwischen 330 Mio. €   
und 500 Mio. € liegen.                                                         
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Eckdaten WACKER-Konzern                                                        
                                                                             
                                                                             
Veränd.                                                                        
Mio. € 2021 2020 in %                                                          
                                                                               
Ergebnis / Rendite                                                             
                                                                               
Umsatz 6.207,5 4.692,2 32,3                                                    
                                                                               
EBITDA 1 1.538,5 666,3 >100                                                    
                                                                               
EBITDA-Marge 2 (%) 24,8 14,2 n.a.                                              
                                                                               
EBIT 3 1.134,3 262,8 >100                                                      
                                                                               
EBIT-Marge 2 (%) 18,3 5,6 n.a.                                                 
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Finanzergebnis -40,7 -44,9 -9,4                                                
                                                                               
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.093,6 217,9 >100                                  
                                                                               
Jahresergebnis 827,8 202,3 >100                                                
                                                                               
Ergebnis je Aktie (€) 16,24 3,81 >100                                          
                                                                               
Kapitalrendite (ROCE) (%) 28,3 5,6 >100                                        
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Bilanz /Cashflow                                                               
                                                                               
Bilanzsumme 8.134,3 6.950,5 17,0                                               
                                                                               
Eigenkapital 3.100,4 1.691,8 83,3                                              
                                                                               
Eigenkapitalquote (%) 38,1 24,3 n.a.                                           
                                                                               
Finanzierungsverbindlichkeiten 1.436,8 1.405,5 2,2                             
                                                                               
Nettofinanzvermögen / Nettofinanzschulden 4 -546,5 67,5 n.a.                   
                                                                               
Investitionen 5 343,8 224,4 53,2                                               
                                                                               
Abschreibungen -404,2 -403,5 0,2                                               
                                                                               
Netto-Cashflow 6 760,8 697,7 9,0                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Forschung                                                                      
                                                                               
Forschungsaufwand 164,2 156,6 4,9                                              
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Mitarbeiter                                                                    
                                                                               
Personalaufwand 1.475,1 1.329,4 11,0                                           
                                                                               
Mitarbeiter (Stand 31.12., Anzahl) 14.406 14.283 0,9                           
                                                                               
                                                                               
                                                                             
                                                                             
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
1 EBITDA ist EBIT vor Abschreibungen / Zuschreibungen auf Anlagevermögen.      
                                                                               
2 Margen sind jeweils bezogen auf die Umsatzerlöse.                            
                                                                               
3 EBIT ist das Ergebnis fortgeführter Geschäftstätigkeiten für die betreffende 
Berichtsperiode vor Zins- und übrigem Finanzergebnis und Steuern vom Einkommen 
und vom Ertrag.                                                                
                                                                               
4 Summe aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, lang- und          
kurzfristigen Wertpapieren und lang- und kurzfristigen Finanzschulden.         
                                                                               
5 Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltene    
Immobilien, ohne Nutzungsrechte.                                               
                                                                               
6 Summe aus Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit und Cashflow aus     
langfristiger Investitionstätigkeit (ohne Wertpapiere).                        
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Hinweise für die Redaktionen: Der Bericht zum Geschäftsjahr 2021 steht auf den 
Internet-Seiten von WACKER (www.wacker.com) unter Investor Relations zum       
Download zur Verfügung.                                                        
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Die Bilanzpressekonferenz der Wacker Chemie AG findet in diesem Jahr           
pandemiebedingt als hybride Veranstaltung statt. Sie können diese heute ab     
10.30 Uhr im Internet unter folgendem Link verfolgen: www.wacker.com/presse    
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf    
Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir
annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch    
sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als   
richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die   
dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den       
vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen  
verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und       
geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von       
Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen  
und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden
Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung
dafür. Die Inhalte dieser Presseinformation sprechen alle Geschlechter         
gleichermaßen an. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform    
(z.B. Kunde, Mitarbeiter) verwendet.                                           
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Weitere Informationen erhalten Sie von:                                        
                                                                               
                                                                               
Wacker Chemie AG                                                               
                                                                               
                                                                               
Presse und Information                                                         
                                                                               
                                                                               
Christof Bachmair                                                              
                                                                               
                                                                               
Tel. +49 89 6279-1830                                                          
                                                                               
[email protected]                                                   
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
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15.03.2022 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt  
durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.                                     
                                                                               
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.   
                                                                               
                                                                               
                                                                               
Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate  
News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.                                 
                                                                               
Medienarchiv unter http://www.dgap.de                                          
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
                                                                               
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Sprache:     Deutsch                                                           

Unternehmen: Wacker Chemie AG                                                  

             Hanns-Seidel-Platz 4                                              

             81737 München                                                     

             Deutschland                                                       

Telefon:     0049-89-6279-1633                                                 

Fax:         0049-89-6279-2933                                                 

E-Mail:      [email protected]                                     

Internet:    www.wacker.com                                                    

ISIN:        DE000WCH8881                                                      

WKN:         WCH888                                                            

Indizes:     MDAX                                                              

Börsen:      Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in   
             Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart,        
             Tradegate Exchange                                                

EQS News ID: 1301881                                                           







                                       

Ende der Mitteilung  DGAP News-Service



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1301881  15.03.2022